Sowjetunion
Fluchtexperten
Alexander Osangs Familienroman liest sich wie eine Abrechnung
Roh, naiv, deutlich
In der UdSSR diente die Mosaikkunst zur Selbstdarstellung. Und heute? Ein Bildband zeigt mehr als den Exotismus ihres Verfalls
Ausgedient, ausgelaugt
Wladimir Putin kritisiert westlichen Liberalismus, konserviert ihn aber. Aus der Stagnation könnte Neues wachsen
1939 wollten führende Militärs Hitler stürzen – haben es dann aber doch gelassen
Der Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler ist Anlass genug, sich einer militärischen Opposition gegen das NS-Regime zu erinnern, die es seit 1933 gab. Nie jedoch riskierte sie so viel wie am 20. Juli 1944
Erschöpfte Verehrung
Musik, Mode, Architektur: Osteuropa ist der Hype des Moments. Nirgends erlebt man ihn intensiver als in Berlin
Antichrist und Menschengott
Josef Stalin wird wieder kultisch verehrt. Ein Theater in St. Petersburg und ein Dokumentarfilm halten dagegen
Mut zum Verzicht
Wenn der INF-Vertrag am 2. August ausläuft, wird auch die Außenpolitik der Perestroika abgewickelt
1969: Dünnhäutige Erde
Der Mondflug von Neil Amstrong wird als Triumph des Westens über die Sowjetunion gefeiert. Vor allem aber gibt er dem Umweltbewusstsein einen Schub
Auf zu neuen Welten
Vor fünfzig Jahren begeisterte die Mondlandung meine Generation. Doch der Kosmos hält andere Geheimnisse bereit, die die Forschung enthüllen könnte
Öffnen wir den Blick
Beim Gedenken an den Umsturzversuch in der Nazi-Diktatur geht es selten um den Widerstand aus der Arbeiterbewegung. Dabei war der beträchtlich
„Alles bedarf der Revision“
Der Philosoph Axel Honneth ist 70 und kein bisschen müde. Er sieht neue Herausforderungen für die Kritische Theorie
Böses Erwachen
Die USA wollten China endlos als billige Werkbank nutzen. Jetzt hat China die Verhältnisse umgedreht
Stalins schimmelndes Herz
Suchum ist eine Schatzkammer des Sowjet-Klassizismus. Doch seine Bauwerke scheinen dem Untergang geweiht
1989: DDR auf Abruf
Der sowjetische Parteichef Gorbatschow deutet beim Bonn-Besuch an, dass die deutsche Zweistaatlichkeit „nicht ewig“ dauern müsse. In Ostberlin ist man beunruhigt
1949: Weimar als Vorbild
Die DDR-Verfassung bekennt sich zum Schutz von Eigentum. Damit wird Privatbetrieben Rechtssicherheit zuteil und zugleich eine gesamtdeutsche Perspektive gewahrt
So ein roher Kerl
Netflix zeigt die russische Produktion „Trotzki“. In ihr wird Geschichte durchaus aufschlussreich verzerrt
Am Scheideweg der Transformation
Auch über die Wahl hinaus bleibt die Frage nach der Zukunft Europas aktuell. Nur wie soll die aussehen? Und welche Rolle spielt die Linke? Étienne Balibar im Gespräch
Väter: Täter
Besatzer vergewaltigten auch im Westen. Miriam Gebhardt traf die Nachkommen
Das Leben ist stärker
René Nyberg erzählt von seiner jüdischen Familie zwischen Krieg, Stalinismus und israelischem Exil
1989: Elend der Demokratie
Die DDR-Führung will bei Kommunalwahlen Legitimation tanken und bewirkt durch geschönte Resultate das Gegenteil. So beginnt der Wendeherbst bereits im Frühjahr
Schleudergang im Kopf: Kann eine Frau siegen?
Eine Diskussion über die Frauenquote lässt unsere Kolumnistin in Erinnerungen an sowjetische Waschmaschinen schwelgen
1949: Deutsche Spaltung
Das Grundgesetz wird eingeführt – und mit ihm ein deutscher Separatstaat. Das Projekt ist ein Kind des Kalten Krieges
Es könnte eng werden
70 Jahre nach Gründung des Nordatlantikpaktes wirkt „der Westen“ wie ein Auslaufmodell. Ist damit auch sein Bündnis auf einem mehr oder weniger absteigenden Ast?
Diegos Geist
Maradona wird Vereinspräsident in ... bitte, wo? Brest? In Weißrussland? Klingt ja völlig irre. Ich fliege also gleich mal hin