Griechenland

Jean-Claude Juncker winkt mit der Hand vor rotem Hintergrund.

Der letzte Europäer

Jean-Claude Juncker verlässt die EU-Kommission – und wirkt wie eine tragische Figur aus einer anderen Zeit

Fünf Personen stehen an Rednerpulten vor einer Kulisse von Malta. Kameras im Vordergrund.

Auch ein Seehofer kann lernen

Ein EU-Quartett will verbindlich Menschen aufnehmen, die aus Seenot gerettet wurden. Initiator ist der CSU-Innenminister

Sebastian Puschner
Ein syrisches Mädchen weint, während Menschen mit Koffern auf eine Rückreise vorbereitet werden.

Andernfalls geht das Tor auf

Präsident Erdoğan will die USA und die EU dazu zwingen, eine Sicherheitszone für Flüchtlinge in Nordsyrien aktiv zu unterstützen

Alexis Tsipras blickt nachdenklich, im Hintergrund griechische Flaggen und ein blauer Stern.

Im Wechselbad der Politik

Syriza steht vor der Abwahl – obwohl die Regierungspartei durchaus Erfolge im Kampf gegen die Sparpolitik erzielt hat

Porträt eines älteren Mannes mit Brille und weißem Haar vor einem Fenster mit Jalousien.

Am Scheideweg der Transformation

Auch über die Wahl hinaus bleibt die Frage nach der Zukunft Europas aktuell. Nur wie soll die aussehen? Und welche Rolle spielt die Linke? Étienne Balibar im Gespräch

Yanis Varoufakis und Fabio De Masi sprechen, im Hintergrund Farbverlauf von Rot zu Blau.

„Wir sollten gemeinsam kämpfen“

Yanis Varoufakis und Fabio De Masi sind beide links – doch sie vertreten zwei verschiedene Parteien. Wie können Linke ihre Kräfte vereinen? Ein Briefwechsel

„Wir brauchen Brüche“

Labour-Kenner Richard Seymour wundert sich, dass viele Linke in der EU eine fortschrittliche Institution sehen

Diese Kunst des Vertagens

In seiner Krise greift Europa allzu gern auf den Modus „Extend and Pretend“ zurück, um Probleme in die Zukunft zu verschieben. Die Briten machen da keinen Unterschied

Sebastian Puschner

Der falsche Gegensatz

Wer die Gefahren der "illiberalen Demokratie" bannen will, darf nicht auf den Liberalismus hoffen. Man muss zu den Wurzeln des Politischen zurück, meint Srećko Horvat

Vom Flackern zum Feuer

Im Jahr der Europawahl können die rechtspopulistischen Parteien in vielen Ländern auf so viel Zuspruch hoffen wie nie zuvor

Zerstörung treibt uns

Je kosmopolitischer wir werden, desto weniger sind wir für Bürgerkriege verführbar. Sollte man meinen. Der Historiker David Armitage zwingt uns zum Umdenken

Zwei Frauen mit gelben Schildern bei einem Anti-Brexit-Protest in London. Eine trägt eine EU-Flagge auf dem Kopf.

Angst und Wut

Der Anti-Brexit-Protest ist aller Ehren wert. Er offenbart aber auch schizophrenes Denken, geht es um den Zustand der EU

Matteo Salvini sitzt in einem Sessel vor einer Wand mit Euro-Banknoten und gestikuliert.

Sozialer Nationalismus

Die Haushaltspolitik der jetzigen Regierung bietet sich als Muster für einen rechten Europawahlkampf im kommenden Jahr an

Ein Haufen leerer Ballons mit dem Sternenkranz der EU.

Ein vergiftetes Geschenk

Ein Insolvenzrecht für Staaten würde die Währungsunion erst recht in starke und schwache Nationen spalten

Im Reich der Gier

Der Kapitalismus ist entzaubert und bringt uns das größte Faschismusproblem seit den Dreißigern, meint Yanis Varoufakis

Griechische Flagge weht im Meer, im Hintergrund eine Küstenlinie.

Jeder Tag ein Kampf

Das dritte Hilfsprogramm ist ausgelaufen, das Land steht wieder auf eigenen Füßen. Nur ist die nach wie vor hohe Staatsverschuldung keine Prävention gegen einen Rückfall

Eine Frau steht inmitten von ausgebrannten Autos. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude zu sehen.

Ohne Strafe

In Griechenland gab es um 1980 etwa 700 Waldbrände pro Jahr. Heute sind es bereits mehr als dreimal so viele

Feuerwehrleute kämpfen gegen einen Waldbrand. Ein Mann mit orangener Weste zieht einen Schlauch.

"Tote überall"

Nach dem Inferno ist Mati ein lebloser Ort. Die Bewohner berichten vom Wind, den Flammen und den Wellen, die das beliebte Seebad in kürzester Zeit völlig verwüstet haben

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Schöne Melancholie

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