Hamas

Mann sitzt verzweifelt vor Wandgemälde einer UN-Schule mit Schulkind.

Niemand steht im Niemandsland

Beim dritten Gaza-Krieg seit 2008 hat die Diplomatie bisher versagt. Einstige Vermittler sind heute Konfliktpartei oder haben als Emissäre kapituliert

Soldaten in Uniformen gehen auf gepanzerten Fahrzeugen zu. Fahnen wehen im Hintergrund.

Keiner wird gewinnen

Israel und die Hamas stehen sich unversöhnlich gegenüber. Am meisten leidet die Zivilbevölkerung

Israelische Artillerie feuert unter blauem Himmel. Staub und Trümmer wirbeln auf.

David oder Goliath?

Erneut stoßen israelische Truppen in den Gazastreifen vor, um die Infrastruktur der Hamas zu zerstören. Mit den Luftangriffen ist das offenbar bisher nicht gelungen

Lutz Herden
Etgar Keret sitzt in einem Café, trägt ein gelbes T-Shirt und schaut in die Kamera.

„Wir sind im Schlafmodus“

Etgar Keret über das Warten auf den nächsten Alarm in Tel Aviv und fehlende Empathie für die Menschen in Gaza

Menschen stehen im Dunkeln, während Rauchschwaden über ihnen in den Himmel steigen.

Seele um Seele

Angriffe aus Gaza und auf Gaza zeigen, wie heftig das Pendel von Gewalt und Gegengewalt derzeit wieder hin und her schlägt. Offenbar kann es niemand aufhalten

Lutz Herden
Israelische Flagge mit den Fotos von drei jungen Männern, die von einer Menge getragen wird.

Das Leben der Lebenden

Die im Westjordanland entführten Jungs sind nun tot. Das Land ist geschockt und muss mit all dem weitermachen. Eine Reise in den Alltag

Benjamin Netanjahu mit nachdenklicher Miene und Hand vor dem Mund.

Es ging nicht unentschieden aus

Nach dem Konflikt muss sich die Regierung Netanjahu einer veränderten Situation stellen. Auch das eigene Kernland ist jetzt verwundbar

Eine Frau mit Kopftuch hält ein Kind. Sie lehnt an einem weißen Fahrzeug.

Aus dem Abseits in die Offensive

Zynisch, aber wahr: Die Luftangriffe der Israelis stärken die Hamas – und der Gazastreifen hat wieder eine Regierung, die mehrheitlich akzeptiert wird

Netanjahu allein zu Haus

Der Arabische Frühling hat den Nahen Osten verändert. Viele unterstützen nun die Menschen in Gaza – und die israelische Regierung bleibt isoliert zurück

Zwei Männer in Anzügen, die sich den Rücken zuwenden und Olivenzweige halten.

Die Mutter aller Entscheidungen

Eine Alternative zur Eskalation in Nahost gibt es längst: Wenn es sein muss, reden Israelis und Palästinenser schon miteinander – der Fall Gilat Shalit hat das gezeigt

Menschen stehen inmitten von Trümmern eines zerstörten Gebäudes in Gaza-City.

Wie Ratten in einem Käfig

Es ist überall gleich unsicher. Für anderthalb Millionen Palästinenser gibt es so gut wie keinen Schutz, wenn die israelische Luftwaffe angreift

Vier Männer stehen dicht beieinander vor einer metallenen Wand. Einer wird von einem anderen berührt.

Auf der Suche nach Feinden

Mit seiner Gaza-Strategie tut Premier Netanjahu so, als habe sich das arabische Umfeld der Konfliktzone nicht verändert. Nun aber greifen Kairo und Tunis diplomatisch ein

Lutz Herden
Soldat beobachtet Raketenstart im Gazastreifen.

Operation “Säule der Verteidigung“

Die Risiken einer gegen den Gazastreifen gerichteten Militärintervention sind angesichts der sich verändernden politischen Landschaft im Nahen Osten enorm

Und draußen platzen die Luftballons

Junge Palästinenser sammeln sich im Internet oder benutzen Hip-Hop, um sich sowohl gegen die israelische Blockade als auch die starke Dominanz der Hamas zu wehren

Zum Tee bei Yassir Arafat

Durch den Gefangenenaustausch mit Israel hofft die Hamas verlorene Sympathisanten und Anhänger zurückzugewinnnen, zuletzt hat sie zusehends an Rückhalt eingebüßt

Mit einem Bein in der UNO

Der palästinensische Politiker Ilan Halevi geht von einem weiter kräftezehrenden Hürdenlauf zum eigenen Staat aus und erwartet mehr Koexistenz zwischen Fatah und Hamas

Die Wunden für einen Tag geheilt

Der Gefangenenaustausch mit Hamas an sich ist noch kein Impuls für neue Verhandlungen. Er bestätigt eher die bestehende Konfrontation im Nahost-Konflikt

Ein Tausendstel Hoffnung

Was man vom Gefangenenaustausch zwischen Hamas und Israel auch halten mag – er zeigt, dass beide Seiten zu Zugeständnissen und einer Einigung in der Lage sind

Zwei Seiten eines Dilemmas

Palästina will von der UNO als Staat anerkannt werden. Israel läuft dagegen Sturm. Im Dialog mit Guardian-Lesern begründen beide Seiten ihre Positionen

Das Herz des Attentäters

Für die meisten ist klar: Terroristen haben eine vom Fanatismus zerfressene Seele. Forscher halten diese Einstellung für wenig zielführend

Benjamin Netanjahu jubelt

Der Wind des arabischen Frühlings weht bis Palästina: Hamas und Fatah versuchen es wieder miteinander und wollen bis zu Wahlen eine gemeinsame Regierung bilden

Versöhnung der Unversöhnlichen

Fatah und Hamas haben sich bis zu Wahlen auf eine Einheitsregierung verständigt. Das Gewicht der Autonomiebewegung gegenüber Israel wird dadurch gestärkt

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