Leander Haußmanns „Stasikomödie“: Die Ohren der Anderen
Leander Haußmann hält dem Oscargewinner „Das Leben der Anderen“ nun seine „Stasikomödie“ entgegen
Krimi „Vom Untergang“: Große Politik und süddeutsche Peripherie in Weimarer Republik
Leonhard F. Seidls Kriminalroman „Vom Untergang“ erinnert an Volker Kutschers „Babylon Berlin“, jedoch überzeugt der Autor in der Kunst der Aussparung
Uwe Tellkamps „Der Schlaf in den Uhren“: Geschichtsrevision in jedem Wortsinn
Uwe Tellkamps lang erwarteter Fortsetzungsroman „Der Schlaf in den Uhren“ ist da. Lohnt die Lektüre des 900-Seiten-Werks?
„Weltbühne“ mit Hermann Budzislawski: Blatt der „systemloyalen Intelligenz“
Die legendäre Zeitschrift der Weimarer Republik wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR weitergeführt. Lange war ihr Chefredakteur Hermann Budzislawski. Daniel Siemens’ Biografie zeichnet auch ein Porträt des 20. Jahrhunderts
Graphic Novel über Hilma af Klint: Höhere Wesen empfehlen
Sie war Surrealistin, noch vor Männern wie Wassily Kandinsky. Doch Hilma af Klints Werk wurde erst lange nach ihrem Tod populär. Nun erzählt ein Comic ihr Leben
Malerei von Michel Majerus: Hier und dort und dort
Dem Maler Michel Majerus ist ein ganzes Ausstellungsjahr gewidmet, mit 18 Stationen deutschlandweit
Album von Kendrick Lamar: Ein Beitrag zur schwarzen Geschichtsschreibung
Kendrick Lamar ist ein Titan des US-Rap. Nach fünf Jahren Funkstille meldet er sich mit einem Album zurück, das an die Substanz geht – seine eigene, und die der schwarzen Community
Von der Gentrifizierung zum Verfall und wieder zurück
„We are all Detroit“ vergleicht den Prozess der Deindustrialisierung in der einstigen Motor City und in Bochum
Vampirfilm „Blutsauger“: Wonach das Kapital dürstet
Julian Radlmaiers Vampirfilm „Blutsauger“ erzählt ironisch und abgründig von Klassenkampf und Ausbeutung
Ausbeutung im Niedriglohnsektor: Kaputtmacher
Peter Birkes Studie „Grenzen aus Glas“ tritt buchstäblich hinter die Werkstore. Er rekonstruiert die Arbeitspraktiken in der Fleischindustrie und im Versandhandel
Apple-TV-Serie „Shining Girls“: Per Zeitreise dem eigenen Killer auf der Spur
Elizabeth Moss spielt in der Apple-Serie „Shining Girls“ ein Opfer, das gegen seinen Täter ermittelt. Darin schlummert ein feministisches Statement
Die dritte Welle rollt
Welche Zukunft hat der Sozialismus im 21. Jahrhundert? Der überzeugt-kritische Marxist Frank Deppe versucht eine Antwort
Mit friedlichen Mitteln
„Naturphilosophie, Gesellschaftstheorie, Sozialismus“ – ein Sammelband untersucht die Aktualität von Friedrich Engels
Es den Tugend-Manichäern mit Sprunghaftigkeit heimzahlen
Prof. Erhard Schütz liest „Anekdotenbücher“ und erfährt, was den Konservativen vom Reaktionär unterscheidet
Irritiert befreit
Der Lyriker, Verleger und Peter-Huchel-Preisträger Dinçer Güçyeter stellt uns die Autorin Kaśka Bryla und ihren zweiten Roman „Die Eistaucher“ vor
Krisenreporterin: Die harte Droge Wirklichkeit
Vierzehn Jahre lang reiste Gabriele Riedle für das Magazin „Geo“ in die Krisengebiete der Welt. Ihr vierter Roman handelt davon
Das Kind in mir will eine Heimat
Andrea Roedigs Roman „Man kann Müttern nicht trauen“ ist das einfühlsame Porträt einer Kindheit und zugleich ein „Familienfoto“ der alten BRD
Ist jetzt Zahltag für diese Band?
Vor fast 50 Jahren nahmen sieben Teenager ein Album auf, das hieß „When Do We Get Paid“. Über die Wiederentdeckung der Staples Jr. Singers aus Aberdeen, Mississippi
Watergate-Affäre: Der Mitchell-Effekt
„Gaslit“ mit Julia Roberts und Sean Penn erzählt die Entfaltung des Watergate-Skandals neu: Der Whistleblower war eine Frau
Der russische Selenskyj
Ein neuer Dokumentarfilm zeigt den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny als einen Politiker, der alles vom Ende her denkt
Die Realpolitik ist das Vorbild
Die hochgelobte israelische Serie geht in die 2. Staffel. „Teheran“ ist aktuell eine der spannendsten TV-Serien, die von der Realpolitik gespeist werden
„Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte“: Vom Chaos zur Literatur
„Mary Shelleys Zimmer: Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte“: Timo Feldhaus hat eine Chaostheorie in kühne und heitere Literatur übersetzt
Als Anika nach Paris reiste und Alain Delon küsste
Jakob Heins Roman „Der Hypnotiseur“ ist mit Alltagsdetails gespickt, aber mehr als ein DDR-Panoptikum
Ikonisch: Thomas Billhardts „Vietnam. Fotografien“
Thomas Billhardt prägte mit seinen Bildern die Rezeption des Vietnamkriegs – nicht nur in der DDR. Das zeigt ein neu editierter Band, begleitet von persönlichen Erinnerungen des berühmten Fotografen