Hang zum Überzeugungstäter

Die Islamisierer des Dschihad und die Demokratisierer aus dem Westens ähneln sich nicht nur in ihren Konzepten. Beide profitieren von Gewalt

Wie die Barbaren in Rom

Die von den USA geführten Kriege sind auch im Land umstritten. Von den US-Muslimen jedoch erwarten die meisten vor allem Dankbarkeit

Oh Gott! Sie sind es!

Was geschieht, wenn man sich beim Spiel „Für uns oder Gegen uns“ plötzlich auf der anderen Seite wieder­findet. Ein Erfahrungsbericht

Vom Objekt zum Subjekt

Der Orient war lange der Spielball des Westens. Nach dem politischen Frühling 2011 will er endlich ein gleichwertiger Partner sein

Bin Laden auf dem Tahrir-Platz

Wenn den Betrogenen nichts anderes einfällt, als das Bild eines Terroristen hochzuhalten – die Geschichte meines Jugendfreundes Omar

Unterwegs in den dritten Frühling

Selbst mit Notstandsgesetzen und arabischem Nationalismus: Das Regime von Präsident Bashar al-Assad kann im Augenblick nicht mehr viel für sich tun

Gegner im Geiste, Brüder im Kampf

Der Westen hat mit Hilfe der saudischen Autokraten die Araber unterjocht – und sich seine eigenen Feinde herangezüchtet. Dies gefährdet nun den Traum vom säkularen Ägypten

Auf der "Linie des Guten"

Zehn Jahre nach dem 11. September läutet die Revolution in Tunesien eine zivilisatorische Zeitenwende ein

Was Armeen nie gelingt

Wie die jungen Demokratien im arabischen Raum mit Hilfe des Westens militanten Islamisten den Boden entziehen können

Willkür und noch mehr Blutrache

Wenn sich Al-Qaida-Kader irgendwo sicher fühlen, wo sonst als in diesem Land? Es balanciert am Abgrund zum Bürgerkrieg, solange Präsident Saleh regiert. Und doch ...

Das Blaue vom Himmel

Revolution mit einem Revolutionär – König Mohammed VI. bevorzugt den stillen und behutsamen Wandel. Ihm vertraut das Volk, nicht jedoch seiner Regierung und seinen Freunden

Die Furcht vor dem Frühling

Der Krieg gegen den Terror half dem saudischen Königshaus: Nach 9/11 konnte es Demokratie-Befürworter rücksichtlos bekämpfen

Wenn der seidene Faden reißt

2009 wurde die Ägypterin Marwa El-Sherbini in Dresden während einer Gerichtsverhandlung ermordet. Terroristin, nannte ihr Mörder sie - doch der einzige Terrorakt war seine Tat

Die Bedrohung ist ein Hirngespinst

Der Multikulturalismus bedeutet eine Gefahr für die westlichen Werte? Von wegen. Die eigentliche Bedrohung stellt der Neoliberalismus dar

Zum Frontstaat ernannt

Der Nachbarstaat Afghanistans ist tief in den Anti-Terror-Feldzug verstrickt. Von den zerstörerischen Gefahren, die dem Land drohen, kann es sich nur selbst befreien

Eine erstaunliche Karriere

Action, Verrat, Geld, Öl, Frauen: Die Geschichte Osama bin Ladens war ein Thriller mit großem Budget, riesigen Einnahmen – und immensen Verlusten

Aus dem Schatten keiner Türme

Die Erinnerungen sind immer noch lebendig und nicht zu verdrängen, dennoch ist es zehn Jahre danach an der Zeit, die Ära des 11. September 2001 zu beenden

Die Fesseln der Matrix

„Der Westen“ und „der Islam“ sind in einem Teufelskreis aus Benennung und Benanntwerden gefangen. Doch es gibt einen Ausweg

Der große Knall

Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische ­Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee

Der 11. September und die Folgen

Über die Terroranschläge wurde viel geschrieben. Die Perspektive der arabisch-muslimischen Welt blieb weitgehend außen vor. Der "Freitag" widmet ihr nun eine Sonderausgabe

"What the fuck!"

Viele fiebern dem Papstbesuch entgegen. Doch es formiert sich auch Widerstand gegen Benedikt XVI. Die Stationen seiner Reise sind Stationen antiklerikalen Protests

Die Richter und das jugoslawische Virus

Das Bundesverfassungsgericht billigt die Euro-Rettung und stärkt das Parlament. Das darf einer überzogenen nationalen Interessenpflege keinen Vorschub leisten

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