Traurig schweigt der Mann
Saskia Jungnikl hat ein Buch über das stille Leid einer Generation geschrieben. Ihr Vater erschoss sich mit 67
Der Hauptgang ist mein Nachtisch
Abschmecken nicht vergessen: Ein Gericht gelingt immer dann besonders, wenn es zu jedem Zeitpunkt schmeckt und überzeugt. Über den Sinn des Naschens
„Ist unser Traum in Erfüllung gegangen?“
Anlässlich des Jubiläums wollen wir von Shermin Langhoff, Julia Franck und Katja Petrowskaja wissen, wie sich Deutschland verändert hat. Ist es ein neues Land geworden?
Frauen, aufgepasst
Männer, die Zeit und Geld in Pick-up-Artists investieren, haben eine innere Wut auf selbstbestimmte Frauen. Solche Typen gibt es leider häufiger, als man denkt
Ein Virus im Nahostkrieg
In Dan T. Sehlbergs „Mona“ setzen die schiitische Hisbollah, ein saudischer Wirtschaftsmagnat und al Qaida gemeinsam einen perfiden Plan um
Zwei Ischen gegen die Mafia
In María Inés Krimers „Sangre Kosher“ ermittelt eine Archivarin mit der Putzfrau
Bitter und zart
Orkun Erteners „Lebt“ und Martin von Arndts „Tage der Nemesis“ führen durch ein Europa der Kriege
Das Hohelied der Qual
Volker Reinhardts Buch über Leben und Wirken des unsterblichen Marquis de Sade ist eine wackere Fleißarbeit
„Wir waren wie Könige!“
„Kriminelle Bande“ erzählt aus der Perspektive von Frankreichs Hautevolee. Flore Vasseur kennt sich dort aus
Links die Beretta
Man hört’s am Sound seines „Boogie Man“: Nathan Larson kommt aus Washingtons Hardcore-Szene
We are the 99 Percent
Meisterhaft beschreibt Gene Kerrigans „Wut“ ein Dublin nach dem Finanzcrash
Sherlocks Geliebte
Annelie Wendeberg seziert in ihrem Debüt „Teufelsgrinsen“ eine medizinische Verschwörung
So schräg, so schön
In „Lady Bag“ betrachtet Liza Cody die Stadt von unten und das Genre vom Rand her
„Er ist halt instabil“
Nach einem Ausraster wurde Johannes Schäfer aus Wien strafversetzt in die Provinz, treu folgen ihm die Leser. Was macht Georg Haderers Kommissar so beliebt?
Verdammt, diese Wüste
James Lee Burke aus Texas gilt als einer der ganz Großen seiner Altersklasse. „Regengötter“ ist wieder so ein Riesen-Amerika-Ding
Eine erfreuliche Aktion?
Die Kampagne „25 Frauen für die digitale Zukunft“ fördert Feminismus nach den alten Mechanismen der Boys-Clubs. Schade, denn eigentlich würde man die Aktion gerne loben
#Redefreiheit und Buschkowsky-Logik
Die Kampagne der ARD war Mist, doch die Beiträge zur „Toleranzwoche“ sind – mit einer Ausnahme – erstaunlich gut
Frauentrauer
„Die Tribute von Panem“ erzählen vom Versuch, in Zeiten der Postdemokratie zur Demokratin zu werden
Jenseits von cool
Pick-up-Artists trainieren Männer in der Disziplin Frauenaufreißen. Auch in Deutschland formiert sich nun der Protest dagegen
Herr May und sein Knecht Ndasenga
Schwülstig erzählt Hermann Schulz in der „Nacht von Dar es Salaam“ vom Leben seines Vaters und einer Männerfreundschaft
Umleitungsgespräche und die Stasi privat
Literaturprofessor Erhard Schütz mit einer Auswahl an Bucherscheinungen zum Mauerfalljubiläum
Hilft ja nichts
Die Journalistin Charlotte Wiedemann hat das Bürgerkriegsland Mali bereist. An dessen Demokratie hat der Westen keinen Anteil
Tigerstaaten auf der Spur
„Afrika ist das neue Asien“, findet Christian Hiller von Gaertringen. Aber wer profitiert denn vom strammen Wachstumskurs?
Das Internet hat das Problem gelöst
Der Mann, der Nirvana produzierte und den Essay „The Problem with Music“ schrieb, hielt sich immer am Rand der Musik-Branche. Heute macht ihn Optimismus zum Außenseiter