Was währenddessen geschah
„Hommage an das Zaudern“: Mit zwei Tänzern und kaum Dekor führt der französische Choreograf Laurent Chétouane die Vielfalt der unerschlossenen Möglichkeiten des Seins vor
Warum brauchen wir einen richtigen Winter?
Die Jahreszeiten bürgen für minimale Stabilität in einer aus den Fugen geratenen Welt, findet unsere Kolumnistin: Nur wenn es Winter gibt, kann auch ein Frühling kommen
Blondinen unter sich
„Wer will schon Platten von glücklichen Künstlern hören?“ The Ting Tings stellen sich gern als Rebellen dar. Wie geht das, wenn man zugleich für Apple und Fanta wirbt?
"Sie haben keine Schuldgefühle"
Die Journalistin Alena Schröder hat in der Welt der Vollstrecker recherchiert. Diese nehmen Managern alle unangenehmen Aufgaben ab – auch das Kündigen der Mitarbeiter
Und der Papst war auch schon da
Bilder, die Bilder überprüfen: Philip Scheffners „Revision“ und Thomas Heises „Die Lage“ zeigen, was sich hinter dem Begriff "Dokumentarfilm" verbergen kann
Volkes Boulevard
Syrische Oppositionelle haben bei Google Maps nach der Assad-Familie benannte Straßen umgetauft. Wie funktioniert das? Ein Guardian-Autor hat es ausprobiert
Im Strom
Energieeffiziente Geräte sind gut. Nur haben wir vor einiger Zeit noch mehr Energie gespart, weil wir Muskelkraft einsetzten. Wir müssen umdenken, sagt unser Kolumnist
Mobilität hinterm Rapsfeld
Eine neue Studie zur Klimabilanz von Biosprit unterstreicht das Dilemma: Die Abhängigkeit von Treibstoffen aller Art ist nicht zukunftsfähig
Doping für das Image
Alpecin ("Doping für die Haare") und Jan Ullrich kooperieren: Der Radrennfahrer wirbt für das Unternehmen. Passt, irgendwie. Nur eine Sache, die passt dann doch nicht
Kunst, kein Nazikram
Christian Krachts neuer Roman „Imperium“ zeigt mitnichten die „Nähe des Autors zu rechtem Gedankengut“, wie im "Spiegel" behauptet wurde
Revolution mit Haustier
Was einem abtrünnigen Wissenschaftler blüht, weiß Rupert Sheldrake nur zu gut. Nun aber sieht er die Zeit für seine Thesen gekommen
Der beste Advokat der Aufklärung
Alexander Kluge hat sich zum 80. Geburtstag drei arbeitsfreie Tage gewünscht. Hier ein paar gute Gründe, warum es auf keinen Fall mehr werden sollten
Was aufregt
Unsere Kolumnistin wundert sich, dass der Mittelfinger von M.I.A. im Netz für mehr Aufregung sorgt als Whitney Houstons Tod. Großartige neue Musik gibt es von Speech Debelle
Mach’ ihr mal schnell die Haare
Letztes Jahr noch in Las Vegas, jetzt in Berlin-Tempelhof: Ein Symposium sucht die Frisur des Jahres. Wichtiger als Waschen, Legen, Föhnen ist aber die Show drumherum
Schnitzeljagd zur Weltversöhnung
Stephen Daldry hat Jonathan Safran Foers Roman "Extrem laut und unglaublich nah" verfilmt: als Rührstück einer innerfamiliären Trauerarbeit, welche die Post 9/11-USA meint
Die neue Mitarbeiterparole
Das „Kursbuch“ will noch einmal Selbstverständigsmedium der außerparlamentarischen Bewegung werden – mit der Empfehlung, die Krise zu lieben
Das Einzige, was zählt
Wie kommt man bloß aus einer Geschichte raus, die keine klassische Ordnung mehr hat? Ob DDR, SPD oder die Demokratie an sich: Überall stellt sich die Sinnfrage
Mama on ice
Seit Doris Brandt einen Kinderwagen durch Hamburg schiebt, hat sie ganz neue Perspektiven auf die Stadt. Diesmal traut sie sich auf die zugefrorene Alster. Aber wozu?
Opulent, schmerzfrei, konventionell
Manchmal zählt doch der gute Wille: Eine Compilation zum 50. Geburtstag von Amnesty International vereint fünf Stunden Bob Dylan, interpretiert von 72 Popmusikern
Dann zeig dich mal
Im Fernsehen hat Heidi Klum Konkurrenz bekommen: Neben "Germany's Next Topmodel" wird jetzt "Das perfekte Model" gekürt. Auch im Realen regiert das Casting-Prinzip
Himmelfahrtskommando
Der kenianischen Schriftstellers Ngũgĩ wa Thiong'o hat mit "Herr der Krähen" den großen afrikanischen Gesellschaftsroman geschrieben
Von Dr. Feelgood zum fanatischen Katholizismus
Sind Fernsehserien die bessere Literatur? Gelegentlich machen wir hier die Probe aufs Exempel. Heute: „Die Kennedys“ als TV-Drama
Die Zärtlichkeit nach der Wut
Zu weiß, zu poppig, zu leicht - dieser Vorwurf verfolgt Whitney Houston bis in den Tod. Sie sang vom Traum in Satin und Seide, aber auch von einer anderen Welt
Strände gibt es überall
Ein Jahr nach der Revolution sind die Touristen noch nicht zurück. Die kulturelle Vielfalt soll sie nun wieder nach Tunesien locken