Kino

Zwei Personen in eleganter Kleidung stehen vor einem Gebäude mit einem Schild

Der Agent, c’est moi!

Der Thriller „Die Möbius-Affäre“ steht ganz in der Tradition des französischen Spionagefilms. Und die unterscheidet sich sehr von der angloamerikanischen

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch und essen. Im Hintergrund sind Lichter zu sehen.

Die Beschaffenheit des Grases

Die alte Schwarz-Weiß-Optik wird derzeit in relativ vielen neuen Filmen eingesetzt – von "Oh Boy" mit Tom Schilling bis "Frances Ha“, von "The Artist" bis "Tabu". Warum?

Polonaisen nach Nirgendwo

Wir sehen Glauben und Bunga-Bunga als Zeitgenossen, Gott und Mensch auf Augenhöhe. Wir sehen Rom: Paolo Sorrentinos ambitionierter und schöner Film "La Grande Bellezza"

Abstrakte Grafik: Schwarze Hand hält grünes Rechteck, rote Figur daneben.

Wiederentdecktes Wunder

Antonio Pietrangelis lange gesuchter Film "Ich habe sie gut gekannt", der wirkt, als hätte sich Michelangelo Antonioni an Erdbeersekt berauscht, liegt nun auf DVD vor

Mann blickt durch ein Fenster, seine Hand ist nah am Glas.

Zielen und Klicken

Wo Begehren in ein Gewaltpotenzial umschlägt: Danny Boyle lässt in seinem Special-Effect-Kinofilm „Trance“ eine Psychotherapeutin zur rächenden Traum-Architektin werden

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch, essen und unterhalten sich. Eine Flasche und Brot liegen auf dem Tisch.

Drei Dollar, yes or no?

Greta Gerwig spielt in „Frances Ha“ eine 27-jährige dilettantische Virtuosin, die ihre Miete nicht mit Möglichkeiten bezahlen kann – ein rasensprengerhaft spritziger Film

Die Blicke stur nach vorn

Eine Roma-Familie, während die Stimmung im Dorf langsam kippt: Bence Fliegaufs „Just the Wind“, bei der Berlinale 2012 ausgezeichnet, startet im Kino

Totgesagt, dann wiederbelebt

Brad Pitts Zombiefilm „World War Z“ galt als exemplarischer Flop der Kinosaison. Es ist keiner geworden - so wird der Film seinem eigenen Sujet gerecht.

Robert Redford mit Brille blickt nachdenklich aus einem Auto.

Wahrheit ist nicht alles

Robert Redfords Thriller „The Company You Keep“ mythisiert den bewaffneten Arm der US-Antikriegsbewegung nicht, vertraut aber auch nicht auf die politischere Vorlage

Ulrike Baureithel

Echte Probleme

Das Filmfest München zeigt eine Reihe über Games. Etwa über den Idealismus unabhängiger Produzenten und ihr Verhältnis zu den hochbudgetierten Blockbustern

Ryan Gosling blickt nachdenklich, im Hintergrund eine leuchtend rote, stilisierte Figur.

Modekatalog, tief

"Only God Forgives" mit Ryan Gosling ist ein Film, der mit Bedeutung schwanger geht, aber nie gebärt: über die Maskenhaftigkeit als Zeitphänomen

Sauer macht lustig

Pedro Almodóvar dreht mitten in der spanischen Wirtschaftskrise seinen heitersten Film. Eine Begegnung

Ein kleines Mädchen mit blonden Haaren und einer weißen Blume im Haar blickt in die Kamera.

Kleines wird zu Großem

Ken Wardrops Dokumentarfilm "His & Hers" ist keine Gegenüberstellung: Er gehört ganz den Frauen. Die sprechen allerdings ausschließlich über Männer

Der Zauberer von OS

Kino ist für den Film das, was Vinyl für die Musik war. Es wird den Kampf gegen die Digitalisierung verlieren wie die Schallplatte. Und könnte doch überleben wie diese

Junge, komm bald wieder

Gus Van Sants „Promised Land“ mag eine Herzensangelegenheit von Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent Matt Damon sein. Vor allem ist der Film ein Politmärchen

Tschack! Krrks! Wutsch!

Peter Stricklands „Berberian Sound Studio“ ist eine originelle Hommage an die italienischen Krimi-Horror-Filme der sechziger und siebziger Jahre

Menschen in Schutzhelmen und mit Stöcken rennen durch Rauch.

Ich wird ein anderer

Der Regisseur Olivier Assayas erzählt in „Die wilde Zeit“ angenehm unaufgeregt von der subjektiven Ereignislosigkeit einer Adoleszenz in ereignisreichen Jahren nach 1968

Investor’s Cut

Hollywood dreht extra für den chinesischen Markt eine Version von „Iron Man 3“ und engagiert dafür einheimische Stars. Zur Erklärung eines Booms

Auf der Flucht

Mit „Side Effects“ kommt ein letzter Film von Steven Soderbergh ins Kino. Bilanz eines erschöpfenden Werks

Im Tahrir-Kino

Jasmina Metwaly vom ägyptischen Medienkollektiv Mosireen über Aufnahmen von der Straße für die Straße, Popsongs über die Macht des IWF und die Zukunft des Filmemachens

Komm, Krebs, mein Geliebter

Andrè Erkaus Romanadaption „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ oder die Frage, was ein deutscher Unterhaltungsfilm sein könnte und an welche Gefühle er appelliert

Der Sohn der Geschichte

In „Das Wochenende“ trübt die RAF die Lust auf laktosefreie Milch, weil ein Christian-Klar-Charakter als schlechtes Gewissen im Garten bürgerlichen Lebens rumsitzt

Welche Kulturrevolution?

China tut sich mit seinem Filmerbe schwer: Das Kino der Mao-Jahre soll vergessen bleiben – wie eine Gruppe Berliner Cineasten erfahren musste

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