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Euro-Bonds wären ein Anfang

Gemeinsame Anleihen der Euroländer würden die Finanzkrise nicht sofort beenden, aber sie wären ein Weg, um den Finanzmärkten nicht wie bisher hinterher zu hecheln

Lawinen hält kein Schneemann auf

Die Finanzmärkte sind nicht nur in Bewegung, sondern bewirken auch große Wertverluste. Wird weiter viel Geld verbrannt, kann das in eine zer­störerische Inflation münden

Eine Ansage als Absage

Während die Börsen wackeln, muss sich die Eurozone auf den Absturz der nächsten Großschuldner einstellen. Können Italien und Spanien "gerettet" werden wie Griechenland?

Lutz Herden

Monetäre Pistolen durchladen!

Wenn die Finanzmärkte wie im Augenblick in heftige Turbulenzen geraten, liegt ein Hauch von 2007 und 2008 in der Luft. Genau genommen, mehr als nur ein Hauch

Der Schuldner ist der Schuldige

Auch beim zweiten Rettungspaket für Athen ist der IWF zur Kontrollinstanz berufen. Doch seiner Politik wird selbst von den eigenen Gremien ein blamables Zeugnis ausgestellt

Amerika ist abgebrannt

Der US-Staatshaushalt bleibt weiter chronisch unterfinanziert, weil ihm Steuereinnahmen fehlen. Was nichts daran ändert, dass Anleger auf hohe Zinsen und Renditen hoffen

Sarkozys Bankenabgabe war Unfug

Ökonom Rudolf Hickel über denkbare Topnoten für Griechenland-Papiere, den Einstieg in die Transferunion und die Notwendigkeit der Emission von Eurobonds

Lutz Herden

Das wird Spekulanten nicht zügeln

Aus dem Europäischen Rettungsfonds wird nun faktisch ein Europäischer Währungsfonds. Den Durchbruch hätte jedoch nur die Auflage von Eurobonds gebracht

Große Klappe

Jean-Luc Godard war ein radikaler Autorenfilmer. Mittlerweile kämpft er für ein Kino ohne Urheberrechte. Und für Griechenland - das er mit Aristoteles retten will

Was der Euro noch wert ist

Die Gemeinschaftswährung ist in ihrem Bestand gefährdet, aber auch in ideeller Hinsicht erschöpft. Nun rächt sich die Scheu vor einer Politischen Union ohne Wenn und Aber

Lutz Herden

Geht es nicht besser?

Von Griechenland bis Norwegen: Der Stand der Gleichstellung in anderen Staaten Europas

The Angst and the Money

Deutsche Sparer wären von einer Ächtung italienischer und spanischer Anleihen besonders getroffen. Die EU muss zum Scheckheft greifen, wenn sie die Situation retten will

Noch ein Euro-Bestatter

Die drittgrößte Volkswirtschaft der EU könnte bald um ihre Kreditwürdigkeit auf dem internationalen Finanzmarkt gebracht und für den Euro-Rettungsschirm fällig sein

Oligopoly mit gezinkten Karten

Nun hat die Rating-Agentur Moody’s auch den Schuldner Irland mit einem vernichtenden Urteil gesteinigt und die Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau herunter gestuft

Kanarienvogel in der Kohlengrube

Das Land war erstes Opfer der Weltfinanzkrise 2008/09. Alle Welt glaubte, in Reykjavík müssten Lehren gezogen werden, um einem solchen Kollaps allzeit vorzubeugen

Wer wagt den Sprung?

Wieder einmal muss sich Europa sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Klaus Busch und Dierk Hirschel erklären, mit welcher Strategie das gehen kann

Den Spieß einfach umdrehen

Die Regierungen der EU sind zu Gefangenen der Finanzmärkte geworden. Der 2005 vollzogene kategorische Schuldenschnitt Argentiniens zeigt, dass es auch anders geht

Arabische Verhältnisse

Die jetzige Sparwut in Europa gegen die Folgen der Rettungswut während der Weltfinanzkrise 2008/09 wird zu guter Letzt auch die globale Konjunktur wieder abwürgen

Selbst ernannter Volksvertreter

Karl Albrecht Schachtschneider ist „voll und ganz“ Eurogegner. Einmal mehr zieht der Staatsrechtler gegen die EU vor Gericht

Ein Euro für die Riesentüte

Während Mazedonien in der EU-Warteschleife kreist, laufen ihm die Bürger weg. Um einen Job in der EU zu bekommen, verschaffen sich viele die bulgarische Staatsbürgerschaft

Klub 27

This is the end: Jim Morrison begründete mit seinem Tod vor 40 Jahren den "Klub 27", weil er im Alter von 27 Jahren starb, genau so wie einige andere Musiker

Pyrrhussieg für Europa

Christine Lagarde ist nicht die Reformerin, die der Internationale Währungsfonds so dringend an der Spitze bräuchte, um die weltwirtschaftlichen Probleme zu bewältigen

Er meint's ernst

Vor einem Jahr wurde der Komiker Jón Gnarr zum Bürgermeister von ­Reykjavík gewählt. Wie hat er das Amt verändert - und das Amt ihn?

Auf Biegen und Brechen

Der große Crash für den Großschuldner in der Eurozone scheint erst einmal abgewendet, aber Zahlungsfähigkeit hat nichts mit ökonomischer Erholung zu tun

Lutz Herden

Scheitern als Chance

Während in Athen Tränengas wabert, treffen sich in einem edlen Hotel in London griechische Staatsvertreter und Investoren. Es ist der Anfang eines Notverkaufs erster Güte