Kino
Sauer macht lustig
Pedro Almodóvar dreht mitten in der spanischen Wirtschaftskrise seinen heitersten Film. Eine Begegnung
Kleines wird zu Großem
Ken Wardrops Dokumentarfilm "His & Hers" ist keine Gegenüberstellung: Er gehört ganz den Frauen. Die sprechen allerdings ausschließlich über Männer
Der Zauberer von OS
Kino ist für den Film das, was Vinyl für die Musik war. Es wird den Kampf gegen die Digitalisierung verlieren wie die Schallplatte. Und könnte doch überleben wie diese
Junge, komm bald wieder
Gus Van Sants „Promised Land“ mag eine Herzensangelegenheit von Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent Matt Damon sein. Vor allem ist der Film ein Politmärchen
Tschack! Krrks! Wutsch!
Peter Stricklands „Berberian Sound Studio“ ist eine originelle Hommage an die italienischen Krimi-Horror-Filme der sechziger und siebziger Jahre
Ich wird ein anderer
Der Regisseur Olivier Assayas erzählt in „Die wilde Zeit“ angenehm unaufgeregt von der subjektiven Ereignislosigkeit einer Adoleszenz in ereignisreichen Jahren nach 1968
Investor’s Cut
Hollywood dreht extra für den chinesischen Markt eine Version von „Iron Man 3“ und engagiert dafür einheimische Stars. Zur Erklärung eines Booms
Immerhin geht es um große Leidenschaft
Angela Merkel sieht im Kino ihren Lieblingsfilm "Die Legende von Paul und Paula". Mit dem DDR-System hat der Film mehr zu tun, als die Politikerin sich erinnert haben mag
Auf der Flucht
Mit „Side Effects“ kommt ein letzter Film von Steven Soderbergh ins Kino. Bilanz eines erschöpfenden Werks
Im Tahrir-Kino
Jasmina Metwaly vom ägyptischen Medienkollektiv Mosireen über Aufnahmen von der Straße für die Straße, Popsongs über die Macht des IWF und die Zukunft des Filmemachens
Komm, Krebs, mein Geliebter
Andrè Erkaus Romanadaption „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ oder die Frage, was ein deutscher Unterhaltungsfilm sein könnte und an welche Gefühle er appelliert
Der Sohn der Geschichte
In „Das Wochenende“ trübt die RAF die Lust auf laktosefreie Milch, weil ein Christian-Klar-Charakter als schlechtes Gewissen im Garten bürgerlichen Lebens rumsitzt
Welche Kulturrevolution?
China tut sich mit seinem Filmerbe schwer: Das Kino der Mao-Jahre soll vergessen bleiben – wie eine Gruppe Berliner Cineasten erfahren musste
Die geschminkte Wahrheit
Eigentlich müsste der Film "Hitchcock" nach dessen Frau heißen: Sacha Gervasi macht aus dem Leben des Regisseurs von "Psycho" eine amüsante Geschichte über eine Ehe
Der Pionierarbeiter
Die Berlinale würdigt mit Claude Lanzmann einen engagierten Filmemacher – und vergibt sich dabei eine Chance
„Homeland“ für Einsteiger
Die berühmte Serie kommt nun ins Free-TV. Höchste Zeit nun einzusteigen!
Auf Halde
In Deutschland werden viele Filme gemacht, die kaum einer zu sehen bekommt. Eine Systemfehlersuche
Die schönen Dämonen
Isabella Rossellini wird in diesem Jahr mit einer „Berlinale Kamera“ geehrt. Georg Seeßlen über eine Schauspielerin, die in den meisten ihrer Filme ein Phantom bleibt
Weiße Männer bei der Arbeit
In Steven Spielbergs "Lincoln" spielt Daniel Day-Lewis einen Präsidenten, für den das Ende der Sklaverei ein Ziel ist, das alle Härte des politischen Geschäfts erfordert
Geld und Liebe
Ulrich Seidl widmet sich im ersten Teil seiner „Paradies“-Trilogie der Liebe. Am Beispiel des Sextourismus’ weißer Frauen
Die heile Welt hinter der Spielkonsole
In dem neuen Kinofilm "Ralph reicht's" legt sich ein Vertreter der Vergangenheit mit der Gegenwart an
Wünsch dir was
Valerie Faris und Jonathan Dayton ergründen in ihrem neuen Film "Ruby Sparks" die Dynamik erfüllter Wunschträume
Reden ist Gold
Pierre Schoeller zeigt in seinem Film "Der Aufsteiger", was das Geschäft der Politik ist, wenn man es nicht auf Skandale reduziert: endlose Kommunikation in eigener Sache
Und der Schreiadler sagt ja
Der Filmemacher Andreas Dresen wird Landesverfassungsrichter in Brandenburg. Sein Werk nimmt die Nöte des kleinen Mannes ernst und kennt die Sorgen der Politik