Da war doch was!
Mit Ausstellung und Rahmenprogramm will die „Neue Gesellschaft für bildende Kunst“ die Diskussion um das Phänomen „Burnout“ wieder politiseren. Das scheint fast unmöglich
Was fällt Google zu anderen Prominenten ein?
Die Autocomplete-Funktion von Google verrät nicht nur etwas über die Interessen der Anderen, sondern auch einiges über die Person, die gerade sucht. Ein Selbstversuch
Albtraum Abmahnindustrie
Die meisten deutschsprachigen Verleger haben nichts gegen das Urheberrecht in seiner jetzigen Form. Unser Autor aber, auch er ein Verleger, sieht das anders
Der Richterspruch des Schwarms
Ein Landgericht fällt ein Urteil, die Lokalzeitungen bringen eine kurze Meldung. Aber die Schwarmintelligenz weiß es besser
Teilen kommt immer gut
Die VW-Kampagne für den neuen Golf fordert auf einer Onlineplattform Nutzer auf, Fragen über ihr Leben zu beantworten. Für eine Frage gibt's dann aber nur eine Antwort
Mit Kamel und E-Gitarre
Seit zwölf Jahren findet das Musikfestival au Désert in der Wüste Malis statt. 2011 hat Désirée von Trotha die Musiker und Besucher mit der Kamera begleitet
Zurück ins Leben
Der Autor darf nicht mehr ins Internet - seit er als einer der Hacker von Anonymous in den USA angeklagt wurde. Ohne Laptop, schreibt er, sei er ein erfüllterer Mensch
Blut in Bechern
Die Furcht, Blut könne während der Periode auslaufen, schwebt wie ein weißer Geist zwischen den Beinen. Aber er lässt sich vertreiben - nicht nur mit Menstruationsbechern
Madonnen und andere Heilsbringer
Willkommen bei den internationalen Glaubensfestspielen von Venedig, lautete bei den 69. Filmfestspielen am Lido die Devise. Spektakulär aus dem Rahmen fiel nur ein Film
Im Preis inbegriffen
Lebensmittelkonzerne wie Unilever reagieren mit Mini-Packungen darauf, dass viele Kunden sparen müssen. Vor allem in Griechenland und Spanien will man so Kunden binden
Sieh, der Morgen dämmerte
Vor 20 Jahren wurden im deutsch-polnischen Grenzgebiet zwei Rumänen erschossen, angeblich ein Jagdunfall. Philip Scheffners Doku "Revision" rollt den Fall neu auf
Im Klammergriff der Großfamilie
„Morgen des Zorns“ von Jabbour Douaihy ist ein Entwicklungsroman aus dem Nahen Osten. Spannend
One More Cup Of Coffee For The Road
Krawumm, Kneipen-Ragtime und ein beschwingt-fröhlicher Blick in den Abgrund vor dem großen Ende. Das allerdings noch lange nicht erreicht scheint: Bob Dylans „Tempest“
Einfach eine feine Sache
Die Kampagne "Ich will Europa" wirbt mit Promis im Fernsehen, in Zeitungen und im Netz für das Image der krisengeschüttelten EU. Kritisches spart man da lieber aus
Von Paten und Partisanen
Als einer von nur wenigen Journalisten konnte Andreas Fischer den großen Reportagefotografen Dirk Alvermann auf seinem Bauernhof zum Interview treffen. Ein Protokoll
In mir geschieht nichts
Endlich gibt es „Stalins Kühe“ von Sofie Oksanen auf Deutsch. Nur Lesern mit Essstörungen ist das Buch nicht zu empfehlen
Doch keine Spielzeugstadt
Für die Schriftsteller Ivan Klíma und Sándor Márai war Košice in der Slowakei kein unbeschriebenes Blatt. Ein literarischer Stadtspaziergang
Vote for Jerry!
In Berlin erklärte der US-Präsidentschaftskandidat der trotzkistischen Socialist Equality Party, Jerome White, was er ändern würde, wenn er ins Weiße Haus einzieht
Ein Ramone mag es nicht gerne dreckig
Lieber kleinlaut-japanisch in Reih und Glied als schmutzig-europäisch: Bücher, die den Spießer im Punk verraten
Gehört Rassismus zu Deutschland?
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Politisch korrekt?
Für echte Kerle!
Wer möchte, dass sein Kind in der Kita von Frauen und Männern erzogen wird, muss meist ziemlich lange suchen. Warum gibt es so wenige männliche Erzieher?
Ich bin gut
Das Beste vom vorletzten und letzten Mal: Mit "Borowski und der stille Gast" fährt Kiel weiter im gelben Trikot des "Tatort"-Pulks. Nur Sarahs enthüllte Krankheit saugt
Unsterbliche Souvenirs
Schnappschüsse bildeten lange vor dem iPhone das Lebensgefühl ab: Ein Band zeigt nun den Blick postimpressionistischer Maler
Harte neue Welt
Wolfgang Tillmans ist drei Jahre lang als Tourist durch die ganze Welt gereist. Die Kunsthalle Zürich zeigt nun seine Reisebilder