Glitzer, Glanz und Denitza
Seit einigen Woche geistert das Video "Cash, Diamond Rings, Swimmingpools" der Berliner Künstlerin Dena durchs Netz. Ist das ihr Ernst, oder alles nur Attitüde?
Das suspendierte Volk
In Rumänien tobt keine Fehde zwischen Parteien. Es geht um die Macht. Die Putschisten von 1989 fürchten um ihre Pfründe
Kann ich das wirklich wollen?
Arbeit aufschieben, sich ablenken lassen - soll das heißen, dass wir keinen freien Willen haben? Obwohl wir uns manchmal nicht richtig entscheiden, haben wir ihn doch
Gaudi minus Pathos gleich Denkmal
Badewannenrennen vorm Völkerschlachtdenkmal oder wie man durch heitere Aneignung eines kriegerischen Kolosses die Banalität des Leipziger Freiheitsdenkmals verstehen kann
Wieder nach oben?
MC Rene war ein talentierter Nachwuchsrapper. Dann landete er im Call-Center. Für sein Comeback als Comedian kaufte er sich eine Bahncard 100 und gab seine Wohnung auf
Der gelbe Fleck
Zur Blasphemie ist nur imstande, wer das Objekt seiner Satire ernst nimmt. Das Titelbild der "Titanic" aber ist schlicht erniedrigend. Worüber also wird hier gelacht?
Licht aus, Handy an!
Größer, länger, Dauer-Emotion: Konzerte verlangen permanente Leistungs- und Spaßbereitschaft schon lange nicht mehr nur der Band auf der Bühne ab
Ein sexistisches Utopia?
Die Videospiel-Szene scheint vor allem ein virtueller Treffpunkt frauenfeindlicher, männlicher Nerds zu sein. Wo ist eine Lara Croft, die das ändern kann?
Babypause? Was für Weicheier
Als Yahoo-Chefin ist Marissa Mayer nun eine der wenigen Frauen an der Spitze eines IT-Unternehmens. Trotz der Geburt ihres Kindes will sie keine Jobpause machen
Wann geht ein Mann wie ein Mann
Diane Torr lässt Frauen in ihren Workshops als Männer ihre gesellschaftliche Rolle überprüfen. Katarina Peters' Doku "Man for A Day" zeigt das Potenzial dieser Arbeit
Freifahrt für’n Fünfer
Die Zürcher Verkehrsbetriebe haben sich für die Ferien etwas einfallen lassen: Schüler bekommen Freifahrten, wenn sie schlecht in naturwissenschaftlichen Fächern sind
„Noch einen Witz“
Nun soll auch Leipzig sein "Freiheits- und Einheitsdenkmal" bekommen. Warum? Weil Berlin auch eines bekommt? Schluss damit. Wir haben schon viel zu viele Denkmäler
"Ich bin nicht verrückt"
Allen Ginsberg und Jack Kerouac erfanden die Beat-Generation mit. Sie schrieben sich seit 1944 unermüdlich Briefe, die nun erstmals auf Deutsch erschienen sind
Erinnerungen per Tweet
Auf Twitter sammeln viele gerade Sätze ihrer Kindheit, die man heute nicht mehr hört. Ein kleiner Spaß – und die Vergewisserung, dass man dieselbe Sprache spricht
Stadt Sand Fluss
Seit Doris Brandt mit ihrem Kinderwagen durch Hamburg spaziert, hat sie einen neuen Blick auf die Stadt. Diesmal besucht sie Beach-Cafés und sehnt sich nach echtem Sand
An den ausgefransten Rändern der Städte
Dank Google Street View müssen Straßenfotografen nicht mehr vor die Tür. Kritiker streiten, ob das noch Foto-Journalismus ist. Faszinierend sind die Resultate allemal
Dieser herrliche Herr Ratten!
John Lydon ist mit einer neuen Platte und einem Filmauftritt zurück. Ist er der gute Onkel des Punks geworden?
Jugend ohne Eltern
Die Georgierin Tamta Melaschwili erzählt eindrucksvoll von zwei Mädchen, die ihr Leben täglich dem Schicksal überlassen müssen
Nachdenken über 'le Kärcher'
Sarkozys Äußerung zu den Unruhen in den Pariser Banlieus 2005 gewinnt weitere Dimensionen, wenn man temporär in Frankreich lebt und dort die Straßenreinigung betrachtet
Nur nicht keimfrei
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat eben die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Finnen-Logik
Keine Schuldgefühle, bitte
Junge Frauen wollen heute ja bekanntlich alles. Unsere Autorin, kinderlos, fragt sich, wie man ihnen dabei helfen kann
Heute schon gezahlt?
GEZ-Gebühren sind zwar ziemlich unbeliebt. Eine „Kulturflatrate“ fürs Netz könnte dennoch eine Lösung sein
„Ein mächtiges Werkzeug“
Bei der letzten Wahl haben US-Rapper Barack Obama unterstützt und einen Hype kreiert, sagt die Soziologin Tricia Rose
Ach du wilde Wendy!
Möchte man sich das wirklich vorstellen? Offenbar schon. Wissenschaftler finden die Idee von automatisierter Liebe sogar gesellschaftlich sinnvoll