Der Brief des US-Diplomaten
Das vollständige Kündigungsschreiben in deutscher Übersetzung
Opposition ohne Partei
Ein Jahr nach Obamas Wahlsieg erfasst die Ultrakonservativen ein Hang zu explosiver Paranoia, während die Republikanische Partei an Einfluss verliert
Jungfräulichkeit aus dem Katalog
Eine chinesische Firma verkauft künstliche Hymen – jetzt auch nach Ägypten. Die Empörung dort ist groß. "Guardian"-Autor Mohamed Al Rahhal hat mal zur Probe bestellt
An der Zeitenwende
Der ehemalige Vorsitzende der Linken beschrieb einst für den "Freitag", wie er den Mauerfall erlebte. Gestern ist er im Alter von 71 Jahren verstorben
Im Chaos der Straßen
Scharfe Kontraste und ein unpathetischer Blick kennzeichnen die Bilder der Fotografin Barbara Klemm. Eine Ausstellung in Frankfurt
"Ich habe löschen lassen"
Wer braucht Beiträge über einen Schuhmacher? Oder über jedes Textchen von Tucholsky? Wikipedia-Mitarbeiter Friedhelm Greis findet Relevanzkriterien unverzichtbar
"Wuff, ich will da rein!"
In der deutschen Wikipedia-Gemeinde gibt es Streit darum, welche Themen für das Online-Lexikon relevant sind und welche nicht. Ein Wettstreit konkurrierender Ideale
Lob des Spielverderbers
Das tschechische Verfassungsgericht hat auch die letzten Interventionen gegen den Lissabon-Vertrag abgeschmettert. Nun soll Vaclav Klaus tun, was von ihm erwartet wird
Lehre aus Afghanistan
Ein hochrangiger US-Diplomat ist von seinem Posten nach nur sechs Monaten zurückgetreten - er wollte den Krieg nicht länger mittragen. Hat er Recht?
Pfründe und Posten
Kommt es zur Anklage von Frankreichs Ex-Präsident Chirac, könnte aus der Prozesswelle gegen Ex-Politiker und ihre Günstlingswirtschaft eine gefährliche Lawine werden
Löschen: unmöglich
Der mutmaßliche Schüler-VZ-Datendieb hat sich in der Untersuchungshaft erhängt. Sein Tod ist der Kontrapunkt zu einer Reihe von Datenskandalen der vergangenen Tage
Dunkler Enthusiasmo
Vor 34 Jahren wurde der italienische Autor Pier Paolo Pasolini ermordet. Jetzt sind seine „Friulanischen Gedichte“ in einer atemberaubenden Übersetzung erschienen
Unabhängigkeit ist keine Frage der Lautstärke
Wieso auf schmerbäuchige Manager warten, wenn frau auch selber ein Label aufmachen kann? Ani DiFranco hat es vorgemacht, nun trauen sich auch andere an die Eigenvermarktung
Der geschlagene Sieger
Herausforderer Abdullah hat mit einem dramatischen Rückzug den Weg für Karsais zweite Amtszeit frei gegeben und zugleich Widerstand gegen die künftige Regierung gesät
Wahlsieger Taliban
Die Demokratisierung Afghanistans ist um eine weitere Facette reicher. Stichwahlen um die Präsidentschaft wurden abgesagt, weil der Sieger schon feststeht
"Fahr doch, Junge!"
Wer mit dem Führerschein noch in der Probezeit ist und einen Punkt aus Flensburg bekommt, muss zur Nachschulung. Was man dort erleben kann, erzählt Philipp Dittberner
Links, linker, linkst
Hat die Linke in Brandenburg ihr Programm verraten um mitregieren zu dürfen? Blogger Peter Nowak hält sogar eine Spaltung der Linkspartei für möglich
Ode an Lutz Weber
Sogar die beste Geschichte ist im Tatort nichts wert, wenn die Ermittlerkonstellation nicht trägt. Unsere Kritik der 746. Folge: "Schweinegeld"
Sex, Tod und Slawentum
Mit einer Dramaturgie, die oft an amerikanische Blockbuster erinnert, arbeiten sich jungen Filmemacher aus Belgrad und anderswo in die Tabubereiche ihrer Gesellschaft vor
Ein ganzes Dorf lebt vom Gras
Malana ist nicht nur eine der ältesten Demokratien der Welt, sondern wegen seiner abgeschiedenen Lage auch eine der Welthauptstädte des Cannabis-Anbaus. Eine Fotoreportage
Die Arctic Monkeys sind nicht mehr sie selbst
Das Markenzeichen der Arctic Monkeys waren einmal ansteckende Melodien verbunden mit sozialen Botschaften, die das Leben auf den Punkt brachten. Das ist nicht mehr so
Nicht in Rockos Namen
Hamburger Künstler wehren sich gegen Vereinnahmung für Marketingmaßnahmen der Stadt. Im Gespräch erzählt Rocko Schamoni, warum er sich für "Not in our Name" engagiert
Stefan Heym ist ohne Schaden-Freude
Als der „Sonntag“ vom 3. Dezember 1989 ein Interview mit Stefan Heym druckt, wirkt das wie eine Wiedergutmachung. Jahrelang wurde der Schriftsteller vollends ignoriert
Auf Rache sinnen
In seinem "Buch der Laster" arbeitet der Soziologe Wolfgang Sofsky mit anthropologischen Unterstellungen