Und allzeit: Gut grün!
Es gibt traditionelle Kleingärtner – und postmoderne. Bei einer Buchpräsentation in der Potsdamer Kolonie "Uns genügt's" trafen sie aufeinander
Frieden kann man nicht erzwingen
Der Bundeswehreinsatz besiegt den Terrorismus nicht, sondern befördert ihn: Freitag-Herausgeberin Daniela Dahn fordert ein Ende des Einsatzes am Hindukusch
Schrecklich bunt
Wie vermittelt man Kindern am besten den 11. September? Eine US-Behörde bot ein Buch mit brennenden Twin Towers zum Ausmalen an, viele Eltern waren entsetzt
Pardon wird nicht gegeben
Vor 70 Jahren, am 8. September 1939, beginnt vor einem deutschen Kriegsgericht der Prozess gegen die 28 Verteidiger der polnischen Post im ehemaligen Freistaat Danzig
Im Griff der „Pantherklaue“
Die Offensive gegen die Taliban trifft nicht den Gegner, sondern die Bevölkerung. Eine Reportage aus der Kriegsprovinz Helmand
Kann Barbara mehr?
Barbara Kisseler ist Frank-Walter Steinmeiers Schatten-Kulturstaatsministerin. Große Unterschiede zum CDU-Amtsinhaber Bernd Neumann sind aber nur schwer zu erkennen
Die Stadt und der Mörder
Neufassung: Der Comiczeichner Jon J Muth hat Fritz Langs Kinoklassiker "M" als Graphic Novel adaptiert. Ein Wagnis, das sich gelohnt hat.
Ewig lockt das Schamhaartoupé
Die Off-Produktion „The Power of Pussy“ will den Geschlechterkampf entzerren: Sie überwindet die Grenzen des Theaters und begegnet dem Gender-Trouble mit Selbstironie
Die unbekannte Kreatur
Auf der Ars Electronica in der Kulturhauptstadt Linz treffen mit menschlicher DNA manipulierte Petunien auf Roboter, die uns sehr ähnlich sehen
Spider in the Girls' Web
Ziemlich viel Ungereimtes im vorletzten Fall von Dellwo und Sänger: In "Architektur des Todes" leidet eine ganze Stadt am Burnout
Ist doch auch Dschang
In seinem Buch "Der ewige Krieg" verspricht der US-amerikanische Reporter Dexter Filkins "Innenansichten aus dem Kampf gegen den Terror".
Im Schatten der Mauer
Rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls in Berlin, hat der "Guardian" eine Liste der zehn besten Bücher über die Berliner Mauer veröffentlicht
Auf dem Hefe-Weg
Früher spielte Franny Armstrong Schlagzeug, jetzt trommelt sie für ihre Klimakampagne "10:10". Den britischen Umweltminister hat sie schon überzeugt
"Jetzt sind wir in Berlin"
Linke, Grüne, SPD kommen in Kompaniestärke, die Blöcke bleiben unter sich. Trotzdem: Die Anti-Atom-Demo vom Samstag war ein hübscher rot-rot-grüner Anfang. Eine Reportage
Auszeit für den Weltmeister
Britische Wirtschaftsanalysten und Journalisten sehen die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft als schwerste Bürde in Zeiten der Krise
Tief wurzelnder Kunstrasen
Die rechten Proteste gegen die Obama-Regierung arbeiten mit gefälschten Basisbewegungen. Auch in Deutschland ist das "Astroturfing" auf dem Vormarsch
Die Logik des Stammtisches
Eine Antwort auf die Bitte, beim "Freitag" zu bloggen und Anmerkungen zur Kommunikation im Netz: "Ein Text schafft Distanz. Bloggerei ist das genaue Gegenteil"
Ein weites Schlachtfeld
Sie sorgte im Vorfeld für reichlich Wirbel, die Kolonialismus-Ausstellung in Berlin. Nun ist sie eröffnet. Ein Rundgang durch Ausstellung und die Debatte
Munition und Meinung
Der verheerende Luftangriff auf einen Tanklastzug nahe Kundus hat die Debatte über den Krieg am Hindukusch befeuert. Eine Medienlese
Gorleben – tot oder lebendig?
Mit Treckern gegen Atomkraft: Am Samstag will eine Demo in Berlin der Wahlkampf-Debatte um Endlager neuen Stoff liefern. Das ist auch dringend nötig
Nur ein kleines Stück Wahrheit
Brandstiftung erwiesen, doch unschuldig an der Katastrophe – das Urteil im Prozess um den Brand im Abschiebegefängnis Schiphol hinterlässt viele Fragezeichen
Die Angst vor den Putzfrauen
Mikael Krogerus bedauert, dass es keine Journalisten mehr gibt, die sich etwas trauen. Und liest dann ein Buch über "New New Journalism", das ihn begeistert
Zerstreuung auf dem Boden des Pintglases
Bekenntnisse eines gebrochenen Mannes: Richard Hawley, hat bei Pulp Gitarre gespielt und für Robbie Williams geschrieben, veröffentlicht demnächst ein neues Solo-Album
Krank, nicht kriminell
Immer mehr Staaten Lateinamerikas nehmen Abstand von einem durch die USA finanzierten und dominierten "war on drugs" und gehen ihre eigenen Wege