Gewalt
Man muss lernen, Geschichten zu schreiben
Die indische Soziologieprofessorin Shalini Randeria über die Frage, warum Europa ohne den Einfluss der Kolonien nicht vorstellbar ist, wie man es provinzialisiert und Geschichte neu schreibt
Eine Atempause, die zur Chance werden kann
Dieter S. Lutz, Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg, über brisantes Material im Rüstungsreport des Irak und einen "Deutschen Weg"
Das Bild des Vaters
Der Arzt Eyad al-Saaraj, Direktor des "Gaza Community Health Programme" in Gaza-Stadt, über einen Zustand tribaler Rache - über Kinder der Intifada und Attentäter von morgen
Der Staatsterrorist als Rollenmodell
Der Zyniker im Dienst der freien Welt überlebt ein weiteres Mal seine eigene Entlarvung als echter Mythos und sexistischer Idiot
Zweierlei Strafmaß
Die Vergewaltigung behinderter Menschen wird weniger schwer geahndet als die nichtbehinderter. Auch vier Jahre Rot-Grün haben daran nichts geändert
Die neuen Barbaren
An die Stelle des Duells zwischen Supermächten scheint heute der Kontrast von Orient und Okzident zu treten
Die Schlacht zum Feind tragen
Die "Bush-Doktrin" vom Präventivkrieg ist nicht so "revolutionär" wie allenthalben suggeriert wird. Sie gründet auf einer langen Tradition strategischen Denkens in den USA
Ich habe Glück gehabt
Dieter Mann über vier Jahrzehnte am Deutsche Theater und Intendanten von heute, die sich mit Dividenden und Prozenten, statt mit Stücken beschäftigen
Die Ordnung des Vaters, die Herrschaft des Sohnes
Egon Bahr (SPD) über Amerikas Dominanz und Europas Unterlegenheit in einer Weltordnung, in der Feigheit unter Umständen die Klugheit der Schwachen sein kann
Diffuser Fundamentalismus
Eine klare Begründung, weshalb auf Terrorakte mit Krieg reagiert werden muss, bleiben sie schuldig
Wer sich bedroht fühlen will
Konservative Parteien profitieren von dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger. Einige Gedanken zum politischen Kalkül der Inneren Sicherheit
Gesänge zwischen Glatze und Scheitel
Anmerkungen zu den musikalischen Idiomen der Rechtsrock-Musik
Gott und die Katastrophen
Ist das Christentum schon selbst die Säkularisierung?
Das Gesicht des Terrors
In "Der Schatten des Schakals" versucht Oliver Schröms den Verbindungen des Terroristen Carlos zur RAF auf die Spur zu kommen
Frieden schaffen mit aller Gewalt
Die rot-grüne Koalition hat den Konsens der Zurückhaltung durchbrochen
Weder al Qaida noch Bush
Friedensforscher für klar definiertes Gewaltmonopol
Jenseits des Fort-Da-Prinzips
Über das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, über Toleranz, Fremdenhass und den Gewaltausbruch eines Schülers in Erfurt
Lief Herr S. Amok?
Mit einer irreführenden Terminologie entlastet sich die Öffentlichkeit von der bedrohlichen Seite der Erfurter Ereignisse. Nicht Ohnmacht führt zu Gewalt, sondern die männliche Angst vor Machtverlust
Weil sie wissen, dass sie spielen
Anja Weiß untersucht, wie sich Rassismus symbolisch als Gewalt reproduziert
Was ist ein Notfall?
Torsten Wöhlert
Wir sollten ganz genau hinsehen
Die PDS-Vorsitzende Gabi Zimmer über die Not der Grünen, gerechte Kriege und Regierungsbeteiligung im Bund
Das Schweigen der Täter
Die wahren Hintergründe der Attentate in den USA bleiben weiter im Dunkeln. Doch es gibt Schuldbekenntnisse, die vor dem 11. September undenkbar waren
Die Entführung aus dem Serail
Zur Orientierung in verwirrter Zeit bedarf es der Anstrengung geistesgeschichtlicher Erinnerungsarbeit
Gott will es
Heilsversprechen und Machtansprüche monotheistischer Religionen waren bis heute immer wieder mit Gewalt und Grausamkeit verbunden