Peter Plöger

Arbeitssammler

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Keine Macht dem Faktischen!

02.05.2012 | 19:16 Peter Plöger
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02.05.2012 | 22:19 hardob
Der Peter Turrini regt sich auf, regt sich ja sowas von auf: Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. Der Regisseur macht d...
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03.05.2012 | 20:03 Peter Plöger
Der erste. Der zweite @Columbus.
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02.05.2012 | 19:16 Peter Plöger
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02.05.2012 | 22:19 hardob
Der Peter Turrini regt sich auf, regt sich ja sowas von auf: Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. Der Regisseur macht d...
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03.05.2012 | 20:02 Peter Plöger
Sorry: Der ging @hardob.
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Keine Macht dem Faktischen!

02.05.2012 | 19:16 Peter Plöger
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02.05.2012 | 22:19 hardob
Der Peter Turrini regt sich auf, regt sich ja sowas von auf: Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. Der Regisseur macht d...
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03.05.2012 | 20:02 Peter Plöger
Die Einkommenspreizung im Kulturbereich ist ja schon fast legendär, da haben Sie recht. Ein Grund mehr, die Vertragsbedingungen auf den Tisch zu bringen, unter denen Kreative arbeiten, um ihre Positionen an dieser Stelle zu stärken (die in der Urheberrechtsdebatte ohnehin immer wieder angesprochen werden). Und darüber nachzudenken, wie man ihnen mehr Unterstützung an die Seite stellen kann. Es kann nicht jeder einen Agenten haben, aber zumindest eine gute Beratung.
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02.05.2012 | 19:16 Peter Plöger
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02.05.2012 | 22:19 hardob
Der Peter Turrini regt sich auf, regt sich ja sowas von auf: Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. Der Regisseur macht d...
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03.05.2012 | 19:57 Peter Plöger
Sie müssten zum Beispiel einmal erklären, wie sie aus dem Lavieren zwischen "Wir wollen, dass Kreative genug Geld zur Existenzsicherung verdienen" und "Das Web ist halt so, wie es ist. Man kann die Paste nicht wieder in die Tube zurückdrücken" herauskommen wollen. Muss nicht heute sein, aber bald. Sie verlieren nämlich dadurch ziemlich viel Sympathie bei Leuten, denen sie eigentlich gewogen sind, fürchte ich.
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02.05.2012 | 19:16 Peter Plöger
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02.05.2012 | 22:08 j.kelim
Goggle, Facebook, Microsoft, wird in nicht all zu ferner Zukunft, Künstler, (Musik- Film- Video) Schriftsteller (eBooks) und sonstige Kreative unter Vertrag nehmen und ihre Produkte vermarkten. Es wir...
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02.05.2012 | 23:53 Peter Plöger
Wenn das anständige Verträge sind, wäre das vermutlich für viele Kreative okay. Ich persönlich halte mich aber lieber an einen Verlag, dem ich rundum vertrauen kann. Und den habe ich schon gefunden.
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02.05.2012 | 19:16 Peter Plöger
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02.05.2012 | 22:19 hardob
Der Peter Turrini regt sich auf, regt sich ja sowas von auf: Ich bin für standrechtliche Erschießung von Regisseuren und Dramaturgen, die mir meinen Theaterbeitrag wegnehmen. Der Regisseur macht d...
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02.05.2012 | 23:51 Peter Plöger
Potzblitz, da hat einer einen Regener gefrühstückt! Wenn ich da ebenfalls mal persönlich werden darf: Ich denke nicht, dass die Piraten geschlossen hinter denjenigen stehen, die offenbar tatsächlich meinen, sie hätten einen Anspruch auf alles, was im Netz herumliegt, und zwar gratis. Viele Piraten sehen das nicht so (zum Beispiel Marina Weisband gestern bei Lanz). Dennoch habe ich schon des öfteren gehört und gelesen (auch in Antworten auf eigene Blogbeiträge), dass dieser Anspruch tatsächlich bei einigen existiert. "Künstlern reicht doch der Applaus" wurde schon ernsthaft verteten. Und da wundern mich heftige Reaktionen wie die von Turrini nicht mehr. Die Piraten müssen sich jetzt von den extremen Positionen und dem ignoranten Stuss deutlich abgrenzen, um aus der Künstlerausbeuter-Ecke heruszukommen.
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30.04.2012 | 13:18 Zweibein
Zwei Anmerkungen ,möchte ich gern loswerden. Erstens das wirklich neue an der Kopiererei ist heute, dass die Kopien die Qualität des Originals haben. Dies trifft in erster Linie auf Musik zu, ist jedo...
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30.04.2012 | 15:06 Peter Plöger
@Zweibein "Es müssen neue Möglichkeiten gefunden werden, Künstler angemessen zu bezahlen." - D'accord! Bei dem jetzigen Urheberrecht wird es wohl nicht bleiben können. "Die Verwerter" pauschal als Blockierer darzustellen, wie es in der Diskussion im Augenblick oft geschieht, geht aber an den Fakten vorbei. Verwerter wie Verlage, Buchhandlungen, Musiklabel, Galerien, Spielehersteller, Theaterhäuser, etc. sind von ihrer Funktion her als Mittler gedacht, die die Arbeiten der Kreativen mit einem Publikum zusammenbringen. De facto funktioniert das auch im großen und ganzen gut - ich kann das zumindest für die Buchbranche aufgrund von eigener Erfahrung behaupten. Dennoch sollten die Urheber weiter gestärkt werden, weil sie bei Vertragsverhandlungen oft in einer schwächeren Position sind. Die Piraten haben sich das, soweit ihre eigene Aussage, auch als politisches Ziel vorgenommen. Das Rückspiegelbeispiel: Sie haben Recht, Rückspiegel kann man nicht beliebig kopieren, was bestätigt: Kopierbare und nicht-kopierbare Arbeitsresultate sind kategorial unterschiedlich zu behandeln. Das ist für mich eher ein Argument dafür, bei kreativen Werken von einem Einmal-Bezahl-Modell abzurücken, dass beim Rückspiegel noch funktioniert, hier aber nicht mehr. Frage: Wie können wir Kreative angemessen bezahlen und ihre Arbeit würdigen, gleichzeitig den privaten Gebrauch und die private Vervielfältigung ihrer Arbeiten ermöglichen? Dass nicht jeder gleich nach Sibirien geschickt werden darf, der eine Kopie für die Freundin macht, versteht sich ja von selbst. Vermutlich sind pauschale Vergütungsmodelle hier bis jetzt die beste Idee.
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26.04.2012 | 12:02 KalleWirsch
Das Interessante an dieser Diskussion ist doch, dass die einen das Urheberrecht ohne Rücksicht auf Verluste abschaffen wollen, und die anderen mit allem Mitteln angstbeißerisch daran festhalten wollen...
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30.04.2012 | 14:46 Peter Plöger
@ KalleWirsch Erst einmal meine Entschuldigung für das lange Schweigen! Mein Wochenende war gut gefüllt. Zu ihrem Kommentar: Für mich sind, sofern wir über politische Regelungen sprechen, die 90% wesentlicher. Die sind nämlich der Teil, den man auch "Arbeit" nennen könnte. Kreative Arbeit ist eine Form der Existenzsicherung. Ab wann da von professioneller Arbeit zu sprechen ist, finde ich tatsächlich nicht klar, eine scharfe Grenze zum Amateur gibt es für mich nicht. Das ist aber für viele andere Berufe ebenso und hängt mit den jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen zusammen. Sehr viele Kreative fahren ja gut damit, sowohl kreative Arbeit zu machen, die ganz ihren Qualitätsmaßstäben und beruflichen Vorstellungen entspricht, dafür aber relativ wenig Geld zu bekommen (oder gar nichts), daneben aber auch - wie Sie sagen - "Kunsthandwerk" zu machen und damit Geld in die Kasse zu bringen. Off-Theater sind, denke ich, ein gutes Beispiel, wenn sie zu Ihrem Bühnenprogramm zusätzlich theaterpädagogische Angebote machen oder sich entscheiden, populäre Stücke zu spielen, die viel Publikum bringen, aber vielleicht nicht ganz auf der Linie des Theaters liegen. Subventionen wären für mich das zweitbeste Modell der Kulturförderung, wenn es gelänge, eine bessere Umverteilung zwischen den gutverdienenden Verwertern und Urhebern und den vielen "kleineren" hinzubekommen. In dem Zusammenhang ist e weiterhin wichtig, die Rechte der Urheber zu schützen - wenn auch vielleicht nicht durch das Urheberrecht in seiner jetzigen, sondern in einer modernisierten Form.
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26.04.2012 | 12:02 KalleWirsch
Das Interessante an dieser Diskussion ist doch, dass die einen das Urheberrecht ohne Rücksicht auf Verluste abschaffen wollen, und die anderen mit allem Mitteln angstbeißerisch daran festhalten wollen...
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26.04.2012 | 15:19 Peter Plöger
Ab wann ist Reiseleitung professionell? Oder Handtaschen nähen und online verkaufen? Oder ein Hausmeisterdienst? Darüber entscheiden eine ganze Menge Dinge, die nicht in jeder Branche gleich zu beantworten sind: Ausbildung, Qualität der Arbeitsleistung, Akzeptanz durch Kunden, Kontinuität der Tätigkeit oder die Tatsache, ob man damit ein Einkommen erwirtschaften kann oder nicht.
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26.04.2012 | 12:02 KalleWirsch
Das Interessante an dieser Diskussion ist doch, dass die einen das Urheberrecht ohne Rücksicht auf Verluste abschaffen wollen, und die anderen mit allem Mitteln angstbeißerisch daran festhalten wollen...
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26.04.2012 | 12:55 Peter Plöger
Den Dilletantismus fürchte ich auch ein wenig. Nicht, weil dann Amateure (im Sinne von, "diejenigen, die sich für eine Sache begeistern") schreiben, Musik aufnehmen, Bilder machen. Das ist ja eine prinzipiell gute Entwicklung, dass kreative Arbeit immer mehr Leuten offen steht. Ein Schaden wäre es, wenn ein großer Teil derjenigen, die sich professionell damit beschäftigen (und das sind die Kreativen genau so wie ihre Partner, die "Verwerter") zurückziehen würden, weil der Gesellschaft ihre Arbeit nichts mehr wert ist. Das wäre ein ärgerlicher Verlust, weil er aus schlichter gesamtgesellschaftlicher Blödheit zustande käme.
Peter Plöger
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17:04
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:03
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:02
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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doimlinque hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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