Neoliberalismus
Lieber red als new
Statt grüner Kapitalismus: Plädoyer für einen Red-Green-Deal als Crossover-Projekt der postneoliberalen Linken
Mehr Nettes statt Brutto
Egalität ist schön. Aber macht sie auch glücklich? Kaptalismustheoretiker zweifeln daran. Die Empirie versucht sie zu widerlegen
Kein linkes Projekt
Der Green New Deal verspricht zwar allen alles – am Ende geht es aber darum, Widersprüche des Kapitalismus zu bearbeiten und subalternen Klassen zu integrieren
Jeder wird sparen, bis es kracht
Bei der Unterhauswahl am 6. Mai könnte die Dominanz der beiden großen Parteien gebrochen, aber nicht die Haushalts- und Finanzkrise beendet werden
Michael Hardt im Interview
Der bekannte Globalisierungskritiker über die Bedingungen einer radikalen Demokratie und die zwei Gesichter der Apokalypse
Griechenland ist überall
In Europa floriert im Schatten der Finanzkrise das Geschäft mit Staatsanleihen vorzüglich. Denn Staaten sind die besten Schuldner, die ein Gläubiger sich wünschen kann
Wie sich der Neoliberalismus doch noch durchsetzt
Der Streit der Koalition verschleiert, wo Schwarz-Gelb an einem Strang zieht: bei der Ökonomisierung des Staatsapparats
Grün statt Geld
Europa war zu lange auf Märkte und Wirtschaft fixiert. Das rächt sie derzeit in Griechenland, aber auch anderswo. Noch aber ist eine Umkehr möglich
Der große Bruder
Die britische und internationalistische Zeitschrift, Flaggschiff der Neuen Linken, also die „New Left Review“ wird 50 Jahre alt. Eine Gratulation
Der große Bogen
Der linke Ökonom Jörg Huffschmid hatte ein Gespür für systemimmanente Veränderungen. Eine Berliner Tagung erinnerte an den Kapitalismuskritiker
Wo liegt die Linke Mitte?
Arithmetische Mehrheiten haben keine Bedeutung, wenn es um gesellschaftliche Projekte geht
„Der Staat ist doch kein Fahrrad“
Katja Kipping über alternative Hegemonie, Crossover-Traditionen und das Institut Solidarische Moderne
Zeit für einen neuen Aufbruch
Die Grünen sind heute nicht mehr die erste Adresse für alternative Politik – sie werden für diese aber nicht weniger gebraucht als die SPD
Immer geradeaus
Die Krise als Chance? 2009 begann mit Abgesängen auf den Kapitalismus. Doch für notwendige Veränderungen war es ein verlorenes Jahr
Die SPD ist nackt
Die Sozialdemokraten präsentieren sich auf ihrem Parteitag als letzte Wir-Partei der deutschen Politik. Doch der Dresdner Neuanfang bliebt zweideutig
Die Sloterdijk-Honecker-Debatte
Entschuldigung, was für eine Debatte? Erst ging es um Steuern, dann ums Bürgertum. Und schließlich ging es drunter und drüber: Wie ein Diskurs zerfranst
Noch ein Fest der Freiheit
General Motors hat die Bundesregierung nicht nur auflaufen lassen, sondern ihr auch eine Lektion erteilt, die sie sich redlich verdient hat
Kopf-an-Kopf-Rennen
Uruguay wählt seinen Präsidenten: Stadtguerilla-Veteran José "Pepe" Mujica gegen Ex-Staatschef Lacalle, Wohlfahrtspolitik gegen Marktradikalismus. Eine Vorschau
Die Wahl der Wahl
Pessimistische Bemerkungen über die so genannte Alternativlosigkeit in der Abschlußphase des Bundestagswahlkampfes und die Richtungslosigkeit der Postdemokratie
28 Stunden sind genug
Vollbeschäftigung ist nicht unrealistisch. Vier Millionen neue Jobs reichen aber nicht. Die Arbeitszeit muss radikal verkürzt werden
Leute raus, Mieten hoch, bumm
In Hamburg zieht eine soziale Unruhe herauf, wie es sie seit den Kämpfen um die Rote Flora nicht mehr gab. Stein des Anstoßes ist eine neue Phase der Gentrifizierung
Die Großen haben Boote
Der Ökonom Joachim Bischoff sieht keine allmähliche Erholung der Wirtschaft und warnt stattdessenvor einer langanhaltenden wirtschaftlichen Depression
Die Kapelle spielt wieder auf
Die Zeiten der neoliberalen Mietmäuler sind keineswegs vorbei: Arbeitgeber und so genannte Experten empfehlen Lohnkürzungen als Krisenmedizin
Stoßt den Dollar vom Thron
In der Krise fordert die Politik ihren Primat zurück. Aber die G8 haben längst Konkurrenz – mit viel besseren Ideen