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„Es beginnt harmlos“

Um in eine Essstörung zu kippen, gibt es viele gesellschaftliche Anreize, sagt Barbara Rieger

Rundes Gebäude mit Solarpaneelen auf dem Dach, umgeben von Bäumen und einer Straße mit Häusern.

Tal ohne Zauber

Der Mythos Silicon Valley ist alt. Neue Hypes kommen von woanders

Down

Von wegen niedergeschlagen: Ein Amerikaner hat den Ironman in Florida absolviert – als erster Mensch mit Trisomie 21. Darauf erst mal einen Sundowner. Unser Wochenlexikon

Zwei Personen in Schutzanzügen mit Masken und Handschuhen. Eine Person zieht Handschuhe an.

Nach der Großen Pandemie

Martin Schäuble hat den Jugendroman der Stunde geschrieben. „Cleanland“ sollte lesen und schenken, wem daran gelegen ist, einen kritischen Blick zu bewahren

Sebastian Puschner

Öde neue Streaming-Welt

Machen Netflix, Prime und Co denkfaul und engstirnig? Mit dem Boom wächst auch die Kritik an den Anbietern

Hausautor*innen

Katzen, Gott oder Corona – das sind Themen, mit denen sich unsere Autor*innen beschäftigen, wenn sie gerade mal nicht für den „Freitag“ schreiben

Schneebedeckte Alpen im Abendrot mit dunklen Tannenwäldern im Vordergrund.

Ein alpines catch me if you can

„Dunkelkammern: Geschichten vom Entstehen und Verschwinden“ versammelt 17 Erzählungen von neuen und renommierten AutorInnen aus der Schweiz

Samuel ist der Prinz

In „Die Unschärfe der Welt“ erzählt Iris Wolff eine märchenhafte Familiengeschichte aus Siebenbürgen

Die Minderheit am Rande

Sinti und Roma kamen in der DDR offiziell nur in der Kunst vor. Zwei Bücher erinnern an Hass und Vorurteile

Tococomic

Zehn Zeichner*innen und Illustrator*innen zeigen im Sammelband „Sie wollen uns erzählen“ ihren persönlichen Blick auf die Songs der Band Tocotronic

Gefühl und Wahrheit

Die Historikerin Hedwig Richter beschreibt die Geschichte der Demokratie als eine der Empathie. Ute Frevert ist das suspekt

Porträt von Friedrich Engels, einem Mann mit Bart und Haaren, im Stichstil.

EB | Engels for Future

Wissenschaft ist politisch, denn sie bildet einen gesellschaftlichen Willen bildet – die Fridays for Future lassen grüßen. Oder anders gesagt: Happy Birthday, Fred!

Lars Hochmann
Dresden 1986: Nebel über der Stadt, Gebäude mit Statuen auf dem Dach, zwei Personen stehen auf der Straße.

Kette der Verhängnisse

Kurt Drawerts „Dresden – Die zweite Zeit“ ist mehr eine Autoethnografie im Mantel des Stadtschreibers, des berufsmäßigen Fremden, in der früheren Heimatstadt

Barack Obama wirft einen Basketball in die Luft.

Barry und Bin Laden

Über tausend Seiten ernsthafte Weitschweifigkeit: Barack Obamas „Ein verheißenes Land“

Eine Frau mit Kopftuch erhält Geschenke von einer Frau. Ein Mann hält ein Kind. Polizei im Hintergrund.

Identität und Schnittmenge

Die Migrationsforscherin Naika Faroutan und Journalistin Jana Hensel entwerfen eine „Gesellschaft der Anderen“

Politisch verfolgt

Ein Sammelband nimmt Menschen in den Blick, die wegen ihrer sexuellen Orientierung fliehen

Leander F. Badura
Collage aus Porträts von Männern, aufgeteilt in Quadrate, mit roten Akzenten.

Das Gedicht spricht

Am 23. November 1920 wurde Paul Celan geboren. Walter Benjamin traf er nie – doch beide sehen Geschichte als Erinnern. Das zeigt auch die „Todesfuge“

Leander F. Badura
Ezra Klein sitzt lächelnd in einer Buchhandlung vor einem Regal mit Büchern.

EB | Amerikanische Gräben

Ezra Kleins Buch „Der tiefe Graben“ gilt derzeit als Top-Titel zur Erklärung der politischen Polarisierung in den USA. Diesen Anspruch löst es nur teilweise ein

Richard Zietz
Person versteckt sich hinter blauem Stoff, eine Hand ragt heraus.

Murmeltier-Politics

Im selben Maße, wie die Bedrohung wächst, setzt die Politik stur auf ein „Weiter so“

Monika Maron blickt nachdenklich in die Kamera.

Wie vor 40 Jahren?

Warum Monika Maron falsch liegt, wenn sie den Umgang mit ihr mit der Repression von Schriftstellern in der DDR vergleicht