Theater
Ich glaub, es hackst
Ronald Weber erzählt das Leben des Dramaturgen Peter Hacks. Der verteidigte zuerst das klassische Theater, später nur noch die DDR
Vom Förster
Bert Brecht steht im Ruf, ein Chauvi gewesen zu sein. Seine Frauenrollen seien „keine Frauen“. Einer Überprüfung hält der Mythos nicht stand
Ja, Pathos
Der Regisseur Ulrich Rasche mag es gern monumental und hält Ironie auf der Theaterbühne nicht mehr für zeitgemäß
DDR: IM, FKK
In „Wir sind auch nur ein Volk“ bekommt der Westen die Klischees serviert, die er haben mag
Fleisch seid, zeigt After!
Im Jahr eins nach der Weinstein-Affäre ist die Debatte über Machtmissbrauch auch auf den Berliner Bühnen angekommen
Anpfiff
Einige Theater wechseln in dieser Saison den Trainer aus und in China gab es eine Rote Karte
Allen Trends widerstehend
Der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler ist in Oslo mit dem Internationalen Ibsen-Preis ausgezeichnet worden. Er hat Theater geschaffen, dass es so vorher nicht gab
„Wo ein Wille ist, ist oft (k)ein Weg“
In "Auf der Straße" schleudern Schauspieler und soziale Benachteiligte dem Publikum knallharte Fakten aus dem täglichen Überlebenskampf der sozialen Unterschicht entgegen
Mach mal meta
Joachim A. Lang verfilmt Brechts „Dreigroschenoper“ und den Prozess um die Leinwandadaption von 1931
Einerlei und andererseits
Im Theater schimpft niemand über Remakes. Dass sie auch im Film ihre Berechtigung haben können, zeigt „Papillon“
Theater, Theater
Die CSU wollte den Münchner Intendanten den Mund verbieten. Dass 25.000 Menschen gegen ihre Politik protestierten, konnte sie damit nicht verhindern
Ihr Blinden, setzt die Brille auf!
Es gibt ein anderes Moskau: bunt, modern und experimentierfreudig. Man findet es in Galerien und Theatern
Lob der Sommerpause
Was bleibt am Ende dieser irren Spielzeit? Unser Kritiker geht baden, eiskalt, und plaudert mit Kollegen
Los! Mach! Lauf!
Am Deutschen Theater enden die Autorentheatertage parallel zum Spiel gegen Schweden – mit drei Uraufführungen, von denen sich eine so nicht mehr nennen darf
Rückwärts immer
Ein zweitägiger Kongress huldigt der Geschichte der Volksbühne und zeigt einmal mehr: Es fehlt an Ideen für die Zukunft des Hauses
Vage Kiste
Nach seinem Erfolg mit Didier Eribon inszeniert Thomas Ostermeier Édouard Louis’ „Im Herzen der Gewalt“. Dessen präzise Gesellschaftsanalyse schmilzt hier dahin
Schlechtes Theater
Bei den Bemühungen um ein Treffen wirkt Nordkorea seriöser als die USA
„Ich weiß nicht, was heute unser Ding ist“
Philippe Manesse betreibt seit 1969 das Café de la Gare in Paris. Ein Ort für Kunst, Liebe, Anarchie. Heute kämpft das Theater ums Überleben. Und um sein Erbe
Friesischer Fado
Wenn polnische Erntehelfer ins Plattland kommen, gibt es Theater: Die Kulturhauptstadt 2018 liegt in der Provinz
Hat der Boom gemacht
Zum 55. Berliner Theatertreffen reisen auch Scouts aus China an. Sie suchen nach importfähigen Inszenierungen
Walverwandtschaft
Andrea Breth inszeniert Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ werkgetreu in Wien. Woher kommt das neu erwachte Interesse an diesem Autor?
Lass mal gut sein
In Yael Bartanas „What if Women Ruled the World“ regieren Frauen eine Supermacht, die bedroht wird. Kriegen die das geregelt?
Heute rammen wir das
Jan Bosse hat den Ruf des Regisseurs weg, der mit Klassikerinszenierungen für volle Häuser sorgt. Er kann aber auch anders
Mutmaßungen über Selma
In Bastian Krafts genialer Inszenierung von „Dancer in the Dark“ kämpft das Publikum mit einer Sehstörung