Big in China

Partisan Valter ist im ehemaligen Jugoslawien ein Mythos. Die Neuausgabe des „Valter“-Comics verpasst die Chance, mehr als eine Heldengeschichte zu sein

Vererbte Schuld

D. B. Blettenbergs Farang ist zurück. Sein dritter Fall führt nach Thailand

Wort ist ihr Hobby

Sara Paretskys Detektivin V. I. Warshawski löst in „Kritische Masse“ endlich wieder einen Fall für deutsche LeserInnen

Held ohne Hemd

Mit der Serie „Bodyguard“ gelingt der BBC eine nostalgisch stimmende Rückkehr zum Straßenfeger

Wer jagt hier wen?

Im Zeitalter digitaler Mobs versuchen sich Luca Guadagnino und Sam Levinson an einem alten Thema

Zwei weiße, 3D-gerenderte Hashtag-Symbole auf gelbem Hintergrund.

Armut spricht

Vergangene Woche haben wir gefragt, was es heißt #unten zu sein. Die Reaktionen waren eindrücklich. Hier eine Auswahl der Stimmen

Bavarian Angst

Modernisierungsschmerzen weiß/blau: Eine Ausstellung in München zeigt die andere Seite der Architektur im Märchenschloss-Bayern von König Ludwig II.

Scheiben von altbackenem Brot in einem Müllbeutel.

Ab in die Tonne

Unser Kolumnist schmeißt eigentlich nichts weg, das ist Ehrensache. Doch neulich konnte er nicht anders

Annalena Baerbock und Robert Habeck sitzen an einem Tisch vor grünem Hintergrund.

Das nennt man wohl Realpolitik

Mit ihrem Versprechen vom "Mut zur Veränderung" erleben die Grünen einen Höhenflug. Die ökologisch-soziale Transformation gehen jedoch auch sie äußerst zaghaft an

Frau blickt in einen Raum voller Spiegel und reflektierender Kugeln, die ihr Spiegelbild vervielfachen.

Wer hat die Macht in der Kunstwelt?

Ein Kunstmagazin attestiert der Bewegung in einem Ranking großen Einfluss auf den Kunstbetrieb. Strukturelle Kritik an Machtverhältnissen ist das aber auch nicht

Christine Käppeler
Porträt eines Mannes mit Brille und kurzgeschorenem Haar vor braunem Hintergrund.

Der dritte Mann

Thomas Haldenwang soll oberster Verfassungsschützer werden. Bisher fiel an ihm auf, dass er nicht auffällt

Herbert Grönemeyer, Barbara Schöneberger und ein Mann im Anzug auf einer Bühne.

Nicht schlecht

Herbert Grönemeyer und Rose McGowan werden von dem Magazin GQ mit dem Preis "Men of the Year" ausgezeichnet. Die Veranstalter geben sich selbstkritisch, doch reicht das?

Leuchtender Schmerz

In Cloé Mehdis „Nichts ist verloren“ arbeitet ein Tod sich durch Zeiten und Menschen hindurch

Großes, geometrisches Gebäude mit Bögen und vielen Fenstern, Autos und Menschen auf der Straße.

Vergessene Stadt

Charkiw in der Ukraine war ein Prunkstück der sowjetischen Moderne. Heute verrostet und zerbröckelt der Ort

Kretschmann und die "Männerhorden"

Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren

Theresa May, Premierministerin, blickt nach vorne.

Dem Bruch ein Stückchen näher

Nun hat das offene Hauen und Stechen begonnen – um einen Deal, der keiner ist. Premierministerin Theresa May hat dabei ihre Feinde gegen sich vereint

Am schwarzen Loch

Im August wurde hier ein Mensch erstochen, dann marschierten die Rechten. Jetzt kommt Angela Merkel

Die prekäre Gesellschaft

#unten hat erreicht, dass nicht mehr nur abstrakt berichtet wird, sondern dass Betroffene selbst reden. Das ist wichtig, wenn wir etwas ändern wollen

Zwei weiße Shinkansen-Züge stehen nebeneinander auf einem Bahnhof in Tokio.

Bahnzai!

In Japan sind die Züge so schnell und sicher, dass kaum jemand mehr fliegen will

Großer Menschenauflauf mit tausenden weiß-roten Fahnen und roten Fackeln.

100 Jahre neue Einsamkeit

Bei den Feiern zum Unabhängigkeitstag marschieren neben der Regierung auch tausende Anhänger rechter Gruppen durch Warschau. Das ist kein gutes Zeichen für Europa

Viele tote Insekten, darunter Schmetterlinge und Fliegen, kleben auf einem schwarzen Kühlergrill.

Mückenlobby gesucht

Kein Leben ohne Brummen und Summen, lehrt uns ein neues Buch über das Insektensterben

Ulrike Baureithel

Bahndammgewächs

Der Dylan von Bad Reichenhall, Georg Ringsgwandl, ist jetzt siebzig und innen drin jung wie immer. Die Schweißerbrille braucht er nicht mehr

Ich glaub’, ich spuke

Ulla Berkéwicz’ Essay ist, vorsichtig gesagt, eine kühne Übertretung all dessen, was Prosa bisher wagte

Berauschet euch

Frank Castorf inszeniert Dostojewski – in Köln. Und ganz ohne Castorf-Schauspieler. Doch alles ist, wie es sein soll

Empfehlung der Woche

Der Sohn des Oligarchen

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Patrick Radden Keefe

Hardcover, gebunden

448 Seiten

29 €

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Was ihr wollt

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William Shakespeare

Regie: Sarah Kurze

Termine: 12./13. Mai und 3./4./5. Juni 2026

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

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The North

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Bart Schrijver

Drama

Niederlande 2025

133 Minuten

Ab 21. Mai 2026 im Kino!

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URBAN ART BIENNALE 2026

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Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Vom 10. Mai bis 15. November 2026!

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