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„Du bist Deutschland“: Wie der Neoliberalismus nationalistische Gefühle aufwärmt
Die Entfesselung der Märkte brockte uns nicht nur duzende Chefs und Teambuilding-Seminare in Hochseilgärten ein, sondern auch den Wiederaufstieg des Nationalismus. In der „Deutschland AG“ soll ordentlich reingeklotzt werden
Was Sahra Wagenknecht antwortet, wenn ein ausverkaufter Saal Fragen stellt
Vernunft und Gerechtigkeit? Sahra Wagenknecht adressiert mit ihrer Parteigründung nicht nur die Angst vor dem wirtschaftlichen Abstieg. Zu Besuch bei zwei Auftritten – in Berlin und Sachsen-Anhalt
Reaktionen auf Terror in Israel: Sind Sie gegen Judenmord? Ja, nein, vielleicht?
Ob Klimaschutz oder Feminismus, gerne bekennen sich deutsche Prominente politisch. Doch zum Terror der Hamas schweigen viele. Warum fällt es so schwer, sich zu jüdischem Leben zu bekennen? Gilt hier: Wer schweigt, stimmt zu?
Wagenknecht-Abspaltung: Wem nützt das öffentliche Sterben der Linkspartei?
Das Ringen um die noch nicht gegründete Wagenknecht-Partei führt vor, wie hässlich Politik sein kann. Und wie sehr der Linken emotionale Kompetenz fehlt. Bleibt nur verbrannte Erde? Oder schlägt die Stunde einer von links erneuerten SPD?
Ali Al-Dailami über Wagenknecht-Partei: „Ich will diese Menschen zurückgewinnen!“
Er kennt Fluchtmigration, Hartz IV und Leiharbeit aus eigener Erfahrung, galt als vielversprechendes Talent der Linksfraktion. Die verlässt Ali Al-Dailami nun aber mit Sahra Wagenknecht. Ein Gespräch über Corona, Waffen, Gas und Migration
„Vernunft und Gerechtigkeit“: Warum Sahra Wagenknechts Partei-Pläne aufgehen könnten
Zehn Bundestagsabgeordnete, ein Millionär und Diskretion bis zuletzt: In Berlin haben Sahra Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, Christian Leye und Ralph Suikat ihre Pläne für eine neue Partei vorgestellt – und deren vier zentrale Themen
Drei Perspektiven auf gesellschaftliche Prozesse: Die Transformationserschöpften
Steffen Mau, Sascha Lobo und der Kunstkritiker Jonathan Crary analysieren auf sehr unterschiedliche Art und Weise die Spaltung der Gesellschaft. Ein Vergleich von Thomas Hummitzsch
Migrationsdebatte: Die aufgeheizte Stimmung spielt den Rechten in die Hände
Migration begrenzen, besser noch verhindern: Rechts hat’s gesagt. Und die sogenannte Mitte hat jetzt etwas draus gemacht. Kathrin Gerlof kann angesichts des verschärften Asylrechts hierzulande nur den Kopf schütteln
Trotz großem Konfliktpotenzial: Die Gesellschaft ist nicht gespalten
Populisten kennen die „Triggerpunkte“ der aktuellen Gesellschaft und nutzen sie für ihre Zwecke: Ob Heizungshammer oder Sozialtourismus – die Debatten werden hitzig geführt. Warum der Schein einer Spaltung der Gesellschaft trügt
Baden-Württemberg driftet nach rechts bei der Migrationspolitik: Ein Dorf namens Killer
Seit Jahrzehnten geht das Ländle seinen eigenen „Stuttgarter Weg“ in Sachen Migrationspolitik. Nun werden auch hier die Rechten von der AfD lauter – und die CDU grölt fröhlich mit
Slavoj Žižek: Nicht Israel gegen Palästina, sondern Netanjahu gegen Hamas
In Israel und Gaza sterben Tausende. Der Philosoph Slavoj Žižek sagt: Es sind die Hardliner auf beiden Seiten, die diesen Krieg führen. Frieden kann nur erreicht werden, wenn Palästinenser und Israelis gleichermaßen eine Zukunft haben
„Tausend Aufbrüche“ von Christina Morina: Die Wucht zweier Pappkartons
Noch in den letzten Monaten der DDR gab es zahllose Ideen für demokratische Teilhabe. Im Westen sah es damals nicht anders aus. Christina Morina zeigt, wie uns diese unterschiedlichen Auffassungen von Demokratie noch heute prägen
Jung, westdeutsch, Angst vor der Zukunft: Wem die AfD ihre jüngsten Erfolge verdankt
In Hessen und Bayern haben am seltensten ältere Menschen die AfD gewählt. Bei den Erstwählern hingegen war die Partei Björn Höckes und Alice Weidels ganz vorne mit dabei
Fast schon wie bei den Republikanern: Der Aufstand der deutschen Provinz
Niederbayern gegen München, Frankfurt am Main gegen Vogelsberg – und alle gegen Berlin: Die Provinz will sich nicht länger als billige Ressource zur Erhöhung städtischen Wohlstands ausbeuten lassen – und setzt auf ein Parteienlager
Landtagswahlen in Bayern und Hessen: Mehrheiten gibt es nur noch rechts der Mitte
Noch sind wir nicht bei italienischen oder polnischen Verhältnissen angekommen, aber links der Mitte gibt es trotzdem keine Mehrheiten mehr. Das war vor 25 Jahren noch ganz anders. Was ist schief gelaufen?
Landtagswahlen in Bayern und Hessen: Viele Westdeutsche haben wohl ein Demokratieproblem
Die AfD räumt ab – und dabei war „Zuwanderung“ weder in Bayern noch in Hessen das allerwichtigste Thema für die Entscheidung bei der Landtagswahl. Sahra Wagenknecht hat sich darauf eingestellt
„House of Kal“ in der nGbk: Noch zu früh oder schon zu spät?
Nicht leicht, am Alexanderplatz in Berlin die nGbK zu finden. Drinnen erinnert vieles an die documenta fifteen. Freitag-Autorin Alicja Schindler über eine Ausstellung, die ein ganz bestimmtes Gefühl bei ihr hinterlassen hat
Andächtig schweigt der Stammtisch, wenn AfD-Mann Maximilian Krah eine Rede hält
„Dann seid ihr nicht mehr diese vergessenen Männer und Frauen, über die man in Berlin lacht“: Zu Besuch bei einem Stammtisch der AfD in Neustrelitz mit Maximilian Krah, dem Spitzenkandidaten der Rechten für die Europawahl 2024
Bayern: Verglichen mit Hubert Aiwanger ist Markus Söder eine schwache Nummer
Bayern kämpft gerade mit separatistischen Phantomschmerzen. Davon profitiert Hubert Aiwanger, der beste Unterhaltungskünstler, den die CSU seit dem Tod von Franz Josef Strauß nicht mehr hatte. Ein Erklärungsversuch für den Rest der Republik
Landtagswahl in Hessen: Lieber Grenzen als Gerechtigkeit
Ganz schön weit rechts: Migration und Klimathemen dominieren den Wahlkampf. Deutlich wird vor allem eins – der Rechtsruck in der Gesellschaft
Draußen vor der Praxistür: Wer hilft den traumatisierten und mittellosen Patientinnen?
Im Gesundheitssystem tobt ein Verteilungskampf, der es in sich hat. CDU-Chef Friedrich Merz versucht, das für sich zu nutzen – mit krassen Mitteln. Mit dem Ziel, Neid und Ressentiments anzufachen, und: zur AfD aufzuschließen
Podcast: Wie rechts ist der Osten? Jakob Augstein im Gespräch mit Ilko-Sascha Kowalczuk
In Sachsen kommt die AfD in Umfragen auf 35 Prozent. „Freitag“-Verleger Jakob Augstein hat sich mit dem DDR-Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk getroffen und wollte wissen: Ist der Rechtsruck ein ostdeutsches Phänomen?
Friedrich Merz vertaktiert sich: Aber das ist kein Grund zur Schadenfreude
Friedrich Merz erweckt im Moment nicht gerade den Eindruck eines Parteichefs. Aber der Blick auf den inneren Zustand der CDU ist zu eng. Das deutsche Parteiensystem insgesamt scheint zum Pflegefall geworden zu sein
Ilko-Sascha Kowalczuk über Rechtsruck: „Die AfD ist kein ostdeutsches Problem“
In drei Ländern ist die AfD stärkste Kraft in Umfragen. Wieso ist die Republik 33 Jahre nach der Wiedervereinigung gespaltener denn je? llko-Sascha Kowalczuk hat Jakob Augstein verraten, was das mit gemeinsamen DDR-Erfahrungen zu tun hat
Linker Exodus aus Elon Musks X: Bluesky ist wie Twitter ohne AfD
Nach Elon Musks Unterstützung der AfD hält es viele Linke nicht mehr auf seiner Plattform X: Es gab einen Massenumzug zur neuen Plattform Bluesky. Das Wiedersehen ist herzlich, doch gibt es ein Problem: Zeit lässt sich nicht zurückdrehen