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Blogbeiträge

01.02.2012 | 12:37 karlsand

Schreibblockade

Auf einmal ist Dichtkunst ihrer zweiten Silbe beraubt. Jedes Wort ist filetiert, seziert, definiert, auf deutsche Art festgelegt in Millionen Paragrafen. Die Freiheit des Wortes, die die Poesie beansprucht, ist vernichtet, kein Wort steht mehr frei, Wissensch... >> mehr
05.05.2010 | 15:24 karlsand

Lob den Griechen

Egal, was unsere Regierenden beschließen, es ist einfach gut, wie die griechische Bevölkerung reagiert. Der unerbittliche Wille, sich nicht zum Opfer machen zu lassen, imponiert mir und ich reagiere mit großer Freude auf die Bilder aus Grieche... >> mehr
27.04.2010 | 12:18 karlsand

Politik gegen das deutsche Volk

Obwohl nur eine Minderheit die derzeitige Regierung gewählt hat, macht sie in mindestens 3 Feldern eine Politik, die ganz krass gegen die erdrückende Mehrheit des Volkes gerichtet ist: 1. Bankenrettung - findet eine überragende Mehrheit verfehl... >> mehr
23.04.2010 | 20:27 karlsand

Mixa können wir vergessen

Ich möchte nicht länger über Herrn Mixa reden, für mich waren Typen wie er immer schon Witzfiguren der finstersten Art. Solche Attitüden und solche Ansichten, wie dieser Mann uns zumutete, kann schon lange keiner mehr ernst nehmen! Ab... >> mehr
16.04.2010 | 08:52 karlsand

Leid wegen verlorenen Lebens

Jeder Soldat, jede Soldatin, die ihr Leben verlieren in diesem entsetzlich sinnlosen Krieg am Hindukusch oder sonstwo, tun mir wirklich Leid! Aber ich fände es richtig, wenn niemand mehr Soldat würde, zumindest in Deutschland. Im militärischen ... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Schreibblockade

01.02.2012 | 12:37 karlsand
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01.02.2012 | 13:09 FrauSmilla
Ihr Text gefällt mir, weil Sie schon anhand Ihrer Wortwahl und dem Gesamtbild des Textes das widerlegen, was Sie kritisieren. Wissenschaft und Politik haben die Wortkunst okkupiert? Kann nicht se...
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01.02.2012 | 14:54 karlsand
Es gefällt mir, dass der Text Ihnen gefällt. Leider hat auch das Wort "Chiralität" jemand Anderes erfunden! Es bekäme zwar dadurch, dass ich es benutze, eine zusätzliche individuelle Drehung, aber es ist nun leider doch nicht mein Wort!
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Wish I could find a good book to live in

10.01.2010 | 16:45 Magda
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11.01.2010 | 11:52 karlsand
Ich gebe zu, liebe Magda, dass ich von der Wohmann noch niemals etwas gelesen habe, obwohl ich Vielleser bin. Werde nach deiner ausführlichen Beschreibung wohl einem Buch näher treten. Aber das therapeutische Element beim Lesen, das schätze ich auch. Gerade dass man befreit von einem Buch zurück kehrt in die jeweilige eigene Welt ist erquickend. Mit tiefstem Bedauern erlebe ich jetzt, dass die Welt des Gedruckten langsam abstirbt. Eine neue Welt ohne Leser ist eine grauenvolle Vorstellung. Eine Welt ohne literarisch Interessierte, so wie die Bundesregierung sie will, indem sie Bildung nur noch berufsbezogen definiert. Eine Welt ohne mich! Genau wie die Printwelt einen langsamen Tod stirbt wird meine Spezies langsam aussterben!
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10.01.2010 | 13:07 karlsand
Ich finde es gut, lieber hermanitou, dass du mit einer gewissen Penetranz immer wieder auf eine um sich greifende Schamlosigkeit hinweist. Das ist auch bis zum Abwinken seit langem mein Thema, da können wir uns treffen. Scham bewahrt, wer etwas Wertvolles oder - im Gegenteil - etwas zutiefst Unbefriedigendes zu verbergen sucht. Also übertriebenes Selbstbewusstsein oder Mangelbewusstsein sind der Grund für Scham. In den aufgezeigten Fällen vermute ich aber schlicht kein Bewusstsein, sondern Dummheit!
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09.01.2010 | 13:38 karlsand
Ich finde es merkwürdig, dass nach einer Zeit des Alg1-Bezuges Alg2 steht, also eine Perpetuierung der Arbeitslosigkeit. Für mich sollte nach der Arbeitslosigkeit eine Form der Teilhabe stehen, die man altertümlich mit Arbeit bezeichnen kann aber auch anders benennen könnte. Nach dem Auslaufen des Alg1 sollte die Einstellung in einem Staatsbetrieb erfolgen, der von den ehemals Arbeitslosen selbst verwaltet wird. Dieser Staatsbetrieb könnte sich selbst erfinden und sollte seine Beschäftigten entwickeln, weiterbilden und fit machen - und sei es für eine künstlerische Tätigkeit. Auf jeden Fall sollte er versuchen, irgendwann einmal von staatlichen Subventionen ganz frei zu sein!
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09.01.2010 | 13:30 karlsand
Ich stelle immer wieder fest, dass meine frühen Überzeugungen und Sympathien schon in meiner Jugend gesetzt worden sind, dadurch dass ich mit offenen Augen Dinge wahrgenommen habe und zu einem abschließenden Urteil gekommen bin. So meine Zuneigung zu Israel und zu den Juden, nicht nur deshalb, weil ich als Deutscher dazu moralisch verpflichtet wäre ( das auch!), sondern weil die jüdische Lebensart und Philosophie mich einfach innig ansprechen. Die Selbstverständlichkeit, als auch körperliches Wesen in einer endlich gemeinten Welt zu leben, finde ich atemberaubend! Man sollte sie immer wieder mit dem auf das Jenseits zeigenden Hoffnungen der Christen vergleichen! Mir ist jedenfalls in der Beschäftigung mit jüdischem Denken sehr viel innere Heilung geworden! Darum bin ich immer für Israel und die Juden, was immer auch geschieht!
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