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Richard Nixon gewinnt nicht nur – er triumphiert bei der Präsidentenwahl 1972
US-Amerikaner links von der Mitte verstehen häufig nicht, warum so viele Donald Trump wählten. Deshalb lohnt die Erinnerung an den Wahlsieger vor 50 Jahren
„Es fehlt am Willen und an der Fähigkeit, Sicherheit jenseits des Militärischen zu denken“
Der Historiker und Politikwissenschaftler Bernd Greiner äußert sich über die US-Außen- und eine alternative Sicherheitspolitik gegenüber Russland, die Gefahren eines Atomkonflikts und Folgen der US-Midterm-Wahlen
Karstadt-Niedergang: Durch Warenhäuser wurden Großstädte erst zu Metropolen
Schließen demnächst weitere Filialen des größten und letzten deutschen Kaufhaus-Konzerns, wird das Innenstädte weiter veröden lassen. Es geht an städtischer und Lebenskultur verloren, was erst auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert entstand
Linke Sozialdemokraten und Kommunisten regieren gemeinsam in Sachsen und Thüringen
Einheitsfront 1922/23: Für wenige Monate sitzen KPD und SPD in Dresden und Weimar an einem Kabinettstisch. Dann werden sie durch die Reichswehr gestürzt
Der BVG-Streik 1932 in Berlin und die Lüge von der Querfront
Trotz Krise werden die Löhne für die Belegschaft der Berliner Verkehrsgesellschaft gekürzt. Die KPD ruft zum Streik. Dass die NSDAP mitmischt, lässt die Legenden wuchern
In Staffel III seiner Hunsrück-Saga „Heimat“ kommt Edgar Reitz künstlerisch aus dem Tritt
Zonen-Gunnar: Als die letzten Folgen des „Heimat“-Epos von Edgar Reitz abgedreht werden, gerät das Bild des Ostens arg holzschnittartig. Um dem Titel „Zeitenwende“ zu genügen, geistert ein stereotyper Ost-West-Plot durch das Werk
„Ich erinnere mich noch“: Felix Heidenreichs Erinnerungsprosa ist große Literatur
Eine erinnerungsfähige Stimme, die niemals sentimental wird: Felix Heidenreichs Romandebüt „Ich erinnere mich noch“ verdient große Aufmerksamkeit
Links in die Gegenwart
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erforscht das gigantische Thema Frieden und Krieg in einem sehr kleinen Raum
Literaturnobelpreis für Annie Ernaux: Eine Frau ihrer Klasse
Christian Baron erzählt, wie ihn die Autorin Annie Ernaux erst abschreckte – und dann zu einer seiner literarischen Hausgöttinen wurde, die ihm Mut für sein eigenes Schreiben gab
Inhaftierte in Belarus: Demokratie bleibt Handarbeit
Die belarussische Künstlerin Rufina Bazlova lässt Bilder sticken, die vom Schicksal der Inhaftierten in ihrer Heimat Belarus erzählen. Im Kunstverein Dresden sind ihre Arbeiten jetzt zu sehen
Eine privilegierte Gegend im Berliner Grunewald lebt unter Hitler im Schatten der Welt
Die NS-Diktatur kann dem bürgerlichen Leben der Berliner Grunewald-Villen nur wenig anhaben. Das gilt auch im „Haus Sombart“, bis sein Mäzen an „Lebensverdruss“ stirbt
Literaturnobelpreis für Annie Ernaux: Zeit, ihr Werk neu zu entdecken
Sie inspirierte Didier Eribon und unterstützte die Gelbwesten. Niemand erzählt das Leben als Arbeiterkind so plastisch wie Annie Ernaux. Jetzt wird ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen
Mit Maxim Gorkis „Nachtasyl“ steigt der Theaterolymp in die Unterwelt herab
Deklassierte werden dargestellt in Maxim Gorkis Drama „Nachtasyl“. Mit großem Erfolg in Moskau. Und nur drei Wochen später, ebenso gefeiert, auch in Berlin
Proteste in Ostdeutschland: Diffuse Sympathie für Putins starke Stirn
Aschersleben, Grimma, Halberstadt: Auf ostdeutschen Marktplätzen gilt die Nato nicht als Garant für Wohlstand und Frieden. Hört man sich um, ist das Verhältnis zu Russland ambivalent und nicht wenige fordern eine Aufhebung der Sanktionen
Zwischen Diktatur und Boheme, Krieg und Frieden: Jutta Voigts Leben in der DDR
Wild und glücklich: Mit 81 Jahren erzählt Jutta Voigt ihr Leben in der DDR als Roman. „Wilde Mutter, Ferner Vater“ ist aber mehr als das – das Buch ist vor allem auch eine faszinierende deutsch-deutsche Zeitgeschichte
Privatisierung in Russland: Geburtsstunde der Oligarchen
Präsident Boris Jelzin will 1992 die Privatisierung um jeden Preis. Seine westlichen Mentoren applaudieren, obwohl die russische Ökonomie damit einem Schockzustand ausgesetzt ist
CIA-Gründung 1947: Die USA wollen auch geheimdienstlich Weltmacht sein
Vor 75 Jahren wird in den USA die CIA gegründet. Die Devise: Der Kommunismus darf außerhalb der Sowjetunion nicht Fuß fassen
Adam Tooze: „Wir befinden uns in einem Wirtschaftskrieg mit Russland, ganz klar“
Der britische Historiker Adam Tooze beobachtet auf beiden Seiten eine Opferlogik: Es sei das Größte, sich für die Sache zu opfern. Deshalb wolle auch weder Russland noch die Ukraine derzeit verhandeln
Zionistenkongress: In Basel wurde vor 125 Jahren der „Judenstaat“ gegründet
Vor 125 Jahren formiert sich unter Theodor Herzl die nationaljüdische Bewegung für eine Heimstatt in Palästina
Zeitgeschichte: Ein Obelisk für die Toten von Stukenbrock
1945: 65.000 sowjetische Kriegsgefangene werden im Lager Stukenbrock zu Tode gequält. Zu ihrem Gedenken entsteht ein Obelisk, von dem aber später nur ein Torso bleibt
Von wegen Asyltourismus
Im Jahr 2029 werden abgelehnte Asylbewerber*innen in Boxen gesteckt und ausgeflogen. Doch dann sitzt ein ganz anderer Mann darin. Steffen Menschings Roman „Hausers Ausflug“ entwickelt daraus ein gewitztes Kammerspiel über Migration
Zum 100. Geburtstag des Bestseller-Autors John Williams: Verdächtig, dieser Stoner
Vor hundert Jahren wurde der US-amerikanische Autor John Williams, Autor des posthumen Weltbestsellers „Stoner“, geboren. Zeit für eine Revision
Hysterie gegen Linke kostet die Einwanderer Sacco und Vanzetti 1927 das Leben
Fast alles spricht dafür, dass seinerzeit ein Justizmord verübt wurde und mit Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti zwei unschuldige Einwanderer auf dem elektrischen Stuhl starben. Der US-Staat wollte kein Berufungsverfahren
Die SED-Führung erwägt kurz, ihre Sportler heimzuholen
Ein Schock. Das Attentat auf israelische Sportler droht der DDR die Olympia-Erfolge zu verderben. Und so beschließt die Führungsriege der DDR, dass ihre Sportler nicht an der Trauerfeier teilnehmen dürfen
Ein junger Amerikaner verliert seine „Herzensheimat“
Ein Film von Rolf Hädrich zeigt, wie der US-Autor Thomas Wolfe („Es führt kein Weg zurück“) erwartungsvoll nach Deutschland reist und dabei Risse in der Fassade der „fröhlichen Spiele“ von Berlin entdeckt