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Gegenwart geht nicht

Das Leipziger Dokumentarfilmfestival als Spiegel der Erinnerung – ans Schreiben über Film und ans Filmen von Geschichte

Belle Starr war rar

Im Berliner Zeughauskino vervollständigt die Filmreihe „Aufbruch der Autorinnen“ die Historie

Das Drohnjuwel

Zum Ende der Ära Daniel Craig geht 007-Regisseur Sam Mendes zurück zu „Goldfinger“ und Miss Moneypenny

Schneeweißchen und rosentot

Rache wird hier kalt serviert, und sie hat Quentin Tarantino inspiriert: „Lady Snowblood“ aus dem Jahr 1973

Rote Leuchtschrift

Gibson gibt’s

Am Freitag soll die Berliner DFFB nach mehr als einjähriger Hängepartie eine neue Leitung bekommen – es ist wieder die falsche

Mann in Uniform spielt mit einer Weltkugel auf einem Schreibtisch.

1940: Hynkels Ballett

Charlie Chaplins „Der große Diktator“ wird in New York uraufgeführt. US-Studios fürchteten um den deutschen Markt

Sechs Pop-Art-Porträts von bekannten Persönlichkeiten, darunter Madonna und Heidi Klum.

Diese jungen Dinger

Die Altersgruppe der 35- bis 50-Jährigen verbindet ein gemeinsames popkulturelles Wissen. Es prägt die Art, wie sie die Welt sehen – und hat damit die Republik verändert

Die aufrechte Gang

Scott Coopers „Black Mass“, eine Mobster-Chronik aus Boston, hat man schon 100 Mal gesehen

Mach es nicht selbst

Ridley Scotts dezent melancholischer Bastlerfilm „Der Marsianer“ glaubt an Friede, Freude, Fortschritt – ohne zu nerven

Ohne Ende

In David Wnendts Bestsellerverfilmung „Er ist wieder da“ kommt das Hitler-Double mit der deutschen Gegenwart in Konflikt

DEFA Studio für Spielfilme, Babelsberg, 1990. Ein Trabant fährt vorbei.

Als gäbe es keine Mauer

Die Geschichte des Staatlichen Filmarchivs der DDR erzählt auch etwas über weltweite Vernetzung in Zeiten des Kalten Kriegs

Hannelore Elsner raucht und hält eine Medikamentenpackung in der Hand.

2000: Schreibende Sphinx

In seinem Spielfilm „Die Unberührbare“ erzählt der Regisseur Oskar Roehler davon, wie seine Mutter an der deutschen Einheit zerbricht

Lutz Herden

Gemischte Gefühle

Der Animationsfilm „Alles steht Kopf“ baut aus den konkurrierenden Emotionen eines Mädchens eine fantastische Welt

Wem die Stunde schlägt

Im Viertel Gulou treffen sich das alte und das neue Peking. Nun soll dort queeres Kino gezeigt werden

Ein glasklarer Blick

Eine Filmreihe in Köln zeigt wahrhaft globales Kino. Ihre Macher sind in Deutschland kaum bekannte afrikanische Regisseure

Neben den Attrappen

Wie spricht man mit einem Regisseur, dessen Werk einem nicht viel sagt? Ein Gang durch das Pressearrangement von Anton Corbijns neuer Kinoproduktion „Life“

Von den Socken

Wenigstens im Schulfach Geschichte hat „Der Staat gegen Fritz Bauer“ eine Karriere vor sich. Über deutsche Historienbilder

Der Couturier-Cowboy

Zwischen Gefriertoddrama, Edelkitsch-Melodram, High-Concept-Arthouse und Doku-Fiction

Der Gag ist weg

„Goodbye, Lenin“ bescherte Wolfgang Becker einen Riesenerfolg. Nun hat er Daniel Kehlmanns Buch „Ich und Kaminski“ ausgestattet

Auge blickt durch Lupe auf Filmstreifen mit grünen Bildern und Text.

Digital ist schlechter

Wer das Filmerbe bewahren will, muss analoge Kopien ziehen – so nostalgisch das auch klingt

Quer durch den Orangenhain

„Der Kuckuck und der Esel“ will das deutsche Kino mit Gewalt verbessern, stürzt dabei aber selbst ab

1968 ohne Studenten

Wie Will Tremper, Andrzej Żuławski und Kollegen in ihren Filmen auf den Sehnsuchtsort Westberlin schauen

Gemetzel überall

Der unabwendbare Erfolg von Bora Dagtekins Film „Fack ju Göhte 2“: Anmerkungen zur Schulkomödie

Der Chor geht vor

In „Maidan“ erzählt Sergei Loznitsa die ukrainischen Proteste auch als moderne Schlachtengemälde