Silvio Berlusconi

Protestierende wedeln mit einem Bild von Matteo Salvini, umgeben von gelbem Rauch.

Aufstehen auf Italienisch

Gegen die Regierung wächst der Protest. Flüchtlingshelfer, Gewerkschaften, Alt-Linke tun sich zusammen

Silvio Berlusconi im Profil vor einer rosafarbenen, unscharfen Fläche.

Der lachende Vierte

Die Rechtskoalitionäre reiben sich gegenseitig auf. Ein großer Knall ist möglich

Kreditkarte über Eiscreme in Waffel mit italienischen Farben. Eiskugel schmilzt.

Süße Lügen

Die Hallodris in Italien sind faul und können nicht haushalten, so der Deutschen liebstes Klischee. Es ist ein Narrativ, das der Ablenkung dient

Giuseppe Conte schüttelt Luigi Di Maio und Matteo Salvini die Hände.

Jetzt oder nie

Lega und Fünf Sterne nutzen die Gunst der Stunde und bilden eine Regierung aus zwei ungleichen Partnern

Graffiti zeigt zwei Männer, die sich küssen. Menschen fotografieren das Kunstwerk.

Trumpismus all'italiana

Was die designierte Regierung verspricht, ist vage und widersprüchlich. Ihr Handeln wird nicht nur die Zukunft Italiens maßgeblich beeinflussen – sondern auch die Europas

Pepe Egger
Matteo Salvini spricht, Silvio Berlusconi gestikuliert vor italienischer und EU-Flagge.

Ersehnte „Dritte Republik“

Das rüde Gebaren der möglichen Regierungsallianz zeichnet eine Schreckensvision für die Zukunft. Wer kann verhindern, dass sie Wirklichkeit wird?

Zwischen zwei Backöfen

Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung versucht sich nach dem Wahlpatt in Italien als Staatsmann

Die da oben am Boden

Weiter so? Impossibile! Die Linke ist völlig erledigt. Derweil ringen die Rechten eifrig um die Macht

Tanz den Mussolini

"Il Duce" ist zurück im politischen Mainstream Italiens. Für die Neofaschisten von CasaPound ist das Erfolg und Problem zugleich

Es wird eklig

Rechtspopulisten, Post-Faschisten, Berlusconi: Mit den Wahlen wird viel Stammtischstimmung ins Parlament Einzug halten

Pepe Egger

Nicht Fußball, sondern Brecht

Toni Servillo verkörpert Politiker, Mafiosi, dekadente Klatschjournalisten – und hält Italien den Spiegel vor. Als Theatermann will er Neapels Jugend retten

Maxi Leinkauf

Lieblingspolitiker

Huch, da haben wir doch glatt den Antihelden des Sondierens vergessen, Christian Lindner! Für den hätte Herbert Wehner sicherlich tolle Schimpfwörter gehabt. Das Lexikon

Er hat es

Im Politikbetrieb gibt es viele festgelegte Rollen. Martin Schulz eröffnet ein ganz eigenes Charakterfach

Beschädigte weiße Wand mit Rissen, Fenster und einem kleinen Kreuz.

Sand statt Zement

Nach dem Beben soll Amatrice wiederauferstehen. Die üblichen Verdächtigen reiben sich schon die Hände

Geplänkel und Getändel

Die Kritik von Premier Matteo Renzi an der deutschen Flüchtlingspolitik ist eher taktisch motiviert

Aufbau für eine Talkshow mit Kameras und Sitzgelegenheiten.

Verflixte Talkshows

Gut, Günther Jauch hat der ARD gekündigt, aber ob es die Anne Will so viel besser machen wird? Und jetzt hat auch noch Ken Jebsen eine Gesprächsrunde. Unser Wochenlexion

Aus niemals wird heute noch

Eine neue „Soziale Koalition“ tritt als Protestbündnis gegen Premier Matteo Renzi in Erscheinung. Umstritten ist, ob daraus eine Partei werden soll

Das Lazarus-Phänomen

Ist Matteo Renzis „Partei der Nation“ eine Wiedergeburt der einst verschiedenen „Democrazia Cristiana“?

Als Dompteur im Staatszirkus

Giorgio Napolitano hat die Verfassung stets kreativ ausgelegt. Parteien waren dem Präsidenten egal, Reformen allerdings nicht. Nun tritt er ab

Matteo Renzi fühlt sich stark

Der Premier regiert in einer informelle Koalition mit Silvio Berlusconi und Fiat. Jetzt will er sich mit einer Reform des Kündigungsrechts beweisen

Protestierende mit Regenschirmen und Kartons stehen vor Polizisten.

Kollektiv aus dem Tief

Die Linke versucht, der Bedeutungslosigkeit zu entkommen. Der Erfolg der „Liste Tsipras“ bei der Europawahl hilft ihr dabei

Tony und Matteo

Der designierte Regierungschef Matteo Renzi plant für die Zeit nach seiner Amtsübernahme ein regelrechtes Feuerwerk der Reformen

Die beiden Macher

Mit ihrer Wahlrechtsreform demontieren Silvio Berlusconi und Matteo Renzi die repräsentative Demokratie und steuern den Zwei-Parteien-Staat an

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