Kapitalismus
Is there no alternative?
Drei Essays beschreiben nicht nur die neoliberale Ideologie, sondern suchen auch nach neuen Wegen
Na dann, auf Karl!
Was hat eine Berliner Pilsner - Werbung mit einem linken Kongress zu tun? Früher war Schnaps eher der Feind der Fabrikarbeiter - aber eine Kneipe nicht nur zum Trinken da
Auf ein Neues
In Frankfurt soll im Juni wieder gegen die Krisenpolitik demonstriert werden. Gelingt eine ähnliche Mobilisierung wie im letzten Jahr?
Der Kopf shoppt mit
"Alles nur Konsum"? Wolfgang Ullrich entstaubt die gute alte Warenkritik und will, dass man Produkte wie Bücher liest
Lieber Harald Welzer!
Der Sozialpsychologe Harald Welzer ruft in seinem neuen Buch „Selbst denken“ zum Widerstand auf und wirbt für eine Strategie kleiner Schritte. Eine Antwort
Er macht es auf seine Art
Frankreichs Präsident Hollande geht bei den Reformen einen anderen Weg als der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Nicht nur freiwillig: Die Arbeiternehmer fordern es
Leidenschaft für die Sache
Alljährlich sind neben Romanen und Übersetzungen auch fünf Sachbücher nominiert: "Gruppe 47", "Faces", "Gekaufte Zeit", "Die Belasteten" und "Der aufrechte Gang"
Die Hausfrau in der Forschung
Die Feministin Silvia Federici fragt in der Debatte über das Ende der Männer nach den Frauen, die immer noch am Herd stehen
Gut 2.500 Alphamänner
Die Bereitschaft, über einen tiefen Wandel des Kapitalismus nachzudenken, wird es in Davos kaum geben. Das gibt die Besetzung dieser Eliten-Messe einfach nicht her
Was früher alles besser war
Nostalgie bedeutet nicht nur Realitätsflucht. Denn manchmal hilft auch ein milder Blick zurück, um schärfer nach vorn schauen zu können. Eine kleine, wehmütige Liste
Von oben geplündert
Euro-Krise? Hier geht es doch um viel mehr: Die Auszehrung von Staat und Gesellschaft muss gestoppt werden
Das Schicksal des Geldes
Robert Kurz war sich in seinem letzten Buch sehr sicher, dass der Kapitalismus die Krise nicht überleben wird
Eine andere Welt ist immer nötig
Die Bilanz der Bewegung fiel nach einem Jahr kritisch aus. Unser Autor hält mit guten Argumenten dagegen
Der Legolandfaktor
Zwei Autoren haben alternative Kommunen bereist. Findet dort unsere Zukunft statt?
Wir Wohlstandssozialisten
Wolfgang Pohrt rechnete am Wochenende in Berlin gleich zwei Mal mit jeder Kapitalismuskritik ab. Die Zuhörer betranken sich dabei. Was kann es schöneres geben?
Ist das noch Punkrock?
Wettbewerb? Produktvielfalt? Das Ende der künstlichen Verknappung? Auf jeden Fall Kapitalismus ohne jede Transparenz: Spotify und die Telekom
Außer Gesten nichts gewesen
Der Protest gegen das System soll friedlich und gewaltfrei sein, haben die Protagonisten von Occupy immer wieder gesagt. Aber verändern Sitzblockaden die Welt?
„Ich schämte mich, aus Marzahn zu sein“
Anja Görnitz über soziale Aufstiegschancen. Aufgewachsen in Berlin-Marzahn, gehört sie zur sogenannten "Dritten Generation Ost"
Ach, vergesst das Christentum
Wahrscheinlich gibt es sogar eine Rückkehr der Religionen. Jürgen Habermas spricht ja auch davon. Der Nutzen für die gesellschaftliche Solidarität aber dürfte klein sein
Robert, der Kampf geht weiter
Er hat die Arbeitsgesellschaft radikal kritisiert, mit dem "Schwarzbuch Kapitalismus" breite Schichten erreicht und die Krise lange kommen sehen. Zum Tod von Robert Kurz
In Mexiko wird die Zeit zurückgestellt
Viel spricht dafür, dass die neue PRI-Regierung alte Arrangements mit den Kokain-Kartellen belebt – und so einen zermürbenden Drogenkrieg beendet
Nach dem Verlust der Illusionen
Der Kapitalismus ist unschlagbar, sagen enttäuschte Linke wie der 68er Wolfgang Pohrt. Eine Entgegnung
Spielst du mit?
Daniel Kahn macht jiddischen Punk und träumt von der Klezmer-Revolution. Was es heißt, links zu sein, hat er in Detroit gelernt. In Berlin kämpft er weiter
Langsam bröckelt die Front
Eigentlich ist der amerikanische Bestsellerautor David Graeber ein Linksradikaler. Nun aber liebt ihn sogar die FAZ. Warum bloß?