Neoliberalismus
Wahlprogramm von CDU und CSU: Krise? Was für eine Krise?
Warum ist das neoliberale Wahlprogramm von CDU und CSU für viele Menschen so reizvoll? Vielleicht, weil es die Hoffnung nährt, ohne Tribut durch die Klimakrise zu kommen
Das Mütterliche ist die soziale Grundform
Die Familie erscheint im neoliberalen Zeitalter wie eine Zwangsgemeinschaft. Dabei ist sie auch eine Übung in Toleranz – und mehr
Ein halber Bruch
Der wirtschaftspolitische Schwenk der US-Regierung wird die Globalisierung, so wie wir sie kennen, verändern. Doch wie radikal ist die Wende?
Welche Rettungspolitik, für wen?
Nicht das Steigen der Staatsausgaben, sondern deren Verteilung lässt erkennen, dass der Neoliberalismus noch lange nicht am Ende ist
Außenseiter, Spitzenreiter
Pedro Castillo ist als linker Gewerkschafter Favorit bei der Stichwahl um die Präsidentschaft in Peru am 6. Juni
Die Alleen öffnen sich
Die Abstimmung über eine Verfassunggebende Versammlung hat zu einem unerwartete Triumph für Vertreter der Linken geführt
Die Freiheit von morgen
Der Beschluss des Verfassungsgerichts ist erfreulich, könnte aber erhebliche Nebenwirkungen haben
Eine andere Welt ist möglich
Enorme Investitionen, Stärkung von Gewerkschaften: Joe Biden zeigt, wie es sozial geht. Zumindest im Inland
Wohin geben? Und woher nehmen?
Die Grünen fordern einen investierenden Staat. Aber bei der Frage, woher das Geld kommen soll, kneifen sie
Sorge, Staat, sorge!
Deutschland taumelt in die dritte Welle, manche sprechen von Staatsversagen. Aber die Misere reicht tiefer: 30 Jahre Neoliberalismus verhindern vorausschauende Politik
Der Osten reicht nicht
Im Westen schwächeln die Rechten, im Rest der Republik sind sie weiter stark. Wohin führt der Weg der Partei?
Flüssige Bilder
Ein Streit um ein Kino zeigt, wie das gute alte Massenmedium selbst den sich progressiv wähnenden veraltet vorkommt. Eine Verteidigung
Post-DDR-Geschichte wird gemacht
Die bisherige Aufarbeitung ostdeutscher Geschichte war blind für ihre Komplexität. Was das geplante Einheitszentrum braucht, ist eine Öffnung der Perspektiven
Märchenonkel Staat
Wie sich der Zynismus als zentrales Stilmittel der gegenwärtigen russischen Politik offenbart
Überall Polizei, nirgendwo Ärztinnen
Am Schauplatz von zehn Jahren neoliberaler Gesundheitspolitik sehen wir: Wo das Soziale kaputt gespart wurde, bleibt in der Pandemie nur die Aufrüstung
Mit der Ideologie im Reinen
Drei Jahrzehnte neoliberale Kälte haben im Nachbarstaat zu einem Menschenbild geführt, das Kindergeldempfänger potentiell suspekt erscheinen lässt
Der Mann, der übrig bleibt
„Ich bin Armin Laschet, darauf können sie sich verlassen“, sagte der neue CDU-Vorsitzende vergangenes Wochenende. Doch was bedeutet das eigentlich?
Sanders und Corbyn – was bleibt?
Sie haben ihre Parteien erfolgreich nach links verschoben. Wird die Hinwendung zum demokratischen Sozialismus trotzdem nur ein Strohfeuer bleiben?
Das Roosevelt–Moment
Wer das demokratische Gemeinwesen durch diese Krise führen will, muss alte Gewissheiten auf den Prüfstand stellen und Neues wagen. Das ist die Aufgabe progressiver Kräfte
Die Krise der Linken
Das Corona-Narrativ bringt viele Linke auf Regierungskurs – weil sie insgeheim auf ein Ende des neoliberalen Zeitalters hoffen. Aber ist das realistisch?
Das linke Unbehagen in der Krise
Staat und Pharmakonzerne werden in der Pandemie mächtiger, „Querdenker“ protestieren. Doch wie sieht eine linke Antwort auf all das aus?
Ran ans große Geld
Joe Biden muss den Reichtum umverteilen, sonst bereitet er dem nächsten Autokraten den Weg – und der wird klüger sein als Trump
Der Trump-Faktor
Er hat gelogen und getrickst, doch er selbst verkörpert eine Wahrheit über den Zustand der westlichen Gesellschaft
„Wir können einpacken!“
Die Corona-Pandemie hängt eng mit dem Kapitalismus, der Agrar-Industrie und dem Raubbau an der Natur zusammen, sagt der Epidemiologe und Biologe Rob Wallace