Theater

Seelen vom Vortag

Neu-Intendant Chris Dercon hat das Haupthaus der Volksbühne eröffnet: Tino Sehgal trifft auf Walter Asmus, Samuel Beckett und die Olsenbande lassen grüßen

Der Körper als Verräter

Den Regisseur Milo Rau interessiert nicht die Ikone Lenin, sondern der pessimistische Kranke

Ulrike Baureithel

Theater als Skeuomorphismus

In seiner Zürcher Dostojewski-Inszenierung setzt Frank Castorf zahlreiche Zeichen in Richtung seines Nachfolgers Chris Dercon und des Berliner Senats

„Das wurde nie gemacht“

Anta Helena Recke inszeniert Bierbichlers „Mittelreich“ – mit ausschließlich schwarzen Schauspielern

Roter Theatervorhang mit Falten, von links beleuchtet.

Vorhang zu!

Die Theatersaison beginnt – und man sieht nur noch Literaturadaptionen. Sogar Sachbücher finden sich auf der Bühne wieder

Michael Angele

Nur kein Mitleid

Nicht in die Traurigkeitsfalle: Die Syrer Mohammad al-Attar und Omar Abusaada eröffnen mit ihrer „Iphigenie“ Chris Dercons Theaterprogramm

„Super 8 ist unheimlich“

In Elfriede Jelineks „Die Kinder der Toten“ sucht die NS-Vergangenheit ein österreichisches Alpenidyll heim. Was reizt zwei Theatermacher aus New York an diesem Stoff?

Bochum in Dortmund

49 Orte und ein Lkw mit Aussicht: Rimini Protokoll erforschen mit „Truck Tracks Ruhr“ den Pott als Projektionsfläche politischer Veränderung

Flucht nach vorn

Ersan Mondtag gilt als Shootingstar des Theaterbetriebs, doch der ist ihm eine Qual. Also geht er jetzt ins Museum. Dort passten wir ihn ab

Bühnenszene mit Darstellern vor einer schwarzen Wand mit weißer Schrift.

Kommt bald das Fake-Theater?

In der Urania diskutierten die neuen Intendanten der Volksbühne und des Berliner Ensembles. Kritische Nachfragen blieben aus

Reibung? Nur am Beton

Weit weg vom Rosa-Luxemburg-Platz startete die Volksbühne unter Chris Dercon in ihre erste Saison

Christine Käppeler

Jeder ist 1 Volk

Christoph Schlingensiefs „Chance 2000“ als Kommentar des Heute

Magisches Angstlust-Szenario

"Abgezockt" lautet der Titel einer neuen Produktion des Staatsschauspiels Dresden. Die Betrüger und Betrogenen der Stadt können mitmachen

Blinden vertrauen

Sidi bel Abbès castet für sein Theater Sehbehinderte. Sie inzenieren das Drama des Ödipus – und brechen Tabus

Wolf Biermann steht auf einer breiten Steintreppe und blickt nach oben.

Die Farce um Wolf Biermann

Der Sänger wurde wieder ausgesperrt. Von einer Theaterfeier. Und wie 1976 regt sich der Protest. Aber die Motive sind andere

Vom Hügel im Meer

Das feministische Kollektiv bite my tongue beantwortet Henrik Ibsens "Die Frau vom Meer". "Was nur mir gehört" stellt die richtigen Fragen – multimedial

Claus Peymann mit Zylinder und zwei Schauspielerinnen auf einer Bühne vor einem großen Spiegel.

Die Früchte aus Peymanns Garten

Am Berliner Ensemble versteigerte der scheidende Intendant die Reste des Fundus. Sein Blick nach vorn im Zorn galt der Berliner Politik

Heidi Klum frisst den Brexit

Beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens dreht sich alles um den Dramentext und sein visionäres Potenzial

Ein Mann mit Brille und Schnurrbart kratzt sich am Kopf.

Biermann raus

1961 gründete Wolf Biermann das Studiotheater "bat". Nun wurde er zur Wiedereröffnung „ganz bewusst“ nicht eingeladen – weil er sich kritisch zur Linken äußerte

Ein Mann mit Brille und grauem Haar schaut hinter einem roten Vorhang hervor.

Summ, summ, summ

Herbert Fritsch macht den Theatersaal zum Zirkus. „Fritschisieren“ nennen seine Kritiker das. Andere finden es preiswürdig

Brahms aus vollen Rohren

Nie war die Theaterlandschaft zwischen Hamburg und Zürich so bunt und vielfältig. Warum aber ebbt die Kritik nicht ab?

Klappe auf

Für den Gang in das Berliner Theater bleibt jetzt nicht mehr viel Zeit. Fragmente einer sehr speziellen Liebesbeziehung – und eines langen Abschieds

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