Präsident der Vereinigten Staaten

Rückgrat der Bewegung

Die älteste islamistische Organisation der Welt hat sich bisher bei den Unruhen in Ägypten nicht in den Vordergrund gedrängt. Wird sich das mit den Verhandlungen ändern?

Weltmacht als Zaungast

Die USA stehen vor einem Scherbenhaufen ihrer Nahost-Politik. Für Präsident Barack Obama ist dies die bisher größte außenpolitische Herausforderung seiner Amtszeit

Alles war erstaunlich intim

Geheime Depeschen aus der US-Botschaft in Kairo enthüllen, dass der Obama-Administration an engen politischen Beziehungen zu Präsident Mubarak bis zuletzt gelegen war

Einfach den Sauerstoff abdrehen

Die republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus hat wie versprochen ihren Sturmlauf gegen die Gesundheitsreform begonnen und profitiert von zu passiven Demokraten

Deal mit den Mullahs

Besser hätte der Einstieg nicht sein können. ­Als der Republikaner 1981 erstmals als Präsident vereidigt wurde, ging am gleichen Tag die „iranische Geiselkrise“ zu Ende

Nichts, worüber zu verhandeln wäre

Die Wahlkommission der OAS schätzt Demokratie nach Kolonialherrenart, indem sie die Präsidentschaftskandidaten nicht nach Prozenten, sondern nach Präferenzen sortiert

Trauer und Entsetzen

Amerika ist so gespalten wie selten zuvor. Der Todesschütze von Arizona handelte nicht auf direkte Anweisung, aber in einer Atmosphäre, die solche Attacken begünstigt

Grizzly Mama mit Lippenstift

Die Demokraten finden einfach kein Mittel gegen sie. Nie hatte der konservative Feminismus eine bessere Repräsentantin

Der große Gleichmacher

Rechtsaktivisten feiern das überraschende Ergebnis eines Senatsvotums, nach dem es Homosexuellen fortan möglich ist, offen in den Streitkräften zu dienen

Extreme Willkür

Julian Assange muss eine Auslieferung an die USA fürchten. Dort könnte er nach dem Espionage Act von 1917 angeklagt werden. Über ein historisches Machwerk der Zensur

Bitter für Obama

Der Präsident beugt sich Forderungen der Republikaner, geltende Steuersenkungen für Besserverdienende zu verlängern – sehr zum Leidwesen nicht weniger Parteifreunde

Vor den Nacktscanner gestellt

Zwischen Republikanern und Demokraten bröckelt der Anti-Terror-Konsens, nachdem verschärfte Flughafenkontrollen Obama als polizeistaatliche Hybris vorgeworfen werden

Fall in den Enthusiasmus-Graben

Nach dem Wahldesaster sucht Barack Obama nach Kompromissen mit den Totengräbern seiner Präsidentschaft. Die Republikaner werden ihre Totalopposition kaum aufgeben

Bush war ganz anders

Mit seinen Memoiren "Decision Points" beschreibt sich der Ex-Präsident als unbedingter Freund der Diplomatie, dem nichts ferner lag, als in einen Irak-Krieg zu ziehen

Mythen und Mythos

Als der Demokrat 1960 zum Präsidenten gewählt wird, dient das dem Image der USA. Ein relativ junger Mann, der Football spielt und Künstler trifft. Es schien ein Neuanfang

Wenn die Füße nach unten zeigen

Kurz bevor Ex-Präsident George Bush am 9. November in Washington seine Memoiren vorstellt, sind Teile seiner Erinnerungen bereits vorab bekannt geworden

Blockade drinnen und draußen?

US-Präsidenten, die den Kongress verlieren, kompensieren innenpolitischen Machtverlust für gewöhnlich, indem sie sich auf die Außenpolitik stürzen. Auch Obama?

Obamas 2008 liegt weit zurück

Die Demokraten stecken herbe Verluste ein und müssen das Repräsentantenhaus aufgeben. Der Präsident wird nun kämpfen müssen, um noch regieren zu können

Abbas leidet für Obama

Obwohl die israelischen Siedler wieder bauen, hat der Palästinenser-Präsident die Verhandlungen nicht abgebrochen. Er muss an seinen wichtigsten Lobbyisten denken

Lutz Herden

Brief an die Töchter

Barack Obama ist nicht nur US-Präsident, sondern auch hochbezahlter Erfolgsautor. Jetzt erscheint sein neuestes Werk: ein Kinderbuch. Das hat Tradition bei US-Präsidenten

Es war nur ein Moment

Linke Bewegungen und Demokraten bezahlen ihren Beistand für Obama und die Solidarität mit seinen Entscheidungen mit einem Verlust an kultureller Hegemonie

Den Staat sofort ausrufen

Mit den Gesprächen in Washington ist eine einmalige Chance verbunden, gibt sich Barack Obama überzeugt. Die Palästinenser sollten sie für einen Paukenschlag nutzen

Lutz Herden

Unten heißt nicht draußen

Trotz der Erfolge des Präsidenten wenden sich die unzufriedenen amerikanischen Wähler von den Demokraten ab. Doch Barack Obama hat noch lange nicht verloren

Fanatiker und Fundamentalisten

Die Demokraten schöpfen vor den Kongresswahlen Anfang November wieder Hoffnung, weil die Republikaner mit allzu vielen „Tea-Party-Aktivisten“ antreten

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