1989: Balance halten

Bei seinem Auftritt in Dresden darf Helmut Kohl weder eine Wiedervereinigung künstlich anheizen noch deutsch-national klingen, will er kein Unbehagen in der EU schüren

Der Disputant

Benjamin-Immanuel Hoff ist fleißig, brillant und links. Nun leitet er die Staatskanzlei von Bodo Ramelow in Thüringen

Langer Abschied

Die Thüringer CDU ist nach 25 Jahren erstmals in der Opposition. Das hat sie vor allem sich selbst zu verdanken: Politik ist mehr als nur Parteiarbeit

Ein Mann in orangefarbener Kleidung mit einem Sack über dem Kopf kauert vor einem Hund.

Holzpflock ins Ohr

Nach den Offenbarungen über Folterpraktiken der US-Dienste wird jetzt ein paar Tage beklagt, was im Namen von Demokratie und Freiheit so alles passieren kann

Lutz Herden
Soldaten in Uniformen stehen Spalier. Einer hält ein Schild mit der Aufschrift

Der Störfall

60 Prominente aus Politik, Kunst und Wirtschaft hadern mit der Russland-Politik der Bundesregierung. Sie werden entweder ignoriert oder als verstiegen gemaßregelt

Lutz Herden
Dianne Feinstein wird von Reportern mit Mikrofonen umringt, während sie einen Ordner trägt.

Europas Mitschuld

21 europäische Staaten halfen der CIA bei ihren Folterprogrammen. Das dürfen sie nicht länger verschweigen – es ist auch für Europa an der Zeit, reinen Tisch zu machen

Für Stammtischgäste

Über die Sprachvorstellungen der Christlich-Sozialen Union darf man lachen – aber den ernsten Kern sollte man nicht vergessen

Al Sharpton zeigt mit dem Finger nach rechts. Er trägt einen Anzug mit gemustertem Hemd und Krawatte.

Der Wunderknabe

Al Sharpton ist der Sprecher der Afroamerikaner im aufgewühlten Ferguson. Er hat eine schillernde Karriere hinter sich

Knietief im Dispo

Ein Bankenskandal nach dem anderen erschüttert das Nationalgefühl und das Selbstvertrauen der Bürger

Abzug in Raten

Auch nach Ende der ISAF-Mission will Deutschland Soldaten an den Hindukusch schicken. Doch die Bilanz des Einsatzes ist desaströs

1974: Besuch des alten Herrn

Vor 40 Jahren trifft der Philosoph Jean-Paul Sartre in der JVA Stuttgart-Stammheim den RAF-Gefangenen Andreas Baader. Beide reden gut eine Stunde lang aneinander vorbei

Angela Merkel und Sigmar Gabriel im Bundestag, eine Frau blickt nach unten.

Plaudern in allen Lebenslagen

Schlechte Beispiele verderben die guten Sitten: Warum Sebastian Edathy die Journalisten dem Bundestag vorzieht

Der Nachwüchsige

Jens Spahn will in der CDU etwas werden. Doch die Partei macht jüngeren Politikern den Aufstieg schwer

Menschen mit Protestschildern, einige mit Aufschriften gegen Rot-Rot-Grün.

Immer mit der Ruhe!

In der Landespolitik wird sich durch Ramelows Wahl nicht viel ändern. Es ist an der Zeit verbal abzurüsten

Ein Mann im Anzug schaut auf seine Uhr, umgeben von Fotografen mit Kameras.

Bodo boomt

Deutschland ist wieder etwas näher an Europa herangerückt. Was in anderen EU-Staaten normal ist, gibt es nun auch hier – Ministerpräsidenten der authentischen Linken

Lutz Herden
Reihe von Kartons mit

Den Daumen hoch

Die Schweiz hat sich mit großer Mehrheit für ein offenes Land ausgesprochen. Der Pragmatismus hat über das Ressentiment gesiegt

Ulrike Baureithel
Marine Le Pen mit ausgebreiteten Armen vor französischer Flagge und Konfetti.

Die doppelte Querfront

Wladimir Putin investiert in den Front National. Das ist nicht das einzige merkwürdige Bündnis, das er geschmiedet hat. Entsteht da eine neue Autoritäre Internationale?

Nicolas Sarkozy spricht mit geballter Faust vor schwarzem Hintergrund.

Sarkozy, zum Zweiten

Die Rückkehr an die UMP-Spitze ist nur ein Etappensieg auf dem Weg zu einer erneuten Präsidentschaftskandidatur 2017, wenn die Amtszeit des Sozialisten Hollande endet

John Kerry und Mohammad Javad Zarif stehen nebeneinander.

Kompromiss statt Kotau

Die Nuklearverhandlungen mit dem Iran werden bis zum März 2015 verlängert. Das zeigt, wie sehr sich ein Weg Strecken kann, an dessen Ziel alle ankommen sollen

Lutz Herden

Zeigt uns eure Freunde

Ein Aufruf zur Demonstration spaltet die Friedensbewegung: Soll man mit den umstrittenen Mahnwachen zusammenarbeiten?

Egon Krenz spricht in die Mikrofone, im Hintergrund unscharfe Personen.

Das Politbüro gibt auf

Vor 25 Jahren, am 3. Dezember 1989, demissioniert die Krenz-Führung nach nur 49 Tagen im Amt. Die SED steht zwischen Selbstauflösung und Erneuerung

Lutz Herden

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