Clinton, Rabin und Arafat schütteln sich die Hände.

1993: Oh-oh, Oslo

Zunächst wird geheim und mit großer Skepsis verhandelt. Doch dann einigen sich Palästinenser und Israelis auf Verträge, mit denen der Frieden greifbar scheint

Pepe Egger
Große weiße Schrift auf rotem Hintergrund:

Jetzt Kurs halten

Labour sollte wissen, dass die Probleme, die zum Brexit führten, sich nicht mit einer Anti-Brexit-Position lösen lassen

Mit unscharf, bitte

Loredana Nemes’ „GierAngstLiebe“ in der Berlinischen Galerie und Libuše Jarcovjáková im Tschechischen Zentrum

Etwas frisst uns auf

Nichts ist gut in Eva Trobischs „Alles ist gut“. Nach einer Vergewaltigung kommt nicht nur das Leben der Heldin ins Rutschen

Wie viel Rechtsruck braucht die CDU?

Jede Woche prallen Welten und Weltanschauungen aufeinander, wenn Jakob Augstein und Nikolaus Blome aktuelle Geschehnisse reflektieren

Noch mal neu

Viel zu lange war die Kunst ein Spielzeug von Experten und Eliten. Doch deren System kollabiert

Menschen stehen vor und in einem Schaufenster mit Kunstwerken und Bannern mit Symbolen.

Kunst nach Chemnitz

Kunst ist immer politisch, sagen Ina Wudtke, Thomas Kilpper und Dieter Lesage. Sie sehen in ihr ein wichtiges Korrektiv

Kichern, Lachen, Erdbeben

Regulierung ist voll doof! Beim „Deutschen Derivate Tag“ spürt man sie noch: die ungetrübte Lust aufs Finanzgeschäft

Mann im Anzug und Frau in weißer Jacke werden von Polizisten und Reportern umringt.

Sind Sie ein Täterversteher?

Der Chef der New York Review of Books geht, weil er einem Radiostar, der sexueller Übergriffe beschuldigt wird, eine Plattform gab. Ist das konsequent?

Hans Rosenthal hält ein Triangel und lächelt in die Kamera.

Serienwahn

In den großen Zeitungen will niemand mehr über das lineare Fernsehen schreiben. Dabei schauen immer noch viele Millionen Menschen Sendungen wie „Promi Big Brother“

Brav in den Untergang

Hauptsache: Regieren, lautet die Devise. Aber den Sozialdemokraten hat das Mantra von der Sacharbeit nur geschadet

Ein Mann im Anzug steht vor einem riesigen Porträt von Angela Merkel.

Saure Kaffeesahne

Angela Merkel hat einen Abschied in Würde verpasst. Jetzt wird von ihr nicht viel mehr bleiben als das Problem AfD

Person trägt Hut mit Donald Trump-Bild und Aufschrift

Von Werten vernebelt?

Häufig wird so getan, als sei kritischer, sorgfältiger Journalismus nur dann möglich, wenn Journalisten sich nicht von ihren Werten leiten lassen. Das stimmt nicht

Benjamin Knödler
Porträt eines Mannes mit blonden Haaren, der einen Anzug mit gestreiftem Hemd und gemusterter Krawatte trägt, vor rotem Hintergrund.

Der Kommandant muss abtreten

Hubertus Knabe ist nicht mehr Direktor der MfS-Opfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Sein Verständnis von Geschichtswissenschaft war seit jeher äußerst fragwürdig

Rot auf Schwarz

Berlin ist immer noch die Stadt der Projekträume. Im Decad Room etwa kann man betörende Schönheit erleben

Süßholz schmeckt bitter

Der Wechsel an der Fraktionsspitze sollte SPD-Minister aufhorchen lassen – und Emmanuel Macron

Recep Tayyip Erdoğan spricht mit erhobenen Händen vor einem Mikrofon.

Erdoğan bleibt ein Partner

Der türkische Präsident kommt geschwächt nach Deutschland, doch Syrien und die Flüchtlingsfrage machen ihn stark

Subprime Deutschland

Die Finanzlobby hat die Politik gut im Griff. Eine Bürgerbewegung will jetzt Abhilfe schaffen

1998: Werber an die Macht

Mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat gewinnt die SPD die Bundestagswahl und beendet die Ära Kohl. Die neue rotgrüne Regierung ist trotzdem keine „der 68er“

Jeremy Corbyn mit Diane Abbott und Emily Thornberry vor rotem Hintergrund.

Warum denn?

Auf der Jahreskonferenz lässt sich Labour nicht von der Brexit-Frage vereinnahmen. Die Partei sollte den EU-Ausstieg als Einstieg in einen sozialen Umbruch nutzen

Lutz Herden

Ja, Pathos

Der Regisseur Ulrich Rasche mag es gern monumental und hält Ironie auf der Theaterbühne nicht mehr für zeitgemäß

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