Mehr als eine Zwischenstation
Barack Obama in der Gedenkstätte Buchenwald. Der Besuch macht Hoffnung, dass die USA zu den Prinzipien der allierten Siegermacht von einst zurückfinden
Thomas Stolt, Schweden
Der 46-Jährige ist Art Director einer Werbeagentur in Stockholm
Mireille Mutschler, Frankreich
Die pensionierte Lehrerin (67) lebt im Nordosten des Landes in Gredisans
Felice Ceccon, Italien
Der Rahmenbauer (60) hat ein kleines Geschäft im Zentrum von Rom
Ulla Takkunen, Finnland
Die Mittvierzigerin arbeitet als Übersetzerin und lebt in Vantaa
Janko Schöttl, Österreich
Der 34-Jährige arbeitet bei einem IT-Unternehmen in Wien
Szilvia Nagy, Ungarn
Die 30-Jährige arbeitet als PR-Managerin und Englisch-Lehrerin in Budapest und genießt derzeit den Mutterschutz
Die Epoche des Dialogs hat begonnen
Der farbige Christ Obama mit den islamischen Vornamen Barack Hussein verkörpert gegenüber den Muslimen nun das freundliche Gesicht einer janusköpfigen Globalisierung
Camerons neue Freunde
Um im künftigen EU-Parlament eine Fraktion zu bilden, die den Lissabon-Vertrag ablehnt, begibt sich der Führer der britischen Konservativen in zweifelhafte Gesellschaft
Charoula Balasaki, Griechenland
Die Bankangestellte ist 29 Jahre alt und lebt in Heraklion
Boris Kostilník, Slowakei
Der 37-Jährige arbeitet als Verwaltungsangestellter in Čabiny im Osten des Landes
Die Lust am Untergang
Ganz Europa richtet die Blicke auf das Brüsseler EU-Parlament. In Belgien jedoch stehen am Sonntag die Regionalwahlen und damit die Einheit des Landes im Vordergrund
Das neue China
Die Bewegung von einst macht der Regierung in Peking bis heute Angst. Das Internet wurde weitläufig abgeschaltet. Das könnte sich zum Eigentor werden
Ivana Unuk, Slowenien
Die 28-jährige Kunsthistorikerin lebt in Maribor
Die Marke „Stasi“
Die Arbeitsagentur lässt Erwerbslose sogar beschatten, die Betroffenen beklagen „Stasi-Methoden“. Der Vergleich hat Konjunktur – und führt doch in die Irre
Der gejagte Jäger
Der SPD-Mann Karl Nolle kritisiert in seinem Buch die "Verwurzelung" der sächsischen CDU "im SED-Regime". Nicht alle Sozialdemokraten sind darüber begeistert
Wir haben einen Traum
Wenn David lernt, die Bombe zu lieben: Viel zu lange haben die Atommächte in dem Irrglauben gelebt, sie könnten ihr nukleares Monopol ewig konservieren
1984 heute
60 Jahre nach seinem Erscheinen ist vieles aus George Orwells berühmtem Roman zur Überwachungsgesellschaft wahr geworden – allerdings anders als befürchtet
Ein geborenes Talent
Der Wirtschaftsminister trägt die Opel-Rettung nur widerwillig mit. Sein Alleingang verschafft Karl-Theodor zu Guttenberg Respekt bei den Wählern der Union
Das Europa der Oligarchen
Aus lauter Angst füttert die Bundesregierung auf Kosten des Steuerzahlers die Geld-Eliten. Stattdessen sollte sie lieber aktive Industriepolitik betreiben
Die Ideologen von der nationalen Internationale
Die ultrarechten Parteien in der Europäischen Union profitieren vom Trend zum weichgespülten Nationalismus und hoffen verzweifelt auf einen Schub aus Osteuropa
Endlich mal loslassen
Der sehnliche Wunsch danach, eine richtige "Generation" zu sein: Wenn 68er-Kinder erwachsen werden, nimmt ihr Papierausstoß zu und das Reflexionsvermögen ab
Der Vernunft gegen ihre Feinde beistehen
Der Friedens- und Verhaltensforscher Horst-Eberhard Richter über Atombomben als Versicherung gegen Machtverlust und über Wege, die eigene Friedensunfähigkeit zu brechen
Abschaffen lässt sich die Atomgefahr nicht
Obamas Politik folgt der Logik des militärischen Gleichgewichts. Doch erst wenn die Atommächte ihre Unangreifbarkeit verlieren, lassen sich alle Kernwaffen verschrotten