Deeskalation ist auch keine Lösung
Roman Polanskis Film "Der Gott des Gemetzels" macht Theater: Zwei Elternpaare lösen nach Yasmina Rezas Bühnenstück einen Kinderstreit auf unzivilisierte Weise
Chefsache?
Mein Schreibtisch, mein Revier - so könnte man es sehen. Doch oft verlangt der Boss von seinen Angestellten, dass sie ihr Büro aufräumen. Sie können das aber verweigern
Der Arbeiterkampf geht weiter, Kollegen!
40 Jahre und kein Ende: Zum Geburtstag der Zeitung "analyse & kritik", die immer so gut und so schlecht war wie die Linke, die sich in dem Blatt noch finden wollte
Wenn die Blätter orange schimmern...
Die "Stadtkarawane" verspricht eine Tour der anderen Art: "Echte Leipziger" laden nach Hause ein und erzählen ihre Stadtgeschichte
GSDS – Google sucht den Superstar
Noch bedarf es des „menschlichen Faktors“ nicht nur für die Bezahlung von Musik. Doch die Algorithmen für Geschmacks-Urteile sind in Arbeit
Mit ruhiger Hand
Wer Fleisch isst, muss mal ein Tier eigenhändig umbringen? Unser Autor hat 150 Hühner mitgeschlachtet – und sich gefragt: Warum empfinde ich keine Beklommenheit?
Wann wechselt Mann die Frisur?
Karl-Theodor zu Guttenberg markiert mit seiner veränderten Frisur einen Neuanfang. Eine Signaltechnik, die bisher oft Frauen benutzten. Auch sonst fallen die Unterschiede
Sound der Unendlichkeit
In der Wüste klingt ein Song wie ein Roadmovie. Calexico machten den Tuscon-Sound bekannt - und unsere Kolumnistin nun mit den Protagonistinnen der Szene vertraut
Das Gras, das Wasser, die Bäume
Der Filmkritiker und gelernte Buchdrucker Helmut Färber hat einen wunderbar feinfühligen Band über Jean Renoir und dessen Film „Partie de Campagne“ geschrieben
"Malediven, bitte!"
In Café, Bus oder Bahn: Das Leben hat die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es im Alltag die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: noch Wünsche haben
Ich mag Mädchengemüse
Ein Titel, der nicht zu viel verspricht: "Der Tote im Nachtzug" heißt der Frankfurter "Tatort", in dem die fesche Conny Freude macht und Fränki zum Problembären wird
Leben heißt sterben lernen
Der Tod passt nicht in die Lebensplanung. Wie mit ihm heute umgegangen wird und welche Konventionen auch auf dem Prüfstand stehen, lesen Sie in unserem Lexikon der Woche
Anarchie verbreiten, theoretisch
In den USA wird seit einiger Zeit intensiv über New Anarchism und Post-Anarchismus diskutiert. Hierzulande hat die Linke das bislang kaum bemerkt
Forsch weggeguckt
Fälschungen sind ein Dauerproblem in der Wissenschaft. Der spektakuläre Fall des Diederik Stapel zeigt, dass noch immer nichts dagegen getan wird
Die risikolose Gesellschaft
Hüten Sie sich vor allem, was es gibt? Unser Autor sieht am Horizont die Fahrradhelm- und Warnwestenpflicht heranziehen und argumentiert schon mal vorbeugend dagegen
Das Wetter von heute
Das Internet ist überall in unserem Leben. Nur vorstellen können wir es uns schlecht. Überlegungen zu einer allgegenwärtigen Metapher: Der "Cloud"
Friedas genialer Hefezopf
Jörn Kabisch beantwortet Fragen rund um den Herd. Heute: Wie verändern Amateure übers Netz die deutsche Küche – auch im Vergleich zu den Profiköchen aus dem Fernsehen?
Alte Reflexe
Die Debatte, die auf die Zwickauer Zelle folgt, kreist um die immergleichen Ideen: NPD-Verbot, Abwehrzentrum, Zentralregister. Dabei müsste es um etwas ganz anderes gehen
Konjunktur der Leiden
Gefühle sind was schönes? Wissenschaftlich betrachtet ist die Idee höchst naiv. Denn in Wahrheit bilden Emotionen das Fundament unterschätzter Volkspathologien
Don't Cry Baby
Johnny Depp kann machen, was er will: Sein Image als Sex-Symbol und weltcoolster Schauspieler wird er einfach nicht los. Begegnung mit einem Superhelden
Das soll ein Mann sein?
War das nicht mal männlich, dieses "Ich kann Stress"? Der Macho war charmant, obsessiv und fast ausgestorben. Nun sucht man wieder nach ihm – und einer neuen Männlichkeit
Auch hier regiert der Latte Macchiato
Ob Stuttgart, München, Dresden, Köln oder Hamburg: Jede deutsche Großstadt hat ihren Prenzlauer Berg. So mancher ist schon länger wieder uncool als das Original
Friedliche Parallelwelt
In „Sieben Frauen aus Tripolis“ schildert der libysche Autor Kamal Ben Hameda Kindheit so, wie wir sie schon fast vergessen haben
Tatort Deutschland
Eisenach, Heilbronn, Phantome: Der Versuch, eine reale Verbrechensgeschichte zu verstehen, die man aus dem Fernsehen zu kennen glaubt