Teheran

Die Perser im Arabischen Frühling

Die politische und religiöse Führung in Teheran fürchtet, mit Präsident al-Assad in Syrien könnte sie auch die Brücke zur Hisbollah im Libanon verlieren

Im Mahlwerk der Geschichte zerquetscht

Osama bin Laden wurde zum Schluss für viele zum Störfall, die ihn einst ­toleriert hatten. Möglicherweise auch für pakistanische Militärs und die saudische Führung

Seltene Gunst der Stunde

Präsident Mahmud Ahmadinedjad hat sich innenpolitisch soweit gefangen, dass nun in Istanbul aussichtsreicher als bisher über das Atomprogramm verhandelt werden kann

Im Klammergriff

Für die USA war Nuri al-Maliki nicht der Wunschkandidat für das Amt des Regierungschef, doch das hat sich geändert, seit der iranische Einfluss im Irak wächst

Psychologische Kriegsführung

Wie zu erwarten, fallen die politischen Reaktionen auf Veröffentlichungen von Wikileaks in den verschiedenen Ländern des Nahen Ostens äußerst unterschiedlich aus

Savoir vivre – im Namen Gottes

Selbsterfahrenes aus der Islamischen Republik oder West-östlicher Divan – was würden Goethe und Hafis heute über die iranische Hauptstadt schreiben?

Entente cordiale

Präsident Ahmadinedjad sucht die diplomatische Offensive im Namen der Regionalmacht Iran, die für eine neue Weltordnung wirbt, bei der die Atommächte ins Glied treten

Lutz Herden

In ein Vakuum gestoßen

Teheran hat in der Region einen entscheidenden Deal ausgehandelt, der dazu führen könnte, dass im Irak eine pro-iranische Regierung an die Macht kommt

Spiel, Satz und Sieg für den Gottesstaat

„Der Irak ist heute für den Iran das, was der Libanon einst für Syrien war“, sagte ein irakischer Politiker jüngst bei einem inoffiziellen Briefing in Washington

Was wusste man in Teheran?

Die "Kriegsprotokolle" liefern Hinweise, dass der Iran die Aufständischen in Afghanistan unterstützt. Zumindest ist die Spitze der US-Administration darüber stark besorgt

Sühne oder Zerwürfnis

Seit die Gaza-Flottille gekapert wurde, macht sich zwischen Ankara und Jerusalem eine schwere Beziehungskrise bemerkbar. Ihre Ursachen liegen tiefer als angenommen

Lutz Herden

"Es zählt nicht nur der Fußball"

Bei "Discover Football" treffen in Berlin Frauenfußballteams aus aller Welt aufeinander. Warum es dabei nicht nur um Sport geht, erzählt Initiatorin Valerie Assmann

Neue Hegemonien

Nach den neuen UN-Sanktionen gegen den Iran werden intelligente, unvoreingenommene ­Vermittler wie die Türkei und Brasilien im Nahen Osten erst recht gebraucht

Lutz Herden

Die am wenigsten schlechte Option

Erneut wird an der Iran-Sanktionsspirale gedreht, anstatt nach einem Weg zu suchen, der Teheran eine kontrollierte zivile Nutzung der Kernenergie ermöglicht

Lutz Herden

Nur das allerletzte Mittel

Eine Geheim-Studie seines Verteidigungsministers Robert Gates setzt Barack Obama unter Druck, möglichst bald die „lähmenden Sanktionen“ gegen Iran durchzusetzen

Die einfache Wahrheit

Wenn sich das iranische Atomprogramm nicht aus der Welt schaffen lässt, sollte mit Israel ein Gleichgewicht wie zwischen Pakistan und Indien ausgehandelt werden

Die Mullahs sind nicht lebensmüde

Der amerikanische Philosoph und Linguist Noam Chomsky ist von Barack Obama nicht enttäuscht, über die Bedrohung Irans besorgt und auf Europa gespannt

Das Entweder-Oder-Dogma

Schärfere Sanktionen gegen sein Land müssen den iranischen Präsidenten Ahmadinedjad innenpolitisch nicht schwächen. Für die Opposition sind sie ein Schlag ins Kontor

Lutz Herden

Die Konten der Gardisten

Die USA wollen schärfere Sanktionen gegen Teheran. Unter anderem könnten die Bankguthaben von Galionsfiguren und Parteigängern des Regimes betroffen sein

Symptom und Krankheit

Teheran sollte im Atomstreit nur einlenken, wenn auch seine Sicherheitsinteressen garantiert werden und alle Nuklearmächte den Kernwaffensperrvertrag einhalten

Lutz Herden

Plötzlich wird es ernst

Die Dramaturgien gleichen sich. Gegen Iran wird wegen des Atomprogramms eine Dynamik der Eskalation in Gang gesetzt, die an das Vorspiel zum Irak-Krieg 2003 erinnert

Die Kinder von Teheran

Der Politologe Matthias Küntzel will im Islamismus partout die Fratze der Nazis erkennen

Nichts gewonnen, nichts verloren

Auch wenn der klerikale Allmachtsanspruch des Revolutionsführers Ayatollah Chamene’i bedroht sein mag, gilt das Gleiche nicht für die Islamische Republik

Den Koran in Brand gesetzt

Anders als bei früheren Zusammenstößen im Iran schlagen oppositionelle Demonstranten dieses Mal mit Gewalt gegen die Sicherheitskräfte zurück. Es droht eine Eskalation

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