Palästinenser
Ein Land für alle Bürger
Antisemitische Angriffe nehmen vielerorts zu. Sie müssen unbedingt bekämpft werden. Aber: Antizionismus gleichzusetzen mit Judenhass, ist der falsche Weg
Rechts vor links
Der neue Premierminister wird der alte sein: Benjamin Netanjahu
Bedingungslose Kompensation
Moshe Zuckermann attestiert so manchem Deutschen eine Neurose. Als Heilmittel empfielt der israelische Soziologe den Universalismus des Völkerrechts
Bibi und die Junta
Die Knesset-Wahl am 9. April gilt als wegweisend. Sie wird entscheiden, ob das Land sein demokratisches System behält
Zwischen die Körper
„Der Fall Sarah & Saleem“ erzählt den Nahostkonflikt aus intimer Perspektive
Pepsi fürs Gelobte Land
Wird Ramallah zur Boomtown? Firmen aus dem Ausland investieren, eine neue Generation setzt auf Start-ups im Internet
Annexionsangebote
Beim Gipfel in Jerusalem ist die Zwei-Staaten-Lösung nicht weiter von Interesse
1993: Oh-oh, Oslo
Zunächst wird geheim und mit großer Skepsis verhandelt. Doch dann einigen sich Palästinenser und Israelis auf Verträge, mit denen der Frieden greifbar scheint
Verlorenes Vertrauen
Als erster Labour-Chef hat Jeremy Corbyn sich klar für die Rechte der Palästinenser eingesetzt, muss jetzt aber zurückrudern
Boykott gegen Boykott
Ein Buch über die BDS-Kampagne meidet klare Aussagen über die Zukunft des palästinensisch-israelischen Verhältnisses
Stell die Verbindung her
Der Kurator Omer Krieger zeigt in seiner Galerie in Tel Aviv „Stolen Arab Art“. Die Reaktionen darauf sind harsch
Alles auf Schwarz
Sheldon Adelson ist Casino-Mogul und hat als Großspender derzeit viel Einfluss auf Donald Trumps Israel-Politik
Sehr alte Muster
Ist das Terror? Noora Khalifeh verkauft in Ramallah Designermode mit traditionellen Stickereien. Hier können selbst Hochzeitskleider zum Politikum werden
Schlag in die Magengrube
Die Eröffnung der neuen US-Botschaft führt zum Bruch zwischen Netanjahus Israel und der größten jüdischen Diaspora
1948: Feinde sind der Kitt
70 Jahre nach der Gründung ist der Staat Israel Projektionsfläche sondergleichen. Er kommt bislang ohne eine eigene Verfassung aus, wird verherrlicht und dämonisiert
„Bist du Jude?“
Der deutsch-israelische Autor Yossi Bartal über den schmalen Grat zwischen Antisemitismus, Israelhass und Solidarität mit Palästinensern in Deutschland
Wir wollen einfach eine Zukunft
Die palästinensischen Demonstranten wollen den Staat Israel weder abschaffen noch negieren. Sie wollen lediglich, dass ihre Stimme gehört wird
Hasardeure zuhauf
Die Gazakrise hat das Zeug dazu, ein regionales Beben auszulösen. Donald Trumps Regierung wird das nicht großartig stören
Gegen Teheran
Prinz Salman äußert sich erkennbar israelfreundlicher als seine Vorgänger. Die Feindschaft zu Teheran hat Vorrang
Wer ist schuld am Antisemitismus? Netanjahu!
Ein Kommentar in der SZ zeigt, dass man sich in Deutschland immer noch schwer tut, zwischen legitimer Kritik an der Politik Israels und Antisemitismus zu unterscheiden
Verwirrung der Begriffe
Der Umgang mit der internationalen Bewegung BDS zeigt, wie Israel-Kritik prompt zum Antisemitismus erklärt wird
Offen undemokratisch
Ein Einreiseverbot trifft Kritiker der Besatzung. Wie es sich anfühlt, einen geliebten Ort nicht wieder besuchen zu können
Die Besatzer provozieren
Ahed Tamimi ist die jüngste Ikone des palästinensischen Widerstands
Am seidenen Faden
Dass sich Trump über Beschlüsse der Vereinten Nationen hinweg setzt, kann in politisch unruhigen Zeiten globale Folgen haben – weit über Palästina und Israel hinaus