Ich konnte was bewegen
Unser Autor ging für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afghanistan, wohnte bei Einheimischen, trug afghanische Anzüge und war mit amerikanischen Ingenieuren in Kunduz
Zweidrittelmehrheit als Alternative
Was lehren uns die vergangene Bundesversammlung und die Debatte um Gauck? Nachgetragene Anmerkungen zum Wahlverfahren und Amtsverständnis des Staatsoberhaupts
Der Leichengeruch ist verflogen
Am 12. Januar wurde das ärmste Land Amerikas durch ein Erdbeben verwüstet. Bald lief eine große internationale Hilfsaktion an. Doch dann geschah auf einmal nichts mehr
Der Reporter als Feind
Er will von Bord der Gaza-Flotilla berichten, doch israelische Elitesoldaten nehmen ihn fest. Die verstörende Bilanz eines eingebetteten Journalisten
Die Gedanken sind hitzefrei
Die Temperaturen steigen, das Niveau der Debatte über Minderheitsregierungen nimmt ab. Über falsche historische Warnungen und Polemik am Rande des Sommerlochs
Die kühlen Weltmeister
Spanien ist die beste Mannschaft der Welt, und doch bleibt ein leicht schales Gefühl. Ihr Spiel ist seltsam reibungslos – eine Art Coldplay-Fußball
Einfach Dollarscheine hinhalten
In einigen südafrikanischen Staaten wie Mosambik und Namibia gibt es inzwischen ein Modell der Entwicklungshilfe, das den Bedürftigen Bargeld statt Hilfsgüter gönnt
Militärzivil versandet
Heimlich hat die Bundesregierung den 3. Bericht zur zivilen Krisenprävention verabschiedet. Er begräbt den guten Ansatz. Jetzt werden auch noch die Mittel gekürzt
Bunte Entwürfe
Ein Münchner Atelier bildet junge ausländische Schneiderinnen aus, die sonst kaum Chancen haben. Sie lernen dabei nicht nur, Kleider zu gestalten, sondern auch ihr Leben
Meine Tochter, die Terroristin
Es gibt 26 Tote, als zwei Selbstmordattentäterinnen im März Anschläge auf die Moskauer Metro verüben. Eine davon, die 27-jährige Mariam, war Lehrerin in Balakhani
Das brüchige Wesen des Spielerkörpers
Die Fitness im Profifußball stößt an eine Grenze. Die Belastung aber wächst. Da kommt die Trainingsforschung nicht mehr mit
Rot-grüne Brücke ohne rechtes Ufer
Vielleicht strebt sie eine „Ampel“ an. Aber zunächst muss Kraft in NRW mit wechselnden Mehrheiten regieren
Noch nicht am Ziel
Im vergangenen September hat der "Guardian" die Klimaschutzkampagne "10:10" mit angeschoben. Was ist daraus bisher geworden? Eine Zwischenbilanz
Bomben im Sufi-Schrein
Präsident Hamid Karzai und Generalstabschef Kayani feilen an einem Deal zur Machtteilung mit den Taliban. Sie unterlaufen damit bewusst die US-Strategie
Die Offenheit der Offenen
Informant enttarnt? Unkontrollierte Finanzen? Unsichere Technik? Statt über sie zu schimpfen, sollte Wikileaks sich schon im Eigeninteresse seinen Kritikern stellen
Denken als Handgemenge
Sein bestes Buch entstand in der intensiven Auseinandersetzung mit seiner Zeit: Zum 125. Geburtstag von Ernst Bloch
Das Herz der CDU berühren
Hessens Noch-Ministerpräsident wird plötzlich zum Zentrum von Putschgerüchten. Aber noch ist die Lage in der CDU nicht reif für einen Umsturz
Kann gründlich daneben gehen
Die neuen Drogen fürs Hirn versprechen viel. Manchmal übertreffen sie alle Erwartungen. Vielleicht nimmt sie deshalb keiner
Im Rausch der Leistung
Früher sollten Drogen von gesellschaftlichen Zwängen befreien, dagegen machen die Neuro-Enhancer von heute süchtig nach Arbeit
Der letzte Vorhang
Phil Jones, Direktor der Climate Research Unit, wurde wegen Manipulationsvorwürfen und Bestechlichkeit zum Rücktritt aufgefordert. Nun beweist ein Bericht das Gegenteil
Und was tragen wir morgen?
Nichts ist schwieriger, als in die Zukunft zu schauen. Und nichts wird in der Modewelt öfter versucht. Das Trendforschungsinstitut WGSN versucht, der Zeit voraus zu sein
Kein Land in Sicht
Die 18-jährige Arigona Zogaj und ihre Mutter sollen in den Kosovo abgeschoben werden – es sei denn, die Proteste wirken und die Marktlogik setzt sich durch
Guter Kapitalist
Gordon Roddick hat mit seiner Frau den "Body Shop" gegründet. Er glaubt, dass man die Welt durch ethische Unternehmen verändern kann. Und dadurch, dass man Ärger macht
Mehr Jobs, mehr Argumente
Womöglich ist es Zeit, von Massenarbeitslosigkeits-Szenarien Abstand zu nehmen. Für linke Forderungen nach Mindestlohn und Aufstockung von Hartz IV ist das ein Vorteil