„Der Süden, ein Horizont der Möglichkeiten"
Pedro Páez Pérez ist Ökonom und leitet die Marktaufsichtsbehörde Ecuadors. Er wirbt für eine Allianz zwischen Lateinamerika und dem kriselnden Europa
Quadrophonia
Der Texaner Robert Wilson inszeniert „Faust I und II“ am Berliner Ensemble. Herbert Grönemeyer hat Musik komponiert, die darin nichts zu suchen hat
Vorwärts zur Natur
Der Fotograf Sebastião Salgado will nicht mehr das menschliche Elend zeigen. Sondern einen Planeten, für den er noch Hoffnung hat
Der Mann mit dem Colt
Angela Merkel gibt keinen Millimeter nach. Kein Wunder: Alexis Tsipras will ein anderes Europa und wird deshalb diffamiert
Ruhig, Grüner
Joss Whedon entwirft die Superhelden-Kooperation „Avengers – The Age of Ultron“ aus dem Haus Marvel als großes Drama unserer Tage
Der Klassenkampf versteckt sich „offshore“
John Urry hat Orte untersucht, an denen sich Reichtum, Ausbeutung und der Finanzsektor verstecken. Gegen das Offshore-Prinzip helfen nur Bewegungen wie „Transition Town“
Mit Bahncard 100
Eine Neofaschistin und ein deklassierter Snob laufen in „Night Train“ dem Leben davon
Mit wem man rechnen muss
Ausgrenzung war gestern: Immer mehr Kinder aus Krisenregionen bekommen an Schulen eine Chance zum Lernen
Und dann: der Schrecken
Eine Begegnung mit der 93-jährigen Bestsellerautorin Valentīna Freimane aus Lettland, einer Flüchtenden auf Lebenszeit
Ein Leben hat die Taste
In Videospielen wird schnell und nahezu folgenlos gestorben. Nun gibt es eine Gegenbewegung: Permadeath
Die Front in den Köpfen
In der Hafenstadt Mariupol kann sich entscheiden, ob der Waffenstillstand hält oder der Bürgerkrieg mehr als den Donbass erfassen wird
„The War of the Worlds“ von Orson Welles: Gegen die Aliens bis zum letzten Mann
Heute vor 100 Jahren wurde Orson Welles geboren. Sein größter Coup: Das Alien-Hörspiel "The War of the Worlds" und die anschließende Massenpanik. Nur: Stimmt die Story?
DEFA-Film „Ich war neunzehn“ von Konrad Wolf: Ännchen von Tharau
Rückkehr ohne Heimkehr. Der Regisseur Konrad Wolf beschreibt in seinem DEFA-Film „Ich war neunzehn“ ein Kriegsende im Land der grauen Menschen und weißen Fahnen
Das Maß aller Dinge
Der Neuseeländer Ben Atkins brilliert mit seinem Debüt „Stadt der Ertrinkenden“
Die tägliche Dosis
Bertold Brecht las Krimis im Akkord, er las Krimis zur Inspiration, sogar zur Therapie. Fast hätte er selbst einen geschrieben
Der Earl und die Sozialisten
Der britische Adel gerät in der aktuellen, fünften Staffel von „Downton Abbey“ gehörig ins Wanken. Das ist historisch fein beobachtet
Fisch von der Flachzange
Fremdenfeindliche Töne sind im britischen Wahlkampf allgegenwärtig
Guten Morgen, NSA
Zum Start der 9. re:publica ein Weckruf an die Künstler, das Thema Überwachung nicht länger zu ignorieren
„Sportlich gesehen: jetzt erst recht!“
Während an den deutschen Bühnen Krisenstimmung herrscht, fallen diese vier Regisseurinnen durch mutige Inszenierungen auf. Glauben sie, wir brauchen ein neues Theater?
Neuer, alter Kalter Krieg
Unsere Autorin suchte den einen großen Krimiautor, der uns ganz nebenbei auch eine spannende deutsche Geschichtsstunde gibt
Das F-Wort
Strategisch denken: Wie Hillary Clinton in ihrer Kampagne zur Präsidentschaftskandidatur mit Feminismus hantiert
Dich krieg ich dran!
In seinen Storys erzählt Jochen Rausch von Menschen, deren Wut sich plötzlich Bahn bricht
Ich habe Sehnsucht
James Ellroy ist der größtmögliche Egomane, im Schreiben wie im Leben. Unser Autor traf den legendären US-Schriftsteller in Hamburg
Gerechter retten
Katastrophen potenzieren Ungleichheiten: Nicht alle Opfer können gleichermaßen auf sich aufmerksam machen. Wie gehen Hilfsorganisationen damit um?