Christian Füller

Blog von Christian Füller

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Unerträglich ungerecht

Politik | 16.03.2012 | 10:30 Christian Füller
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26.03.2012 | 16:19 Chryselers
Master Füller, wie wäre es denn mal mit diesem seltsamen Brauch gewesen, den man "Argumentieren" nennt? Chryselers
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27.03.2012 | 18:23 Christian Füller
ich sehe, @dämler-chrysler, sie sind ein spaßvogel. verwenden halt nen terminus als witzchen, ohne bedeutung. so sorry, 70er style, mag ich nicht so. steht mehr auf diskurs.
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Unerträglich ungerecht

Politik | 16.03.2012 | 10:30 Christian Füller
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26.03.2012 | 16:19 Chryselers
Master Füller, wie wäre es denn mal mit diesem seltsamen Brauch gewesen, den man "Argumentieren" nennt? Chryselers
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27.03.2012 | 17:25 Christian Füller
@daimlers und neolibbe? was ist das? kömmt das von schleiermacher? oder ist modesprech eines ewig jungbleibwollenden? ich meine die frage durchaus ernst; denn sie streuen das wort ja in ihre texte ein wie türkische kids in berlin und hh das ubiquitäre "alta, ey". hat der begriff also eine echte systematische bedeutung, insbesondere für das durch und durch staatliche schulwesen? oder ist es eine art bedeutungsfreie nonsens-chiffre, die man halt immer wieder so dahinsagt. hochachtungsvoll cp füller
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Unerträglich ungerecht

Politik | 16.03.2012 | 10:30 Christian Füller
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26.03.2012 | 16:19 Chryselers
Master Füller, wie wäre es denn mal mit diesem seltsamen Brauch gewesen, den man "Argumentieren" nennt? Chryselers
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26.03.2012 | 16:34 Christian Füller
ich hatte ihnen ja paar fragen gestellt, die so etwas wie Argumentation enthalten; aber zum mitschreiben: - sie sehen eine neolibbe Verschwörung (haben sie das wort eigentlich selber erfunden oder steht das irgendwo? ich kenne es nämlich nicht) im Schulwesen - ich sage, yes, das ist ungerecht, aber nicht wg dem, was sie sehen, sondern weil es zu den Zeiten ungerecht gemacht wurde, als der Namensgeber ihrer seltsamen kappe noch lebte. das ist ein argument. denn, wenn mein Punkt 2 (zweiter spiegelstrich) stimmt und nicht ihr unverständliches Balkongebrabbel, dann müssten sie mal sagen, entweder, dass ihr neolibb was zu bedeuten hat außer ner Sprachverwirrung; oder sie müssten mir sagen, wieso ihr heissgeliebter Staat ein Schulsystem, das er ungerecht haben will, plötzlich auf gerecht(er) drehen könnte. mein argument aus dem text, den sie nicht kapieren wollen: der Staat kann es nicht alleine, wir brauchen die Gesellschaft, jawohl, und die Privaten dazu. you got it? fine, then try again best cif
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Unerträglich ungerecht

Politik | 16.03.2012 | 10:30 Christian Füller
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26.03.2012 | 16:08 Christian Füller
neolibbe - was ist das eigentlich genau? und was hat das mit schule zu tun? und wieso ist die deutsch-preussische elbsegler-schule schon seit prinz heinrich so ungerecht? hat das was mit entfesselt kapitalismus zu tun - oder ist das eine statistisch gewollte tranchierung der gesellschaft in obere und untere schichten? (ich hatte ja nicht über ihr ehrwürdig weisshaariges alter mich echauffiert, sondern über die langen weißen bärte, die ihre argumentationen tragen. und doch auch wieder auf eine kindlich-trotzige art "neolibb" sind; aber wie gesagt, was das ist, weiss ich ja gar nicht.)
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Unerträglich ungerecht

Politik | 16.03.2012 | 10:30 Christian Füller
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26.03.2012 | 11:45 Christian Füller
köstlich @chryseler und @lingma (oder wie sie heißen) sind wie sprechautomaten, die anspringen und ihren text herausdrehorgeln, wenn man zum Beispiel sagt: schwan! Joghurt! Knochen! - und es nur mit ihrem Namen und dem wort schule verbindet. das muss man sich vor Augen halten: zwei ältere Herren knallen hier ihre prinz-heinrich-mützen-thesen raus. sie hören KEINE SEKUNDE hin, sie wiederkäuen immerfort Erfahrungen aus ihren 70er jahren. als hätte es pisa nie gegeben, als stünden wir nicht vor einem pädagogischen Zeitenwechsel, als gingen nicht hunderttausende Lehrer in pension.aber das wissen die gar niht, ist ja eh egal! mobiltelefone, internet, neues lernen das kommt bei diesen Herren oben auf der sesamstraßen-brüstung einfach nicht an und auch nicht vor. ja, im Zweifel sagen sie: man kann doch eh nichts ändern! is ja unjerecht, wa! uff. der Freitag, die modernste Zeitung, Layout-technisch, kalibriert mit dem wunderbaren guardian, wird auf seiner blogseite von Ü70-jungs zugespamt. please, sir augstein, debt ihnen ein kissen, damit die Ellenbogen weicher werden. aber nehmt ihnen die computer weg! bitte moderieren!
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Unerträglich ungerecht

Politik | 16.03.2012 | 10:30 Christian Füller
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20.03.2012 | 11:21 Christian Füller
so ungerecht das bildungssystem, so unerträglich die kommentare hier im freitag-'"leser"-publikum: vor allem die der linken. es geht darum, dass diese linke ständig die armen studenten gegen die chancenlosen hartz-iv kids ausspielt; ihr seid es, nicht ich! denn ihr kümmert euch eben NICHT um die chancenlosen, ihr fightet hart für die privilegien der studis. thats it. vor allem @trudi oder wie der typ heißt. die zitierte demo war nämlich kein bisschen für arme kinder, sondern sie war ausschiesslich für reiche studis. und genauso das bertelsmann-bashing: die stiftung redet wenigstens über bildungsarmut! undbstellt zahlen zur verfpgung. ihr aber wehrt es ständig ab - weil ihr tief drinnen wisst, was das für eine unendliche sauerei ist, hauptschulen still hinzunehmen, aber über studiengebühren öffentlich zu weinen. und mit dem ganzen schuam vor dem mund wird auch @walkie (oder wie der typ sich nennt, weil er zu feig ist seinen namen zu sagen) nicht kapieren, was die stiftung vorhat. never. beim EduCamp in köln habe ich eine kritische session zu den bertelmäusen gemacht, das kann man auch auf meinem blog nachlesen www.robertcaesar.wordpress.com educamp.mixxt.de/ zur schulstruktur habe ich nix gesagt, weil ich das seit zehn jahren täglich tue. aber so einfach, wie der ordinäre freitag-leser sich das dünkt, geht es nun mal nicht. wir haben die gliedrigkeit im rückgrat, in der seele, manche im herzen, also werden wir nicht übernacht was neues kriegen. aber wir müssen selbstverständlich dran arbeiten. aber selbst beim freitags-publikum gibt es ja betonköpfe wie @kreiseler (oder wie der typ heißt), die gar nicht daran denken, das gegliederte schulsystem abzuschaffen. denn dann hätten sie nämlich nix mehr zum rummosern. best, christian füller
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Putsch der Eliten

Politik | 21.07.2010 | 13:15 Christian Füller
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16.08.2010 | 15:21 Ex-GAL-Wähler
Herr Füller hat sich njicht damit befasst, wo überall die Primarschule abgelehnt wurde. In allen Stadtteilen und insbesondere auch in den Arbeiter- und Migrantenwohngegenden. Was treibt Herrn Füller...
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16.08.2010 | 16:08 Christian Füller
1) Erstens habe ich das bei "Hart aber fair" nicht etwa kleinlaut zugegeben, sondern im Vorgespräch mit Frank Plasberg das Thema selbst aufgebracht. Ich stehe dazu, sonst hätte ich es nicht vor 2,4 Millionen Zuschauern im TV diskutiert, Sie Superenthüller. 2) Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass SIE die Auflösung und Verbesserung von Ghettoschulen POLITISCH verhindern, und ich dann meine Kinder in 100prozentige Zuwandererklassen schicken soll! Gehts noch? Mein Satz lautet: "Ich möchte nicht, dass mein Kind der einzige native speaker in seiner Klasse ist". Zu diesem Satz stehe so uneingeschränkt wie dazu, dass wir die Unterschichtsfabriken unter unseren Schulen endlich auflösen müssen. 3) Ich bin übrigens nicht deswegen aus dem Wedding weggezogen, sondern aus privaten Gründen, die nichts mit Schule, Migration oder Bildungsarmut zu tun haben.
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07.09.2009 | 14:42 micha74
@ h.yuren Wie meinen? Die staatlichen Schulen SIND Abbild der sozialen Schichten, oder was glauben Sie, wer mehrheitlich seine Zeit in Hauptschulen und Realschulen verplempert? Nochmal: Der Bes...
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09.09.2009 | 17:18 Christian Füller
@walkie @yuren leute, ihr diskutiert unfair. es ist EUER modell, die kinder weiter still(stehen)sitzen zu lassen und von vorne vollzuladen. dass walkie und yuren das nun dem "obristen füller" rüberschieben, also das hat stil! yuren wrote: vom frotzelwort "frontbeladung" ausgehend bietet sich ein anderes vorbild oder muster an: die brigade oder militärische einheit beliebiger größe. der hauptmann oder die hauptfrau kommandiert den haufen zu lernzielen. das vorgehen ist akribisch ausgearbeitet und wird fortlaufend überarbeitet. walkie wrote: Fördereinheiten ins Gemeinschaftsbataillon, dafür Auflösung anderer Gefechtsgruppen. Das kann ganz schön chaotisch werden - es sei denn, Führungsoffiziere kommandieren ihre Einheiten mit eiserner Hand, wie es Obrist Füller vorschwebt.
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05.09.2009 | 13:16 wwalkie
Rien de nouveau, die alten Füllerschen Denkmuster (die übrigens auch bildungshistorisch schon recht alt sind, nur wie jede Ware "neu" daher kommen müssen)- weniger offensiv formuliert. Und wieder fäll...
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09.09.2009 | 16:47 Christian Füller
@chryselers #frontalvergottung wollte mal nen spot leifern von der zukunftsdebatte, die hl und josef kraus hier mit ihrer frontalvergoittung verstopfen - lernen2.0. schon mal gehört? "Vor wenigen Wochen hat die amtierende Ministerin Annette Schavan es wiederholt, [dass jeder schüler einen laptop bekommen sollte]. FRAGE: Meint sie es ernst? OLAF KLEINSCHMIDT: Ich habe meine Zweifel, ob das bei der Politik eine wirkliche substanzielle Strategie ist - oder nur ein Werbegag, mit dem man sich in die Presse beamt. Es gibt Indizien, dass Laptops für alle nicht gewollt sind, weil es ein paar starre bildungspolitische Haltungen infrage stellen würde. Welche Haltungen meinen Sie damit? Erstens würde es auch in Deutschland geradezu eine Provokation für den herrschenden Frontalstil sein, wenn wir plötzlich jedem Schüler ein Netbook in die Hand drücken. Frontal und Netbook - das beißt sich. Zweitens würde die verkrustete Schulstruktur infrage gestellt. Durch Netbooks? Wie das? Frau Schavans Bildungsministerium hat eine Studie gefördert. Darin ist en détail ausgeführt, dass selbst HauptschülerInnen in Netbookklassen selbstständig grundlegende Medienkenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Unterricht motivieren. Das Netbook als Messias! Sie übertreiben … … nein ich zitiere aus der Studie "Medienhandeln in Hauptschulmilieus" von 2009. Darin steht: Die Tatsache, dass sich die Schüler untereinander unterstützen, bietet gerade für HauptschülerInnen gute Möglichkeiten, sich selbst Fähigkeiten zu erarbeiten und das eigene Wissen zu erweitern. Es ist für sie ein selbstverständlicher Weg, um weiterzukommen. In der pädagogischen Arbeit sind es daher die Methoden der Gruppenarbeit, die das Lernen von Peer-to-Peer ermöglichen. Der besondere Wert dieser Arbeitsformen liegt darin, dass die Heranwachsenden selbst als ExpertInnen zu Wort kommen, sich also als kompetent erleben. Die Gruppenarbeit bietet auch die Chance, die Fähigkeiten in der weiteren Sozialwelt einzusetzen. www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/schule-und-computer-sind-sich-fremd/ grüße pisaversteher
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06.09.2009 | 19:07 micha74
Sehr gern: Ich arbeite an einer Freien Schule.(Montessori) Frei heißt, es gibt keine finanziellen Interessen. Verdienen kann man mit unserer Schule definitiv nichts Wo kommt das Geld her? Für Fr...
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06.09.2009 | 20:21 Christian Füller
@micha74 @achtermann @kalla bei aller fairness, aber dass man hier allen ernstes erklären muss, was eine freie und eine private schule ist, das hat schon was groteskes. private schulen zu errichten ist ein grundrecht der deutschen - mit gutem grund. es gab da nämlich mal ein regime, liebe freitagsblogger, das schulen gleichschaltete. you remember? so, jetzt kommt gleich der einwand: private schulen dürfen aber nicht zur sonderung der schüler nach den einkommensverhältnissen der eltern führen. (so stehts im gg, recht so.) das wird hier den leuten wieder eingehämmert: die private schule macht das system ungerecht. ja, das ist eine gefahr. anber darf ich mal drauf hinweisen: die deutsche staatsschule hat es fertiggebracht, die mit abstand ungerechteste schule der oecd zu erschaffen. und zwar, das ist wichtig, mit einer äußerst dünnen marge von privaten schulen. ein kind von ärzten hat eine siebenmal so hohe wahrschenlichkeit zu chryselers&co zu kommen als ein arbeiterkind - bei gleichem iQ! der hammer. d.h. die kmk müsste ihren eigenen schulen die zulassung verweigern - wegen verstoß gegen das sonderungsverbot. wieso fordert das hier keiner? ja, meine herren, wie kömmts? wieso ist die staatsschule schon so ungerecht, wie sie es jetzt als teufelchen der privatschule an die wand malen? weil sie strukturell noch an der preußischen zwei-/bzw. dreiklassenschule leidet. liebe karl-heinz, hier liegt, bei allem wissen, das du hier vorträgst, das tiefe loch in deiner argumentation: die schule IST SCHON UNGERECHT! du hast ja jüngst im freitag so eine wackelpuddinghafte pisa-kritik formuliert. aber ohne pisa wüssten wir das leider gar nicht. deswegen: wir brauchen diese empirischen daten, um etwas zu unternehmen. und zwar müssen wir alle stellschrauben auf einmal bewegen: andere schulstruktur (heinemann, füller), anderes lernen (micha74, füller, bildungswirt) und autonome schulen (füller, micha74 etc.) und d.h. automatisch weg mit der kmk-hoheit. wir können diese freien schulen oder charterschools ja so stricken wie wir wollen. wir müssen nicht die nachteile aus den usa miteinschleppen! aber dazu müssen wir in den offenen diskurs - und die scheuklappen abnehmen, dass die neolibbe schule (mir gruselts bei dem wort) angeblich ungerechter ist als die staatliche. das wissen wir nämlich nicht. aber wir können sicherungen einbauen - wenn wir selbstbewusst sind. aber nur dann. pisaversteher
Christian Füller
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Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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