Neoliberalismus
Das neue Einmaleins
Schuldenlast und Sparprogramme lähmen den Staat. Dabei könnte man eine Krise auch anders kurieren. Doch der Mainstream folgt immer noch den neoliberalen Rezepten
Schwierige Beziehungskiste
Das rot-grüne Umfragehoch hat das Reden über eine „linke Mehrheit“ im Land verändert. Eine Bestandsaufnahme
Fleisch vom Fleische
In Den Haag wird über ein Minderheitskabinett aus Liberalen und Christdemokraten verhandelt, das Rechtspopulist Geert Wilders tolerieren soll
Der Geist der Untoten
In den Verteilungsdebatten geben die Zombies des Neoliberalismus den Rhythmus vor. Die politische Linke ist daran nicht schuldlos
Visionär und realisierbar
Der Green New Deal ist ein guter Ansatz, der Red-Green-Deal eine wichtige Ergänzung. Doch Crossover braucht mehr: einen sozial-ökologischen Zukunftsvertrag
Die Demütigung der Deklassierten
Statt Arbeitslose stärker Druck zu setzen, sollten wir die Qualität der Arbeitsplätze erhöhen, sagt der Soziologe Stephan Lessenich
„Wir wollen anders sparen“
Der grüne Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler über die Proteste gegen schwarz-gelbe Rotstiftpolitik, das rot-grüne Erbe und den Vorschlag für einen „Sanierungsplan“
Vom Blues zum Soul?
Der Absturz der SPD bei der Bundestagswahl war keine Ausnahme. Ein Beitrag zur Debatte aus der Perspektive der niederländischen Erfahrung
Unnatürliches Bündnis
Am Rand der Union organisieren sich Christen und Konservative gegen die angebliche „Sozialdemokratisierung“
Lieber red als new
Statt grüner Kapitalismus: Plädoyer für einen Red-Green-Deal als Crossover-Projekt der postneoliberalen Linken
Mehr Nettes statt Brutto
Egalität ist schön. Aber macht sie auch glücklich? Kaptalismustheoretiker zweifeln daran. Die Empirie versucht sie zu widerlegen
Kein linkes Projekt
Der Green New Deal verspricht zwar allen alles – am Ende geht es aber darum, Widersprüche des Kapitalismus zu bearbeiten und subalternen Klassen zu integrieren
Jeder wird sparen, bis es kracht
Bei der Unterhauswahl am 6. Mai könnte die Dominanz der beiden großen Parteien gebrochen, aber nicht die Haushalts- und Finanzkrise beendet werden
Michael Hardt im Interview
Der bekannte Globalisierungskritiker über die Bedingungen einer radikalen Demokratie und die zwei Gesichter der Apokalypse
Griechenland ist überall
In Europa floriert im Schatten der Finanzkrise das Geschäft mit Staatsanleihen vorzüglich. Denn Staaten sind die besten Schuldner, die ein Gläubiger sich wünschen kann
Wie sich der Neoliberalismus doch noch durchsetzt
Der Streit der Koalition verschleiert, wo Schwarz-Gelb an einem Strang zieht: bei der Ökonomisierung des Staatsapparats
Grün statt Geld
Europa war zu lange auf Märkte und Wirtschaft fixiert. Das rächt sie derzeit in Griechenland, aber auch anderswo. Noch aber ist eine Umkehr möglich
Der große Bruder
Die britische und internationalistische Zeitschrift, Flaggschiff der Neuen Linken, also die „New Left Review“ wird 50 Jahre alt. Eine Gratulation
Der große Bogen
Der linke Ökonom Jörg Huffschmid hatte ein Gespür für systemimmanente Veränderungen. Eine Berliner Tagung erinnerte an den Kapitalismuskritiker
Wo liegt die Linke Mitte?
Arithmetische Mehrheiten haben keine Bedeutung, wenn es um gesellschaftliche Projekte geht
„Der Staat ist doch kein Fahrrad“
Katja Kipping über alternative Hegemonie, Crossover-Traditionen und das Institut Solidarische Moderne
Zeit für einen neuen Aufbruch
Die Grünen sind heute nicht mehr die erste Adresse für alternative Politik – sie werden für diese aber nicht weniger gebraucht als die SPD
Immer geradeaus
Die Krise als Chance? 2009 begann mit Abgesängen auf den Kapitalismus. Doch für notwendige Veränderungen war es ein verlorenes Jahr
Die SPD ist nackt
Die Sozialdemokraten präsentieren sich auf ihrem Parteitag als letzte Wir-Partei der deutschen Politik. Doch der Dresdner Neuanfang bliebt zweideutig