Ein Punkt ist mehr als keiner
Hat die Piratenpartei Erfolg, müssen wir unseren gewohnten Begriff von Partei überdenken. Es ist auch höchste Zeit dafür
Revolutionsführer stehen drüber
Der starke Mann im Iran heißt Ayatollah Khamenei, egal wer Präsident wird. Als oberster geistlicher Führer wird er entscheiden, ob mit den USA verhandelt wird oder nicht
Tiefensee macht Tempo
Der Verkehrsminister lässt die "neuen" Länder schneller aufholen, als die Zeit erlaubt. Sein Bericht zum Stand der Einheit ist Wahlkampf und Imagepflege zugleich
Mit Rita Süssmuth in der Kirche
Lech Walesa spricht in Berlin über das polnisch-deutsche Verhältnis und europäische Wege in die Zukunft, nicht aber über seine Vergangenheit als Geheimdienst-Zuträger
Trauriger Sonntag für Ungarn
Die Europawahlen 2009 zeitigten einen Rechtsruck auf dem ganzen Kontinent. Am schlimmsten sieht es aber nach dem vergangenen Sonntag in Ungarn aus
Mitchells schwerer Tornister
US-Emissär Mitchell weicht bei den Gesprächen in Jerusalem keinen Millimeter vom Kurs seines Präsidenten ab. Premier Netanyahu wird dennoch nicht in Bedrängnis geraten
Der Schutz der Zukunft
Schon jetzt sterben weltweit hunderttausende Menschen an den Folgen der globalen Erwärmung. Aber der Aufschrei bleibt aus – bis der Westen selbst betroffen ist
Die Bomber von Guernica
Die Verbrechen der deutschen Truppen im Spanischen Bürgerkrieg bleiben weiter ungesühnt und noch immer tragen manche Straßen den Namen von Mitgliedern der Legion Condor
Weiße Flecken im Kriegsgebiet
Die deutsche Berichterstattung über Afghanistan ist oft wenig kompetent, schlecht informiert und voller Vorurteile. Statt Klischees zu hinterfragen, produziert sie neue
Das Ende eines Traums
Gordon Brown ist so angeschlagen, dass ihm von allen Seiten Spott und Mitleid entgegenschlagen. Dabei fürchtet er nichts mehr als den Ruf, ein schlechter Premier zu sein
Deutschland war oft zu hilfreich
Jeff Halper, Sprecher des „Israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen“ über Mystik im Nahostkonflikt und Fehlsteuerungen im israelisch-deutschen Verhältnis
Soffin & Co.
Großbürgschaften, Geldspritzen und Rettungspäckchen - Wie die große Koalition mit Milliarden versucht, die Konjunktur anzukurbeln. Ein Überblick
Facebook des Bösen
Im iranischen Wahlkampf herrscht strenge Zensur gegen die Herausforderer von Präsident Ahmadinedschad. Oppositionelle behelfen sich mit SMS, Blogs und Satellitenfernsehen
Rütteln am Tötungstabu
Nach jahrelangem Ringen will der Bundestag über den Umgang mit dem Willen schwerkranker Patienten entscheiden. Der Ausgang der Debatte ist ungewiss
Krümel statt Kuchen
In Zeiten einer Jahrhundertkrise, in der ein Neuanfang dringend nötig wäre, tritt die SPD auf der Stelle. Ihr linker Flügel war mit seiner Kritik schon einmal weiter
Schluss mit lustig
Geringgeschätzt und unterbezahlt: In keinem Beruf klaffen professioneller Anspruch und die Höhe der Bezahlung so weit auseinander wie bei den Erzieherinnen
Obama glaubt an die Vernunft seiner Gegner
Besuch in Kairo und Buchenwald: Der US-Präsident wählte mit Bedacht zwei symbolträchtige Orte, um die Rückkehr der USA zur Zivilität zu markieren
Der Damm wird brechen
Der Herausforderer Mir-Hussein Mousavi gibt sich als Reformer – war aber in den 80er Jahren als Premierminister für die Hinrichtung Zehntausender verantwortlich
Suppenküchen-Sozialismus
Das soziale Notstandsprogramm für die Zeit nach der Wahl zeichnet sich bereits ab. Ein erstes Szenario könnte in einer drastisch erhöhten Mehrwertsteuer bestehen
Land Guck-in-die-Luft
Überall in Europa wird protestiert. In Deutschland sind die Krisen-Meldungen zwar besonders verheerend, aber wir machen weiter wie bisher. Das könnte zum Problem werden
Ein Konzern kauft sich frei
Shell zahlt 15,5 Millionen Dollar und vermeidet so einen Prozess wegen der Mitschuld an der Hinrichtung des Menschenrechtlers Ken Saro-Wiwa vor 14 Jahren
"Es hieß Kopf gegen Herz"
Der Sohn des 1995 ermordeten nigerianischen Autors Ken Saro-Wiwa hat lange gekämpft, dass seinem Vater Gerechtigkeit widerfährt. Kurz vorm Prozess hat Shell eingelenkt
Jugend im Wahlkampf
Am Freitag sind im Iran Präsidentschaftswahlen. Kaum jemand im Land kann sich dem Thema entziehen. Vor allem die junge Generation ist im Wahlkampf. Eine Bildergalerie
"Da war der reflektierte Nichtwähler am Werk"
Dem Politologen Emanuel Richter macht die niedrige Wahlbeteiligung bei der Europawahl keine Angst. Sie sei kein Zeichen von Demokratiemüdigkeit