Artikeln
Sara Rukaj wettert gegen einen antiquierten Feminismus – wer spricht da?
Sara Rukajs „Die Antiquiertheit der Frau“ ist eine Provokation. Unsere Autorin Marlen Hobrack hat es gelesen – dieses „Potpourri, das feministische Reizthemen bunt mischt“. Strittig ist, ob die Autorin das Buch alleine geschrieben hat
Jagen, Fischen, Bücherschreiben? Was Christian Lindners Vaterzeit-Pläne wirklich zeigen
Der FDP-Minister steckt mit seiner Aussage, in der Elternzeit zu jagen, zu fischen und zu imkern im Care-Fettnäpfchen. Doch der Spott geht in die falsche Richtung, findet unsere Kolumnistin Marlen Hobrack
Die deutsche Annie Ernaux? Zu Daniela Dröschers Roman „Lügen über meine Mutter“
Die Meisterin der Klassenliteratur, Annie Ernaux, wurde mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Die Französin ist Vorbild für eine neue Generation deutscher Autorinnen, wie Daniela Dröscher
Inhaftierte in Belarus: Demokratie bleibt Handarbeit
Die belarussische Künstlerin Rufina Bazlova lässt Bilder sticken, die vom Schicksal der Inhaftierten in ihrer Heimat Belarus erzählen. Im Kunstverein Dresden sind ihre Arbeiten jetzt zu sehen
Inspiration statt Windeln: Mutterschaft als Ende weiblicher Subjektivität?
Geht’s um Kinder, wird’s schnell pathetisch: Die einen erheben den Nachwuchs zum Heiligtum – und andere zum Gegenbild eines erfüllten Lebens
Sisters oder Cis-ters?
Während wir Feministinnen aufeinander einschlagen, stehen die Frauenhasser feixend am Spielfeldrand. Unserer Autorin Marlen Hobrack reicht es jetzt
Das Leben als Sprachnachricht: Status – „die Tochter von jemand“
Ihr Manuskript zu „Alte Mädchen“ wurde mit dem Robert-Gernhardt-Preis prämiert. Wie Julia Wolf Frauenbiografien mittels Sprachnachrichten erzählt, ist grandios
ADHS? Asperger? Irgendwas muss doch sein: Die überdiagnostizierten Kinder
Manche Kinder sind lebhaft, andere ruhig. Da muss man keine Wissenschaft draus machen, zumal als Laie
Arbeiterin, Mutter, Ostdeutsche
Literatur über die Arbeiterklasse hat Hochkonjunktur, nur stehen dabei selten die Frauen im Mittelpunkt. „Freitag“-Autorin Marlen Hobrack will das mit ihrem Buch „Klassenbeste: Wie Herkunft unsere Gesellschaft spaltet“ ändern
Oh nein, Schulferien! Warum Mütter schon beim Gedanken an Urlaub gestresst sind
Urlaub, das bedeutet: Packen für mehrere Menschen, Reisen mit schreiendem Nachwuchs. In den Ferien sehnt sich diese Mutter hauptsächlich zurück – in den ruhigen Arbeitsalltag
Ist Instagram wie Tiktok für Heidi Klum? Eine kleine Lehrstunde in Reichweitenproduktion
Stories, Reels und Bauchfett-Weg-Werbung: Instagram verliert seinen Markenkern – und Nutzer kämpfen per Petition für ihr gutes altes Medium. Was daran verlogen ist? So einiges
Mit 19 schwanger und dafür entschieden: Vom Wert der Wahlfreiheit
Was die Möglichkeit einer freien Entscheidung für eine Schwangerschaft bedeuten kann, hat unsere Autorin am eigenen Körper erlebt. Weil sie die Chance hatte, sich dagegen zu entscheiden, kommt sie heute wohl besser mit Mutti-Problemen klar
Transgender: Für Gleichberechtigung braucht es keine Schützenhilfe der Biologie
Warum bedarf es überhaupt einer biologischen Rechtfertigung der Transsexualität? Wäre Transsexualität weniger legitim, wenn sie nicht mit der Biologie des Menschen zu erklären wäre?
Kläger, Richter, Henker
Noch nie wurde sich so viel (fremd-)geschämt wie heute. Robert Pfaller fragt in seinem Buch „Zwei Enthüllungen über die Scham“ nach den Gründen
Die Zerstörung der Birgitte Nyborg
Die vierte Staffel der dänischen Politserie „Borgen“ befasst sich einmal mehr mit Frauen und Macht – und einem innerfeministischen Konflikt. Warum man das gesehen haben muss
Sexualität: Von notgeilen Jungs und keuschen Mädchen
Wenn wir über Sexualität bei Jugendlichen sprechen, verharren viele Eltern weiterhin in gesellschaftlichen Vorurteilen. Davon müssen wir uns endlich lösen, meint unsere Kolumnistin
Uwe Tellkamps „Der Schlaf in den Uhren“: Geschichtsrevision in jedem Wortsinn
Uwe Tellkamps lang erwarteter Fortsetzungsroman „Der Schlaf in den Uhren“ ist da. Lohnt die Lektüre des 900-Seiten-Werks?
Warum ich gern Mutter bin und das auch zeitgemäß finde
Die Eizellspenderin? Oder Erziehungsberechtigte? Mutterschaft kann heute viel bedeuten. Aber es gibt einen bleibenden Kern
„Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte“: Vom Chaos zur Literatur
„Mary Shelleys Zimmer: Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte“: Timo Feldhaus hat eine Chaostheorie in kühne und heitere Literatur übersetzt
Transgender Trouble
Alice Schwarzer hat ein neues Buch über Transgeschlechtlichkeit herausgegeben und erntet Kritik. Zu Recht?