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„Nennt es Diwan“
Vor 20 Jahren gründete Nadia Wassef die erste moderne Buchhandlung in Kairo – ihre Geschichte erzählt von Selbstermächtigung und ist eine Liebeserklärung an Ägypten
Die Laune des Wetters
Fridays for Future im Roman: Nataša Krambergers „Verfluchte Misteln“ dokumentiert eindrücklich, wie eine starke Frau beginnt, die Zeichen der grünen Welt zu deuten
„Überleben“ von Tsitsi Dangarembga: Ein Schlachtfeld
Klasse, Hautfarbe, Gender: Darüber schreibt Tsitsi Dangarembga, die Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels 2021
Sehr Tschick!
Angela Lehner rückt in ihrem grandiosen neuen Roman die Monate vor den Anschlägen in den Blick, „2001“ erzählt von Kids in Österreichs Provinz. Wieso das?
„Crossroads“: Auftakt zu Jonathan Franzens „Hildebrandt“-Trilogie
Jonathan Franzen will in drei Romanen von drei Generationen einer Familie erzählen – und beginnt mit „Crossroads“ am 23. Dezember 1971. Eine sprachgewaltige, einfühlsame und psychologisch komplexe Familienerzählung
Zu Angst gut tanzen
Helene Hegemann stilisiert Patti Smith nicht zur Ikone. Und das liest sich super
Neues aus Kaltenmoor
Alles in Martin Lechners „Der Irrweg“ ist skurril. Vielleicht sogar zu skurril?
Sondermarken
Briefmarken spiegeln ihre Zeit: Österreich hat eine in Maskenform herausgebracht (mit Schlaufen). Und ohne die Black Penny gäbe es den Onlineshop der Deutschen Post nicht
„Gentzen oder: Betrunken aufräumen“ von Dietmar Dath: Diese Gegenwart
Seine Kritiker werfen Dietmar Dath oft „Theoriehuberei“ vor. Das stimmt, ist aber auch toll
Von Scham überwältigt
Regisseur und Autor Sobo Swobodnik denkt in „Klassenkampf“ über die Unmöglichkeit des sozialen Aufstiegs nach
Édouard Louis über seinen Auftritt an der Schaubühne: „Es fühlt sich wie Vergeltung an“
Der französische Starautor Édouard Louis steht in Berlin auf der Bühne. Mit der Inszenierung von „Wer hat meinen Vater umgebracht?“ will er das Publikum verstören
Vom Frust zur Lust
Braucht es eine „Liste Wagenknecht“? Der Schriftsteller Ingo Schulze hält das nicht für den Weg aus der Krise
Problem Potenzfeminismus
Ann-Kristin Tlusty analysiert, warum Frauen immer noch „süß“ sein wollen
„Ich weiß es nicht“
Ricarda Bethke ist die Tochter des Arztes und linken Politikers Richard Schmincke. Bis heute bleibt ihr der eigene Vater ein Rätsel
Alles ist im Fluss
Sasha Marianna Salzmanns bezeichnet sich als genderfluid. Auch ihre Romanfiguren bewegen sich zwischen Welten
Star-Autorin Sally Rooney: Gruß von Jane Austen
Die irische Star-Autorin Sally Rooney schreibt unverschämt gut über die Nöte von Endzwanzigern
Keine Trulla
Eine Biografie will das Bild von Heinrich Manns Lebensgefährtin Nelly Kröger zurecht rücken
Alles voller Götter
Vor 50 Jahren starb der Dichter Giorgos Seferis. Vermeintlich unpolitisch, wurde sein Begräbnis zum Fanal gegen die Diktatur
Bruno am Abgrund
Jonathan Lethems neuer Held hat Krebs – und einen Pflasterstein aus Berlin
Das geteilte New York
Colson Whiteheads neuer Roman erzählt vom Rassismus der 1950er
Dieser Klima-Krimi ist real
Eigentlich schreibt Fred Vargas Romane. Nun klagt sie die Umweltpolitik an und gibt Tipps, wie jeder einzelne aktiv werden kann
Oft unglücklich, aber niemals allein
Prof. Schütz fühlt sich beim Gang durchs Anthropozän wie beim FC Liverpool
Es war einmal ein Jahr ...
Philipp Sarasin nimmt 1977 unter die Lupe – und liefert Argumente, warum Jahresbücher oft keine gute Idee sind
Das Inferno als Referenzsystem der Gegenwart
Prof. Erhard Schütz lässt sich von Analysen zum NS-Film, der Modeindustrie und von 700 Jahren Dante-Rezeption inspirieren
Der Papst der Grünen
Armin Nassehi gilt als Vordenker einer schwarz-grünen Koalition. Hörten Baerbock und Habeck auf den Falschen?