Theater
Tanzen mit meinem Selbst
Am Berliner Maxim-Gorki-Theater fand die weltweit erste Roma-Biennale statt
Rühren im Müll
Regisseurin Katie Mitchell und Autor Martin Crimp erkunden mit „Schlafende Männer“ die Paarbeziehung als ein Krisengebiet in Zeiten des Umbruchs
Andreas Schmidt-Schaller: Ein ostdeutscher Kult-Kommissar im Westen
Andreas Schmidt-Schaller wurde bekannt als Kommissar im DDR-„Polizeiruf“. Unser Autor hat ihn an der Berliner Volksbühne getroffen, über seine Karriere als Schauspieler im Fernsehen und über Ost-West-Erfahrungen gesprochen
Wer mag jetzt noch nach München?
Matthias Lilienthal ist raus. Wer die Nachfolge, gar mit Innovationsgeist, antreten will, wäre nicht zu beneiden
„Kurz vorm Aufstand“
Jutta Doberstein, Andres Veiel und Rimini Protokoll erforschen den Staat mit Theater
Emo-Infarkt
Einmal landet wohl jeder Erfolgsroman auf der Bühne. Jetzt ist erst mal „Unendlicher Spaß“ dran
Seltenes Vergnügen
Ein kleines Berliner Theater nimmt sich Bertold Brechts „Die Tage der Commune“ an
Quarkroom
Am Fuße der Showtreppe dräut der Abgrund: Filmemacher Rosa von Praunheim lässt sein Leben am Deutschen Theater Revue passieren
Bildet Banden!
Die strukturelle Benachteiligung von Frauen in der Branche ist bekannt. Helfen könnte, wenn sie sich besser vernetzen
Revolution nur ohne Brecht
Die zehn Inszenierungen, die in diesem Jahr nach Berlin eingeladen sind, stehen fest. Castorfs "Faust" ist dabei und ein neues Verfahren setzt sich durch
Nicht Fußball, sondern Brecht
Toni Servillo verkörpert Politiker, Mafiosi, dekadente Klatschjournalisten – und hält Italien den Spiegel vor. Als Theatermann will er Neapels Jugend retten
Kirre im Quadrat
Autor Thomas Melle erzählt seine Erfahrung mit der bipolaren Störung noch einmal neu, im Theater. Dafür hat er ein Alter Ego erfunden – ausgerechnet einen Lehrer
Weniger hell
Susanne Kennedy macht die Volksbühne zum Flatscreen, und Frank Castorf revoltiert weiter bei Papa Brecht
Nacht voll Schrecken
SIGNA erschafft begehbare Albträume. Unser Autor durchlitt einen zwölfstündigen Intensivkurs zur Empathieförderung
Funktionsjackenpop
Daniel Freitag komponierte jahrelang fürs Theater. Sein erstes Album ist ein missglückter Ausbruchsversuch
Seelen vom Vortag
Neu-Intendant Chris Dercon hat das Haupthaus der Volksbühne eröffnet: Tino Sehgal trifft auf Walter Asmus, Samuel Beckett und die Olsenbande lassen grüßen
Der Körper als Verräter
Den Regisseur Milo Rau interessiert nicht die Ikone Lenin, sondern der pessimistische Kranke
Theater als Skeuomorphismus
In seiner Zürcher Dostojewski-Inszenierung setzt Frank Castorf zahlreiche Zeichen in Richtung seines Nachfolgers Chris Dercon und des Berliner Senats
„Das wurde nie gemacht“
Anta Helena Recke inszeniert Bierbichlers „Mittelreich“ – mit ausschließlich schwarzen Schauspielern
Vorhang zu!
Die Theatersaison beginnt – und man sieht nur noch Literaturadaptionen. Sogar Sachbücher finden sich auf der Bühne wieder
Nur kein Mitleid
Nicht in die Traurigkeitsfalle: Die Syrer Mohammad al-Attar und Omar Abusaada eröffnen mit ihrer „Iphigenie“ Chris Dercons Theaterprogramm
„Super 8 ist unheimlich“
In Elfriede Jelineks „Die Kinder der Toten“ sucht die NS-Vergangenheit ein österreichisches Alpenidyll heim. Was reizt zwei Theatermacher aus New York an diesem Stoff?
Bochum in Dortmund
49 Orte und ein Lkw mit Aussicht: Rimini Protokoll erforschen mit „Truck Tracks Ruhr“ den Pott als Projektionsfläche politischer Veränderung
Flucht nach vorn
Ersan Mondtag gilt als Shootingstar des Theaterbetriebs, doch der ist ihm eine Qual. Also geht er jetzt ins Museum. Dort passten wir ihn ab