Christlich Demokratische Union Deutschlands
Auf Heimreise geschickt
Die CDU erfüllt kurz vor der Wahl im Freistaat eine NPD-Forderung: Sie schickt den schwarzen Aktivisten Felix Otto „auf Heimreise“ - so angelt man im rassistischen Sumpf
Die lieben Verwandten
„Gleichgerichtete politische Ziele“? Die Zweckehe von CDU und CSU entspricht den Parlamentsregeln nur bedingt. Nun feiern die Rosenkrieger ihr Fraktionsjubiläum
Aufs schärfste verurteilt
Am 22. August 1976 starb der Pfarrer Oskar Brüsewitz, vier Tage nach seiner versuchten Selbstverbrennung. Die CDU hat den Fall bis heute nicht aufgearbeitet
Die Mädchen, die da sind
Drei rot-rote Bündnisse sind nach den Landtagswahlen denkbar. Ob sie auch zustande kommen, hängt nicht nur von der SPD ab
Inhalt als Verpackung
Mit dem "Deutschlandplan" aus dem Umfragetief für Steinmeier: Die SPD hat einen politischen Claim abgesteckt – und stößt überraschenderweise damit auf Aufmerksamkeit.
Jetzt nur keine Fehler mehr
Der Oberbürgermeister-Wahlkampf in Köln läuft für die SPD glänzend. CDU-Kandidat Peter Kurth – Berliner, schwul und weltoffen – ringt verzweifelt mit dem eigenen Lager
Alles andere als kopflos
Die Bundesregierung hat kein Interesse, den Krieg am Hindukusch in den Wahlkampf zu ziehen. Dabei gehört die Debatte über einen Abzug der Soldaten genau dort hinein
Mut und Mehrheiten haben gefehlt
Der CSU-Europapolitiker Thomas Silberhorn über den Streit mit der CDU nach dem Karlsruher Lissabon-Urteil und das Schicksal früherer Beschlüsse der Union
Ausweitung der Kampfzone
Nicht nur CDU-Mann Carstensen setzt auf Neuwahlen in Schleswig-Holstein. Die Kanzlerin will sich so die Chance wahren, in der Bundespolitik schwarz-gelb durchzuregieren
Fortschritt durch Chaos
Die neue Vielstimmigkeit in der CSU deutet nicht auf den Niedergang, sondern auf die Modernisierung der Partei. Und: In der Merkel-CDU wird gerade dasselbe Stück gespielt
Da hat er versagt
Bundespräsident Horst Köhler hat schon während seiner ersten Amtszeit versäumt, „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“
Stachel gegen die bürgerliche Scheinmoral
1969: Vor 40 Jahren wehrten sich New Yorker Schwule erstmals gegen ihre Diskriminierung. In Deutschland entstand die Homosexuellenbewegung aus ganz anderen Gründen
Wem die Stunde schlägt
Mehr als die üblichen Schwankungen der Politbarometer-Demoskopie: Der Parteienforscher Franz Walter stimmt in seinem neuen Buch den Abgesang auf die Volksparteien an
Verlorene Zeit
Es fehlt ein sozialökologisches Anschlussprojekt an den Neoliberalismus. Die Wähler müssen bis 2013 warten - und selbst dann bleibt Mitte-Links nur eine vage Hoffnung
Rütteln am Tötungstabu
Nach jahrelangem Ringen will der Bundestag über den Umgang mit dem Willen schwerkranker Patienten entscheiden. Der Ausgang der Debatte ist ungewiss
Blick in die Zukunft
Gleichzeitig mit den Europawahlen finden auch Kommunalwahlen statt - danach wird wieder die Deutungsmaschine anlaufen. Aber taugt der erste Superwahltag als Orakel?
Der Präzedenzfall
Taktik, Wahlkampf, Schuldige: Der Poker um das Überleben des Autobauers ist zugleich eine Vorentscheidung über die Zukunft der deutschen Krisenverwaltung
Erdnussexperte an der Krisenfront
CDU-Landesvorsitzende berufen ausgerechnet Hilmar Kopper zum Aufsichtsratschef der krisengeschüttelten HSH Nordbank
Kim Jong-Il und die Bierflasche
Ausgerechnet ein Berliner mit Müll-Hintergrund tritt als Bürgermeister-Kandidat für die Kölner CDU an. Die SPD hat nach zehn Jahren wieder eine Chance auf das Amt
Rot-Roter Wackelpudding
Zwei Personalien bringen die letzte Regierung von SPD und Linkspartei in Bedrängnis. Als Labor für weitere Bündnisse dieser Art konnte der Senat nie richtig punkten
Sammelstelle der Opposition
Das Engagement im Neuen Forum bedeutete für viele Oppositionelle den Einstieg in die Politik. Einer wurde gar Ministerpräsident – da war er allerdings schon in der CDU.
Der schwarze Herr Braun
Martin Braun hat in Freiburgs grünem Vorzeigeviertel Vauban einen CDU-Ortsverband gegründet. Die Fünfprozent-Hürde liegt hier für die Union noch recht hoch
Kann dieser Mann regieren?
Totale Erinnerung: Statt sich zu seiner Schuld zu bekennen, erklärt Dieter Althaus seinen Skiunfall als „tragisches Unglück“ – und besiegelt damit das eigene Drama
In der Sackgasse
Alle reden über Dieter Althaus. Das wahre Thüringer Drama aber ist der Zustand des Landes - und eine Opposition, die einfach nicht zusammenfinden will