Kommunismus
Ein Manöver in eigener Sache
Burkhart Braunbehrens ist Linker und Mitbesitzer einer Rüstungsschmiede. Überaus heikle Waffengeschäfte mit Saudi-Arabien belasten sein Gewissen
Die große Gereiztheit
Die Linke zerfleischt sich selbst, die Piraten mobben sich beinahe zu Tode. Woher kommt dieser Hass?
Kommunistische Kellerparty
Peter Weiss' Jahrhundertroman „Die Ästhetik des Widerstands“ wird in Essen erstmals auf die Bühne gebracht. Leider fehlt der Inszenierung Mut zum Experimentieren
Mitgegangen, mitgefangen
Sahra Wagenknecht hat im Machtkampf um den Linken-Vorsitz eine klare Stellung bezogen. Stürzt sie nun mit Lafontaine ab?
Schein und Sein
Als die BR Deutschland am 23. Mai 1949 gegründet wurde, trat auch das Grundgesetz in Kraft. Die darin verankerte Totalitarismus-Theorie stieg auf zur Staatsdoktrin
Langsam bröckelt die Front
Eigentlich ist der amerikanische Bestsellerautor David Graeber ein Linksradikaler. Nun aber liebt ihn sogar die FAZ. Warum bloß?
Lust auf Revolte
Im Kampf gegen die Märkte kann der Sozialist Hollande das Pathos der Revolution neu mit Leben erfüllen. Wenn die Deutschen ihn lassen
Auf Granit beißen
Der Auftrag an SYRIZA-Chef Alexis Tsipras zur Regierungsbildung in Athen erschiene nicht ganz so hoffnungslos, würden die Kommunisten über ihren Schatten springen
Elf Millionen Demokratien
Bei der anstehenden Wahl am 6. Mai dürften die Volksparteien ihr Volk verlieren. Das Votum kann zu einem politischen Erdrutsch führen. Doch sicher ist das keineswegs
Die Springer-Republik
Der Konzern atmet noch immer den Geist seines Gründers und hat es geschafft, die Mitte der Gesellschaft nach rechts zu rücken
Der zwölfte Imam
"Hitlers Muslime": Volker Koop hat sich mit den historischen Beziehungen der Nationalsozialisten zur Welt des Korans befasst
Wege zum Kommunismus
Nach Gesine Lötzsch' Rücktritt wird über die künftige Parteispitze spekuliert. Der Ruf nach Lafontaine zeigt, wie glücklos der Umgang der Partei mit Nachfolgern ist
De Gaulle mit Hammer und Sichel
François Hollande, Präsidentenbewerber der Sozialisten, trifft auf unerwartete Konkurrenz von links. Jean-Luc Mélenchon etabliert sich als ernstzunehmender Widersacher
Mut für Occupy
Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch
Mehrwert des Schuhs
Russische Künstler wehren sich gegen Putin mit einem Riesenpenis, die Baskenmütze wird Folklore - und die Toten Hosen werden siegen! Unser Lexikon der Woche
Schönheit, die die Welt verändert
Nicht nur in der Politik stellen Frauen in Frage, wie wir wahrnehmen, denken und handeln sollen. Einige Beispiele
Die Leute mit dem Mercedes wollen Ruhe
Das Land steht vor einem Umbruch und der Anmutung von Demokratie. Der Westen verfolgt dabei vor allem eigene Interessen
Gefangen in einem gelobten Land
Wolfgang Ruge ging als Kommunist in die Sowjetunion und landete in einem Arbeitslager Stalins. Seine Erinnerungen sind eine anthropologische Studie
Die Freiheit des Hechtes
Jeder sei frei, zu tun, was er will? George Monbiot kritisiert, wie der Begriff wieder missbraucht wird, um Ungerechtigkeiten zu zementieren
Die Mittelschicht macht Krach
Die Opposition gegen Präsident Medwedjew und Premier Putin besteht hauptsächlich aus Arrivierten. Wohin die Bewegung künftig geht, ist noch nicht erkennbar
Die Karussell-Methode
In Russland wird am 4. Dezember gewählt. Kurz vor dem Votum wirkt die Kreml-Partei „Einiges Russland“ abgekämpft
Anarchie verbreiten, theoretisch
In den USA wird seit einiger Zeit intensiv über New Anarchism und Post-Anarchismus diskutiert. Hierzulande hat die Linke das bislang kaum bemerkt
Herrenlose Pflastersteine
Am Tag der Unabhängigkeit bewirkte ein nationalistischer Aufzug der „wahren Patrioten“, was er bewirken wollte – Zusammenstöße und Straßenschlachten in Warschau
Eta, Erdbeben und Deng Xiao Schmidt
Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 5 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert