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Alles auf Anfang
Vor allem zu Beginn der Euro-Krise hat Bundeskanzlerin Merkel entscheidende Fehler gemacht. Nun holen sie die Folgen ein
Überall lauert die Kettenreaktion
Am Wochenende geht es in Brüssel um die Zukunft Europas. Vier Szenarien, welche Folgen die Beschlüsse haben können
Europäisches Roulette
Wieder droht ein Bankencrash. Um den zu verhindern, sind 200 Milliarden Euro nötig. Noch immer ist das Finanzsystem in Europa „too big to fail“
Dieses Fass hat keinen Boden mehr
Der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hält bei den ins Straucheln geratenen Banken eine Teil- und komplette Verstaatlichung für einen gangbaren Weg
In der Bankrottfalle
Merkel, Sarkozy und die Euro-Rettungsgesellschaft spielen auf Zeit, weil die unaufhaltsame Pleite Griechenlands Banken und Millionen ihrer Kunden zittern lässt
Wer soll das alles lesen?
An biografischen Schriften herrscht derzeit kein Mangel: Rösler, Lahm, Schwarzer – und demnächst natürlich Steve Jobs. Aber wie verändert Facebook das Erinnerungs-Genre?
Verkehrte Ressourcen-Welt
Occupy Wall Street hat das Potenzial, die Bewegung zu werden, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändern wird. Auch weil die Umstände andere sind als 1999 in Seattle
Wieder am Abgrund
Kommt es bei Griechenland zur Schuldenkappung, werden Banken straucheln. Wieder sind staatliche Rettungsakte gefragt, doch die Voraussetzungen ungünstiger als 2008
Ein ganzes Land wäre pleite
Wenn Griechenland die Eurozone verlässt, ist mit einem mittleren bis schweren Beben auch für die anderen Eurostaaten zu rechnen
Griechenland, Nokia und die besetzte Wallstreet
Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 5 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert
Notfalls zahlt der Bürger
Weil die Garantiesummen im Rettungsfonds nicht reichen, soll der nun eine „Hebelwirkung“ entfalten. Ein Spiel mit hohem Risiko, sagt der Ökonom Rudolf Hickel
Das Rennen ist schon eine Runde weiter
Die in der Regierungskoalition so heftig umstrittene Erweiterung des Rettungsschirms ist von der Wirklichkeit bereits überholt
Bis hier hin! Und wie weiter?
Der Bundestag hat nicht allein über den neuen Zuschnitt des Euro-Rettungsfonds abgestimmt. Es ging ebenso um ein Votum zur Krisen-Strategie der Kanzlerin
Mann ohne Widerworte
Philipp Rösler ist der Prototyp eines Aufsteigers. Nun hat die Bundeskanzlerin in Berlin die erste Biografie über den Vizekanzler präsentiert
Griff zum Reparaturbesteck
Der Bundestag steht mit seinem Votum zum deutschen Anteil bei der Euro-Rettung vor einem Beschluss, der notwendig, aber genau genommen schon wieder überholt ist
Katze, Esel, Lama
Es ist lange her, dass ein Film von Jean-Luc Godard in die deutschen Kinos kam. Nun startet „Film Socialisme“, und man mag fragen: Über wen macht sich Godard da lustig?
Die Kassenfrage
Unser Autor versucht, die düsteren Nachrichten aus der Finanzwelt beim Frühstück zu ignorieren. Aber wenn alles zusammenbricht, wie kommt er dann an seine Cornflakes?
Merkels Werk und Röslers Beitrag
Nach zwei Jahren Schwarz-Gelb an der Regierung kämpft die Kanzlerin mit einem politischen Feuer, das sie selbst gelegt hat
Warum sind die Narzissen aus Spanien hierher gewandert?
Sie ist eine vergängliche Blume und manch Dichter setzte sie mit Sternen gleich. Der Gärtner fragt sich, wie sie zu uns gelangen konnte und unterteilt sie dann in Klassen
Sparen, sparen, sparen
Das Schulden-Dilemma ist Symptom und Konsequenz einer tieferen Krise: Der Eurozone droht ein Ende des Aufschwungs. Ein Prozent Wachstum 2011 wäre schon respektabel
„Blut und Tränen“ reicht nicht
Trotz des italienischen Sparprogramms weckt Standard&Poor's Zweifel an der Kreditwürdigkeit. Das Ende der Regierungszeit des Cavaliere rückt näher
Der Staatstheoretiker
In der Wirtschaftskrise neigt der Staat zu autoritären Reaktionen, wusste Nicos Poulantzas bereits vor dreißig Jahren. Der undogmatische Marxist wäre heute 75 geworden
Auch Souveränität kommt abhanden
Nicht nur die europäische Grundierung der deutschen Politik steht zur Disposition – sondern auch das Konzept des Nationalstaats
Eurorettung als soziale Falle
Die Schuldenkrise erreicht jetzt Kernländer der Währungsunion. Zeit für einen Paradigmenwechsel: Ohne koordinierte Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik geht es nicht
Italiener statt Sachsen
Die geschlossene DDR-Grenze hatte auch Folgen für die bundesdeutsche Wirtschaft. Wegen des Arbeitskräftemangels wurden immer mehr Gastarbeiter aus Südeuropa angeworben