Sowjetunion

Fluchtexperten

Alexander Osangs Familienroman liest sich wie eine Abrechnung

Roh, naiv, deutlich

In der UdSSR diente die Mosaikkunst zur Selbstdarstellung. Und heute? Ein Bildband zeigt mehr als den Exotismus ihres Verfalls

Ausgedient, ausgelaugt

Wladimir Putin kritisiert westlichen Liberalismus, konserviert ihn aber. Aus der Stagnation könnte Neues wachsen

Erschöpfte Verehrung

Musik, Mode, Architektur: Osteuropa ist der Hype des Moments. Nirgends erlebt man ihn intensiver als in Berlin

Antichrist und Menschengott

Josef Stalin wird wieder kultisch verehrt. Ein Theater in St. Petersburg und ein Dokumentarfilm halten dagegen

Michail Gorbatschow spricht an einem Rednerpult, Ronald Reagan steht im Hintergrund.

Mut zum Verzicht

Wenn der INF-Vertrag am 2. August ausläuft, wird auch die Außenpolitik der Perestroika abgewickelt

Lutz Herden
Drei Astronauten in Raumanzügen posieren hinter einem Modell des Mondes.

1969: Dünnhäutige Erde

Der Mondflug von Neil Amstrong wird als Triumph des Westens über die Sowjetunion gefeiert. Vor allem aber gibt er dem Umweltbewusstsein einen Schub

Michael Jäger

Auf zu neuen Welten

Vor fünfzig Jahren begeisterte die Mondlandung meine Generation. Doch der Kosmos hält andere Geheimnisse bereit, die die Forschung enthüllen könnte

Zwei Männer im Porträt, im Hintergrund Plakate und eine Person mit Banner

Öffnen wir den Blick

Beim Gedenken an den Umsturzversuch in der Nazi-Diktatur geht es selten um den Widerstand aus der Arbeiterbewegung. Dabei war der beträchtlich

„Alles bedarf der Revision“

Der Philosoph Axel Honneth ist 70 und kein bisschen müde. Er sieht neue Herausforderungen für die Kritische Theorie

Zwei Frauen stehen vor einem orangefarbenen Zug. Eine Frau im Hemd gestikuliert.

Böses Erwachen

Die USA wollten China endlos als billige Werkbank nutzen. Jetzt hat China die Verhältnisse umgedreht

Stalins schimmelndes Herz

Suchum ist eine Schatzkammer des Sowjet-Klassizismus. Doch seine Bauwerke scheinen dem Untergang geweiht

Gorbatschow und Kohl stoßen mit Sektgläsern an. Im Hintergrund stehen Männer.

1989: DDR auf Abruf

Der sowjetische Parteichef Gorbatschow deutet beim Bonn-Besuch an, dass die deutsche Zweistaatlichkeit „nicht ewig“ dauern müsse. In Ostberlin ist man beunruhigt

Michael Jäger
Familie mit Kinderwagen betrachtet eine Ausstellung mit Porträts von Menschen.

1949: Weimar als Vorbild

Die DDR-Verfassung bekennt sich zum Schutz von Eigentum. Damit wird Privatbetrieben Rechtssicherheit zuteil und zugleich eine gesamtdeutsche Perspektive gewahrt

So ein roher Kerl

Netflix zeigt die russische Produktion „Trotzki“. In ihr wird Geschichte durchaus aufschlussreich verzerrt

Porträt eines älteren Mannes mit Brille und weißem Haar vor einem Fenster mit Jalousien.

Am Scheideweg der Transformation

Auch über die Wahl hinaus bleibt die Frage nach der Zukunft Europas aktuell. Nur wie soll die aussehen? Und welche Rolle spielt die Linke? Étienne Balibar im Gespräch

Väter: Täter

Besatzer vergewaltigten auch im Westen. Miriam Gebhardt traf die Nachkommen

Magda

Das Leben ist stärker

René Nyberg erzählt von seiner jüdischen Familie zwischen Krieg, Stalinismus und israelischem Exil

1989: Elend der Demokratie

Die DDR-Führung will bei Kommunalwahlen Legitimation tanken und bewirkt durch geschönte Resultate das Gegenteil. So beginnt der Wendeherbst bereits im Frühjahr

Lutz Herden

1949: Deutsche Spaltung

Das Grundgesetz wird eingeführt – und mit ihm ein deutscher Separatstaat. Das Projekt ist ein Kind des Kalten Krieges

Es könnte eng werden

70 Jahre nach Gründung des Nordatlantikpaktes wirkt „der Westen“ wie ein Auslaufmodell. Ist damit auch sein Bündnis auf einem mehr oder weniger absteigenden Ast?

Diegos Geist

Maradona wird Vereinspräsident in ... bitte, wo? Brest? In Weißrussland? Klingt ja völlig irre. Ich fliege also gleich mal hin

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