Linke Kaderschmiede
Die Kneipe war schon immer ein Zufluchtsort für Proletarier. Hier wurden Gewerkschaften gegründet und Revolutionen geplant. Auch daran sollte sich die Linke erinnern
Fakten und Kultur
Rechtsextremismus in der Polizei ist ein strukturelles Problem – er muss auch als solches bearbeitet werden, schreibt der Kriminologe Tobias Singelnstein
Das Nachhaltigkeitstheater
Das meiste Plastik wird nie recycelt werden. Die Hersteller interessiert das herzlich wenig, die Schuld bekommen schließlich KundInnen zugeschoben
Internationalismus oder Untergang
Damit die Welt nicht in den Händen von Oligarchen und Diktatoren zugrunde geht, braucht es globalen Widerstand, schreibt David Adler
Der Wind dreht sich
Die Tariferfolge in Ostdeutschland waren bitter nötig und zeigen, dass Gewerkschaften kämpferisch auftreten müssen
Jagd auf einen Journalisten
Mit neuen Mitteln versuchen Vertreter der US-Regierung, den Wikileaks-Gründer unter Druck zu setzen
Die FDP sorgt selbst für ihren Ruf
Die Liberalen gelten als Herrenclub. An diesem Image arbeiten sie seit Jahren konsequent
Soziale Ungleichheit ist nicht naturgegeben
Ein Aktionsbündnis verlangt, dass die Reichen für die Kosten der Coronakrise aufkommen. „Verdient“ haben sie diesen Reichtum ohnehin vielfach nicht
Der Himmel ist jetzt dunkelorange
Die Waldbrände in Kalifornien und Oregon sind schlimmer als je zuvor und zeigen: Wir leben schon in einem neuen Zeitalter
„Reich des Todes“ von Rainald Goetz im Hamburger Schauspielhaus: Wo ist der Fun?
Der Chronist der Gegenwart verpasst das Jetzt: Rainald Goetz’ neues Stück „Reich des Todes“ im Hamburger Schauspielhaus
Das US-Kino dominiert Venedig
In Italien fand das erste große Filmfestival seit der Krise wieder „physisch“ statt. Überraschungen blieben aus
„Seehofer bevormundet uns Kommunen“
Die brandenburgische Stadt Neuruppin will Geflüchtete aufnehmen, doch der Bund blockiert das. Bürgermeister Jens-Peter Golde ärgert sich
Verhandeln bis zur Selbstverleugnung
Die USA gestehen sich einen fatalen Irrtum ein: Weder am Hindukusch, noch im Irak, noch in Libyen hat der militärisch erwirkte Regimewechsel funktioniert
„Die reden alle so akademisch“
Inge Hannemann streitet für eine andere Sozialpolitik – und kritisiert ihre Ex-Partei scharf
Im Hungerstreik
Die DDR-Volkskammer wird bald für immer auseinandergehen. Bevor es soweit ist, wird sie Mitte September 1990 erst einmal besetzt und kommt aus dem Tritt
„Ich bleibe eben bei den Dramen hängen“
Gisbert zu Knyphausen wuchs als Spross einer Adelsfamilie auf, lernte Musiktherapie und besingt nun seine eigene Schwermut
„Obdachlosigkeit kann überwunden werden“
Hubert Ostendorf, Gründer des Düsseldorfer Straßenmagazins „fiftyfifty“, spricht über den Housing First-Ansatz, mit dem Wohnraum für Wohnungslose geschaffen wird
Aldi, Allah und wir
Was heißt heute Heimat? Und was ist deutsch? Ein Magazin von A bis Z
Alles zusammen!
Was wäre, wenn Großkonzerne in Gemeineigentum übergingen? Neun Vorschläge
Eigentum muss sich wieder lohnen
Enteignung? Ja, bitte! Doch die Forderung nach Verstaatlichung greift oft zu kurz. Denn nicht der Staat, sondern die Gesellschaft sollte die Kontrolle haben
Isolationsfolter
Ein Filmabend mit Beckett – das war schon vor Corona geplant. Die Brücke von Beckett zu Beethoven ist dessen „Geistertrio“
Die Situation ist unerträglich
Nach dem Brand wird auf Lesbos gekämpft: Für Obdach und gegen ein neues Camp
Anachronismen überwinden
Statt alte Gräben aufzutun, gilt es, Unterschiede und Widersprüche in einer verbindenden Klassenpolitik zusammen zu führen
Am Ende der Kraft
Nach dem Brand in Moria ist zu beobachten, wie Europa sein Gewissen verliert, schreibt die Rechtswissenschaftlerin Dana Schmalz