Bürgerbühne und Bühne für Bürger
Das Staatsschauspiel Dresden war in den 80er Jahren Mittelpunkt des kulturellen Interesses der Stadt. Jetzt soll die Bühne für die Bürger zurückgewonnen werden
Rechtsrelativismus, die Ausrede der Tyrannen
Menschenrechte Andere Länder, andere Sitten? Eine rechtsphilosophische Klarstellung zur Universalität der Menschenrechte
Die Mystik der Macht
Noch nie gab es einen deutschen Politiker, dem es so wie Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf einzig und allein um den Erhalt politischer Macht ging
Ende eines Bollwerks
Freitag-Redakteur Lutz Herden über Barack Obamas merkwürdigen Befreiungsschlag Richtung Russland und den Rückzug von Raketen, die es noch gar nicht gibt
Vom Aufreger zur Normalität
Freitag-Autorin Ulrike Baureithel über die Sendung Aktenzeichen XY...ungelöst, die Erfindung des Reality-Grusels im deutschen Fernsehen und die Wachsamkeit der Bürger
Die Quadratur der Kugel
Gäbe ein Coach zu, dass er nur Zeitungen liest, um die Spiele des Gegners mitzuverfolgen – er würde wohl sofort entlassen. Ohne Videoanalyse geht heute nichts mehr
Virtuelle Gesichtsklitterung
Merkel lässt sich von einem 2.000-Personen-Flashmob nicht von ihrem vorbereiteten Text abbringen. Aber sind Yeah-Schreie politisch? Und wie sehen Twitter-Follower aus?
Demokratische Pflicht?
Experten erwarten eine erneut sinkende Wahlbeteiligung. Nun werden wieder Rufe laut, den Gang zur Urne mit „mildem Zwang“ zu aktivieren. Daraus kann nichts werden
Street Fighting Man
Vor 40 Jahren kursierte in Ost-Berlin das Gerücht, daß die Rolling Stones ein Konzert auf dem Hochhaus des Berliner Springer-Verlages direkt an der Mauer spielen würden
Der Obama-Hasser
Der ultrakonservative Moderator Glenn Beck hält Barak Obama für einen Rassisten. Das hat ihm die bisher effektivste Boykottkampagne des Jahres beschehrt
Nie wieder gelandet
Auch drei Monate nach seinem Tod findet Michael Jackson keine Ruhe. Er ist zum ewigen Weitertanzen verurteilt – auf der Kinoleinwand und vorab schon im Trailer
28 Stunden sind genug
Vollbeschäftigung ist nicht unrealistisch. Vier Millionen neue Jobs reichen aber nicht. Die Arbeitszeit muss radikal verkürzt werden
Schule der höheren Töchter
Verklärte Heiligendarstellung und krude Anbiederung in einem. Margarethe von Trottas neuer Film changiert zwischen klischeehafter Unterhaltung und asketischer Kunst
Wir müssen draußen bleiben
Das UN-Millenniums-Ziel, die Armut bis 2015 weltweit zu halbieren, ist unrealistischer denn je. Um so mehr sollten sich die G20 in Pittsburgh dieses Themas annehmen
Was zur Wahl steht: Energie
Der Wahlkampf geht zu Ende. Egal, wer nach dem Wahlsonntag regieren wird: Es stehen wichtige Entscheidungen an. Teil zwei der Freitag-Serie: Energie
Tigerente in rauer See
Angela Merkel und Guido Westerwelle würden gerne koalieren. Aber Zoff ist programmiert. Denn es gibt klare Grenzen für die schwarz-gelben Regierungsbegehrlichkeiten.
Krasse Lady
Judi Dench ist ein britisches Nationalheiligtum. Damit kann sie aber nur wenig anfangen, lieber mischt sie den Jungsclub von James Bond auf und entdeckt im Alter den Zorn
Dialektik des Kolonialismus
Egon Flaig ist mit Islamkritik aufgefallen. Interessant, wenn so einer eine "Weltgeschichte der Sklaverei" schreibt. Amerika oder Rom hat er nicht im Fokus
Glockenspiel mit Melancholie
Dan Brown's jüngster Blockbuster ist das literarische Äquivalent zu Coca-Cola und wird sich ohne Zweifel bestens verkaufen
Zehn goldene Regeln für die Hundeerziehung
Wenn Ihr Vierbeiner sie quält und Sie nicht mehr weiterwissen: Beherzigen Sie einfach die folgenden zehn Regeln, und alles wird gut. Oder wenigstens besser
No we can’t
Wie die SPD im Netz Wähler gewinnen wollte und kläglich scheiterte. Ein anonymer Insider berichtet aus der Mitte der sozialdemokratischen Wahlkampfmaschine
Die Banker wittern Morgenluft
Der Ökonom Rudolf Hickel betrachtet den G20-Gipfel in Pittsburgh als letzte Chance, um eine durchgreifende Regulierung der Finanzmärkte zu beschließen
Dreiklang in Moll
Die Führer der USA, Israels und Palästinas treffen sich in New York zum Nahost-Gipfel. Es wird dort keinen Sieger geben, aber einen klaren Verlierer: Mahmud Abbas
"Ich hatte Bock auf primitive Musik"
Jochen Distelmeyer hat zwei Jahre nach der Bandauflösung von Blumfeld nun ein Soloalbum produziert: "Heavy". Und das klingt erstaunlich rockig. Was treibt den Sänger an?