Karl May und die Deutschen

Vor hundert Jahren starb der beliebteste Schriftsteller der Deutschen. Karl May war nie nur ein Jugendbuchautor. Er hat den Globus zur Heimat gemacht. Ein Leser blickt zurück

Liebling der Backfische

Karl Mays Büchern wurde anfangs sogar zugetraut, die Jugend zu verderben. Pädagogen warnten vor der Schundliteratur

Federleichte Fingerübung

Kerstin Hensel präsentiert eine Novellensammlung über verwirrte Liebesverhältnisse und erzählt mit Lust an den Geschichten und den Figuren die sie tragen

Ulrike Baureithel

Des Schrecklichen Anfang

Mit „Planet Wermut“ hat Oksana Sabuschko einen ­Essayband geschrieben, aus dem die Gedanken davonfliegen. Immer wieder wandelt sich das Eindringliche ins Penetrante

Magda

Werktags Romane, sonntags Fußball

„Als die Bücher noch geholfen haben“ – F. C. Delius erzählt von der heroischen Phase der deutschen Nachkriegsliteratur

Leider geil

Alles wird besser, nichts wird gut: Mit dem Start von Spotify in Deutschland geht der Kulturkampf um das Musikhören der Zukunft in eine neue Runde

Alles Neue macht der März

Verena Reygers freut sich über neue Alben des Frühlings – etwa über Sharon van Ettens Musik, die so schön melancholisch ist, dass man sie allein in der Kneipe hören muss

Hingehen oder wegbleiben?

Die Stimmen für einen Boycott des Eurovision Song Contests in Baku werden lauter. Tracy Veigh hat regierungskritische Journalisten und Blogger nach ihrer Meinung gefragt

Im Messias-Business

Papst-Kritiker Hans Küng stellte in Berlin sein neues Jesus-Buch vor. Beistand bekam er dabei von dem Ex-Ministranten Thomas Gottschalk

Die Föderalismusfalle

Das so genannte Kooperationsverbot soll gelockert werden. Aber reicht das aus, um die Finanzierung der Schulen und Hochschulen vernünftig zu regeln?

Sklaven des Milieus

Fünf Romane waren für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 nominiert. Katrin Schuster hat sich mit ihnen im Vorfeld der Verleihung befasst

Ein paar Sekunden nur

Die Morde an Zivilisten durch einen US-Soldaten zeigen, wie sehr die Preisgabe von Werten der Zivilisation ans Barbarische das Leben unter einem Besatzungsregime prägt

Schön und gut

Objekte sollen mehr sein als Fassade: Junge Designer wollen auch soziale Verantwortung übernehmen. Aber wie geht das?

Vergifteter Diskurs

Michael E. Mann hat als Klimawarner viel Prügel eingesteckt. Jetzt schlägt der Urheber des sogenannten Hockeyschläger-Diagramms zurück

Kein Nullsummenspiel

Die EU braucht ein gemeinsames Asylgesetz. Die Regierungschefs dürfen sich ihre Agenda nicht von den Populisten diktieren lassen, die europaweit in den Parlamenten sitzen

Der Händler war ein Mäzen

„Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst“: Ottfried Dascher hat die erste umfassende Biografie des von den Nazis verfolgten Kunsthändlers Alfred Flechtheim geschrieben

Das Ende der Liese Dienelt

Beate Zschäpe ist für die Ermittler ein gleichberechtigtes Mitglied der Zwickauer Terrorzelle – sie selbst schweigt hartnäckig

Kälteidiotie

Münsteraner Klassik: In der Folge "Hinkebein" ist alles wieder so, wie Liebhaber von Thiel und Boerne es mögen. Und zur Abwechslung sieht der "Tatort" auch gut aus

Das Fundament ist gelegt

Ein Jahr nach Fukushima und der Entscheidung zum Atomausstieg gibt es erste ­Erfolge. Wäre da nur nicht die Selbstblockade der schwarz-gelben Koalition

Von Hand gemacht

Der Berliner Sexshop „Other Nature“ verfolgt in jeder Hinsicht ein aufklärerisches Prinzip: Er ist offen, alternativ, queerfeministisch und nachhaltig. Ein Besuch

Lange Schatten

1956 verweigerte der Rechtsstaat Bundesrepublik verfolgten Sinti und Roma die „Wiedergutmachung“. Das Urteil wirkt nach – bis heute gibt es keine angemessene Regelung

Nur nicht irritieren lassen

In der Diskussion um die Reform des Transplantationsgesetzes geht es vor allem um den Datenschutz. Andere Probleme werden ausgeblendet

Ulrike Baureithel

Immer wieder sonntags

Die Atomkraftwerke liegen still, Brennstäbe aber kommen noch immer aus Deutschland. Dagegen ­protestiert seit 26 Jahren eine kleine Schar Unbeugsamer

Der Weg auf die Straße

Aus stiller Trauer ist lauter Protest geworden. Inzwischen sprechen sich annährend 70 Prozent gegen Atomkraft aus

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