USA
Obamas Emissär
Barack Obama hat den neuen US-Nahost-Gesandten George Mitchell persönlich in sein Amt eingeführt. Der will bald Ergebnisse sehen, die Zeit der Hängepartien ist vorbei
Ilija Trojanow im Gespräch: Die alte Tante Hochkultur
Ilija Trojanow über den nicht enden wollenden Kulturkampf, den rebellischen Wandel der Welt und den Mysthizismus, der Günter Grass in der Fremde befällt
Wenn Täter zu Therapeuten werden
Der Ökonom Rudolf Hickel über das Versagen des Bankenrettungsfonds und einen Währungsschnitt als Ultima Ratio
Eine seltsame Art des Sozialismus
Obama hat mit seinem Konjunkturprogramm den Staat zum Unternehmer des Jahres ausgerufen
Barack, der liberale Falke
Obamas sanftes Auftreten weckt Hoffnungen auf eine neue Außenpolitik. Doch der neue US-Präsident steht in der Tradition des liberalen Imperialismus von Kennedy
Achse des Guten
Außenminister Steinmeier will ehemalige Guantanamo-Gefangene in Deutschland aufnehmen. Merkwürdig: Bei dem Deutsch-Türken Kurnaz hat er sich noch ganz anders verhalten
Die Stunde der Phantasten
Immer mehr Politiker fordern eine atomwaffenfreie Welt. Darunter sind viele graue Eminenzen. Aktive Militärs lassen sich bisher davon wenig beeindrucken
Immun gegen Obamanie
Die deutschen Linken schwanken zwischen Abwarten und Skepsis
Hoffnung liegt in der Luft
Barack Obama ist nun der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten. Für den Bürgerrechtler Jesse Jackson ist das aber nur ein Etappensieg
Chronik
29. Januar - 4. Februar
Krieg den Botschaftpalästen!
Statt mehr Geld und mehr Personal zu fordern, sollte die zukünftige US-Außenministerin Hillary Clinton für eine neue diplomatische Kultur sorgen
Neuland unterm Pflug
Steht Obama für die Rettung des Kapitalismus oder für einen neuen Gesellschaftsvertrag?
Die Hoffnung am Tisch der Völker Amerikas
Vor 50 Jahren begann der unendlich währende Ausnahmezustand in Kuba
Havanna, nicht Guantánamo
Ein Besuch Obamas auf Kuba wäre von großem symbolischen Wert, nicht nur für die afrokubanische Bevölkerung. Richard Gott blickt auf 50 Jahre kubanische Revolution zurück
Möglichkeiten - keine Gewissheiten
Statt skeptisch darüber zu räsonnieren, ob der neue US-Präsident für einen echten Politikwechsel sorgen wird, sollte die Linke das Obama-Zeitfenster entschlossen nutzen
Und raus fliegst du
Von Montag an, müssen Deutsche, die in die USA wollen, sich vor der Reise elektronisch registrieren. Die Klicks wirken harmlos, doch sie können dramatische Folgen haben
Ein Krieg, der nicht zu gewinnen ist
Mittlerweile meinen selbst die USA, dass der "Krieg gegen den Terror" gescheitert ist - nur Israel hat davon noch nichts mitbekommen, meint Guardian-Autor Gary Younge.
Countdown der Katastrophe
Trotz der Abkehr von ihrer Politik des Appeasement konnten die westlichen Demokratien Hitler 1939 nicht von der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges abhalten
Der Hebel des Archimedes
Historisches Bewusstsein und Sehnsucht nach Normalität
Nicht ohne meine Kultur
Mit seiner These vom "Kampf der Kulturen" löste der amerikanische Politologe Samuel Huntington eine weltweite Debatte aus. Nun ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
Sehnsucht nach Normalität
Raul Castro bleibt skeptisch. In seiner Rede zum 50. Jahrestag der kubanischen Revolution schließt er eine Wende in den US-Beziehungen unter einem Präsidenten Obama aus
Hamas muss nicht stubenrein werden
Der Westen hat nie versucht, mit den Herren von Gaza ins Gespräch zu kommen. Das war fahrlässig. Denn das Werben um eine gemeinsame Staatenlösung für Israel und Palästina darf nie aufhören
Vom Aushungern zum Auslöschen
Olmert und Livni verwandeln die Nahost-Diplomatie in ein Trümmerfeld. Der neue US-Präsident wird es dennoch betreten müssen, will er das verheerende Bush-Erbe abtragen.
Auswahl gefragt
Der Kultsänger Rufus Wainwright wehrt sich gegen Vorwürfe, ein Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe zu sein - für ihn selbst ist sie allerdings nichts.