Sklaverei
Boykotteure für die Freiheit: die Anti-Saccharisten
Für die Geburtsstunde der globalisierungskritischen Bewegung spielte Zucker eine entscheidende Rolle
Die Welt danach
Die Natur ist kein Sklave - doch der Mensch baut AKW, wo sich Kontinentalplatten reiben. Atomkraft überwinden, das hieße, die Abkehr vom Geldverdienen als Endzweck
Das Universelle lässt uns suchen
Freiheit, Gleichheit: Nichts an den Menschenrechten ist selbstverständlich. Der Abgleich mit der Denktradition Chinas zeigt: Ihre Durchsetzung muss kein Heldenepos sein
Signale des Zorns
Es gibt in diesem Land einen Riss zwischen den Erwartungen der Menschen und der sie umgebenden Wirklichkeit. Der Soziologe Oskar Negt über Stuttgart21, Sarrazin und Eulen
Zwischen den Fronten
Das Foto von Bibi Aisha auf dem Cover des "Time"-Magazins schockte Menschen weltweit. Ihr afghanischer Ehemann hatte ihr Nase und Ohren abgeschnitten. Wie lebt sie heute?
Entlohnt wird mit Abfall
Unter Billigflaggen sind Fischfang-Schiffe vor Westafrika unterwegs, deren Besatzungen ein Dasein fristen, als sei die Zeit der Strafgaleeren längst nicht vorbei
Fischerei ist Männersache
Und die Frau schleppt Steine, sie repariert Ruinen. Im Auftrag der UNESCO hilft Mwajuma Mbalawa, die Geschichte Tansanias vor dem Vergessen zu bewahren
Zuckerrohr und Zellulose
Die anziehende Ethanolproduktion lässt die Lebensmittelpreise steigen. Aber nicht überall: das Beispiel Brasilien, das zeigt, dass es noch andere Probleme gibt
Moderner Menschenhandel
Das Leid der Frauen in den Entwicklungsländern ist die größte moralische Herausforderung unseres Jahrhunderts – sagen die Autoren des Buchs "Die Hälfte des Himmels"
Die Ideologie der Sklaverei
Die Todesstrafe ist ein Überbleibsel der Sklavengesetze, sagt Bürgerrechtlerin Angela Davis: "Eine radikale schwarze Agenda war immer die beste Agenda für die USA."
Sagt ihnen, die Sklaverei ist vorbei!
Hoffen ohne Illusionen – die Afro-Amerikaner haben in Barack Obama nie einen Messias gesehen. Aber den Präsidenten einer post-rassistischen Ära schon
Steht die arabische Welt vor einer Lese-Revolution?
Abdo Khal hat eben den "arabischen Booker-Preis" bekommen. Seine satirischen Schriften sind in seiner Heimat allerdings verboten. Fans hält das nicht vom Lesen ab, sagt er
Polykratie der Wälzer
Die Bücher über das Dritte Reich werden immer dicker. Aber auch besser? Die Beispiele Richard Evans und Mark Mazower
Schwer angesagt
Gabby Sidibe ist mit 24 Jahren ein Wunder gelungen: In der Rolle eines missbrauchten, dicken Mädchens in dem Film "Precious" hat sie Hollywood erobert
Crazy Motherfuckers
Wie viel Rassismus steckt ins uns? Dieser Frage versuchen fünf Afroamerikaner bei dem Gastspiel „The Shipment“ mit einer Stereotypen-Show auf den Grund zu gehen
Nur mit Gewalt beherrschbar
Im Westen wird ein Bild des Karibikstaates gezeichnet, bei dem das Chaos wie der Horror von Anarchie nicht fehlen dürfen und die Historie vielfach ausgeblendet wird
Starke Frauen, edle Schurken
François Bourgeon präsentiert ein episches Panorama des 18. und 19. Jahrhunderts, Pascal Bertho und Marc-Antoine Boidin einen modernen Mythos
Weg in die Katastrophe
Wie weiter mit dem Kyoto-Protokoll? Lieber ein völlig neues Abkommen als einen schlechten Folge-Kompromiss, sagt James E. Hansen, einer der führenden Klimaforscher
Kokain braucht Fair-Trade
Wer Tee aus dem Eine-Welt-Laden trinkt und danach eine Line zieht, ist ein widerlicher Heuchler. Er unterstützt ein tödliches Geschäft. Die Alternative: Legalisierung
Keine Kondome für Afrika
Der Papst führt eine Kirche an, die in der Körperfeindlichkeit ein Ersatz-Martyrium gefunden hat. Dieses Sexualtabu ist nicht nur Unsinn, sondern oft auch todbringend
Was heute links ist
In der "Frankfurter Rundschau" beschrieb SPD-Chef Müntefering kürzlich, was für ihn heute links ist. Der Sozialwissenschaftler Mohssen Massarrat antwortet ihm
200 Jahre und eine Ewigkeit
War Charles Darwin Wegbereiter des Faschismus oder ging es ihm vielmehr um die Bekämpfung des Rassismus und die Abschaffung der Sklaverei?
Historische Rückstelltaste
Amerika flüchtet sich in Selbstbezogenheit. Mit Isolationismus hat das nichts zu tun, aber mit dem Glauben an das "Imperium lite"
Vernunft und Geschichte
Drei Bücher von Domenico Losurdo und Rudolf Burger über den Zusammenhang von Wertekampf und Geschichte. Insbesondere nach dem Mauerfall 1989