Eine Brücke ohne Fluss
Innovationsbremse: Wie die schwarz-gelbe Koalition den deutschen Vorsprung bei Technologien aufs Spiel setzt
Hoffmanns Verfehlungen
Der kulturpolitische Sprecher der Linken im Brandenburger Landtag, Gerd-Rüdiger Hoffmann, ist wegen seiner früheren Kontakte zur Stasi schwer unter Druck geraten
Gutscheine für die Kita statt Kita-Gutscheine
Wenn es ums Betreuungsgeld geht, wird die Kanzlerin plötzlich liberal und die FDP kontrollwütig
Abteilungsleiter Niebel
Die Bundesregierung stockt die Hilfszahlungen für Afghanistan auf – und forciert gleichzeitig eine neue Strategie. NGOs haben Bedenken gegen den neuen Weg
Das Unterhaus belogen
Zum dritten Mal seit dem Irak-Krieg von 2003 tagt in London ein Untersuchungsausschuss, um die Ereignisse und Erklärungen von damals lückenlos zu rekonstruieren
20 Menschen in einem Zelt
Sri Lanka hat internationalem Druck nachgegeben und will die Internierungslager schließen, in denen seit Juni über 130.000 Tamilen festgehalten werden
Irrweg in die Wüste
Die globale Expansion der Bahn soll Folgegeschäfte ermöglichen und Arbeitsplätze sichern. Doch ein öffentlicher Verkehrsbetrieb hat andere Aufgaben
Plötzlich ohne Kriegsbeil
Im Verhältnis zwischen der EU und Russland gibt es Streicheleinheiten, auch wenn die nächsten Krisen schon programmiert sind
Westerwelles Stolperstein
Zum Antrittsbesuch in Israel reist Außenminister Westerwelle mit dem festen Vorsatz, die Zwei-Staaten-Lösung zu vertreten, für die Israel derzeit so gut wie nichts tut
Faktor der Unversöhnlichkeit
Ginge es der Vertriebenen-Präsidentin bei der Stiftung wirklich um Versöhnung, wäre jetzt der geeignete Zeitpunkt, sich selbst zurück zu nehmen
Wo liegt die Linke Mitte?
Die undogmatischen Problemlöser beherrschen derzeit die Politik. Aber eine politische Alternative zu Schwarz-Gelb ist möglich – wenn das alt-linke Denken überwunden wird
Es begann mit einer Razzia
In China gibt es seit Monaten einen Feldzug gegen das organisierte Verbrechen, er erlaubt aufschlussreiche Einblicke in die Netzwerke regionaler Autoritäten
Häufiger mit der CDU
Ein rot-rot-grüner Wechsel in Düsseldorf nach der Wahl 2010 ist kaum noch wahrscheinlich. Das liegt nicht nur an der Linkspartei. Die Grünen gehen längst andere Wege
Herman Van Who?
Wer den künftigen EU-Ratspräsidenten Herman Van Rompuy als personifizierte Büroklammer beschreibt, unterschätzt seine Arbeit als Regierungschef Belgiens
Der Wahnsinn geht weiter
Fairplay hat im Fußball ausgesorgt. Manipulierte Spiele sind daher mehr das folkloristische Dekor eines Metiers, in dem ökonomisches Kalkül den Sport versklavt
Nur den Kopf gestoßen
Ein Untersuchungsausschuss des Unterhauses befasst sich mit dem Tod eines Irakers, der 2003 in Basra an den Misshandlungen durch britische Soldaten starb
Vom Tod des Setzers
Die Digitalisierung hat schon einen ganzen Berufsstand vernichtet. Reimers zieht Parallelen zur heutigen Situation, aber kein ganz negatives Fazit
Zur Not für einen Eklat gut
Die erste EU-Außenministerin hat sich in Sachen Menschenrechte, Zivilrecht und Gleichstellung einen Namen gemacht, bevor sie als EU-Kommissarin nach Brüssel ging
EU-Spitze als West-Paket
Weder der künftige EU-Ratspräsident noch die erste EU-Außenministerin kommen aus Osteuropa – die Wende-Gewinnler gehen erstaunlicher Weise leer aus
Faustrecht und Junkie-Bus
Drogenclans übernehmen an Madrids Peripherie die Kontrolle. Die Polizei traut sich kaum mehr, die betroffenen Viertel zu betreten, die Politik ist sowieso machtlos
Che wusste, wie man liebt
Aleida Guevara sah ihren Vater das letzte Mal 1967 – kurz vor seinem Tod. Bis heute prägt er ihr Leben. Um Revolutionär zu sein, muss man Romantiker sein, sagt sie
Arbeitsexil im schwarzen Land
Auch an Geschichten von Einwanderern herrscht in der europäischen Hauptstadt kein Mangel. Erzählen sie von Italienern, ist ein tragisches Ende nicht auszuschließen
Sarkozys Kabinettsstückchen
Klatsch, Vetternwirtschaft und Verschwendung – die Bilanz von Frankreichs Präsident ist niederschmetternd und beschert ihm eher bescheidene Umfragewerte
Alter Adam und alte Eva
Als die DDR zu verschwinden begann, warnte Günter Gaus vor den neuen Dogmen, die nun galten. Der "Freitag"-Herausgeber wäre am 23. November 80 Jahre alt geworden