Deutsche Demokratische Republik
Neben dem Schirm
Im Kino ist das Kino nicht mehr allein: Grubenlampen, Smartphones und andere Lichtblicke
„Wir brauchen Mehrheiten links der Mitte“
Bodo Ramelow über sein rot-rot-grünes Projekt in Erfurt, seine Bewunderung für Willy Brandt und rechte Stammtisch-Bürger
Zauberformel Organizing
Viele neue Mitglieder, belastbare Tarifverträge und ein ganz anderer Schwung: Die Gewerkschaften im Osten erleben einen Aufschwung
1965: Auf der Fähre
Heiner Müller findet in seinem Stück „Der Bau“ ein Sinnbild für den utopischen Horizont im DDR-Sozialismus. Doch gerät er damit bei der SED heftig unter die Räder
„Du hast ja Humor!“
Die „Freitag“-Redakteurinnen Jutta Voigt und Ulrike Baureithel treffen sich zum Ost-West-Gipfel
Sich treu und scheu geblieben
„Freitag“-Mitgründerin Regina General über ihre Zeit beim „Sonntag“ und die publizistische Tradition eines unkonventionellen Debattenblatts
Ausbruch, Aufbruch
Medienmanager und „Freitag“-Mitgründer Franz Sommerfeld über linke Freidenker und eine Idee, der man sich nicht entziehen konnte
Jubiläum: Was wäre aus dem „Freitag“ geworden, hätte es die Vorwahl 9 nicht gegeben?
Bei der ersten gemeinsamen Redaktionskonferenz der Ost-West-Wochenzeitung „Freitag“ in der Niederwallstraße in Berlin steht die Einheit auf dem Kopf. Der Westen kommt in den Osten
Die langen Schatten deutscher Diktaturen
In den Innenministerien waren mehr alte NSDAP-Mitglieder als gedacht. Der deutsche Journalistenverband will Verstrickungen zwischen Stasi und Medien aufklären
Zwiespältiges Lob
Angela Merkel sprach sich für Geflüchtete aus und gibt sich noch immer ungewohnt haltungssicher. Warum die Kanzlerin in Europa keine Mauer bauen wird
Weiße Hölle
Deutschland friert. Bereits im Oktober. Während die Meteorologen sich noch bedeckt halten, wittern selbsternannte Wetterpropheten einen Jahrhundertwinter. Das Lexikon
Weil wir teilen wollen müssen
Die deutsche Einheit kann doch noch eine Erfolgsgeschichte werden – wenn wir die verordnete Unmündigkeit überwinden
Stützwand 12.41
Ein Band führt an geschichtsträchtige Orte, an denen sich DDR und BRD zart berührten
Das kleine runde Ding
Sie war das Symbol der sexuellen Befreiung und ist heute selbstverständlich für die Generation Ego: die Pille. Zwei Bücher schreiben ihre Geschichte in Ost und West
Jenny Erpenbeck: Fixe Ideen
Jenny Erpenbecks Thema ist der Verlust der Heimat. Im neuen Roman nähert sich die Ostberlinerin der Flüchtlingskrise
Die Zurückgebliebenen
Warum wütet die rassistische Gewalt besonders im Osten? Weil die Menschen dort als Rassisten geboren werden? Nein, bestimmt nicht
Als gäbe es keine Mauer
Die Geschichte des Staatlichen Filmarchivs der DDR erzählt auch etwas über weltweite Vernetzung in Zeiten des Kalten Kriegs
Das freut Kulturminister Gysi
Harald Martenstein und Tom Peuckert haben einen hintersinnigen Roman auch über den eigenen Opportunismus geschrieben
Dieses andere Licht
Tausende feiern in Athen Mikis Theodorakis. Nur das Geburtstagskind bleibt zu Hause, um Basketball zu gucken
1990: Zweimal Sammer
Vor 25 Jahren tritt die DDR-Fußballnationalequipe zum letzten Spiel an. Viele Spieler kommen nicht mehr, trotzdem wird die Partie zu einem würdigen Abschied
1955: Erstaunlich trinkfest
Adenauer fliegt in die UdSSR. Moskau will offizielle Beziehungen zu Bonn aufnehmen und dessen deutschen Alleinvertretungsanspruch aufbrechen. Es geht hart zur Sache
Kegelhüte für den Prenzlauer Berg
In ihrem Debüt „Sungs Laden“ entwirft Karin Kalisa eine charmante Utopie des Zusammenlebens
1990: Im Hauruckverfahren
Vor 25 Jahren gibt es einen historisch einmaligen Vorgang. Ein Parlament stimmt mehrheitlich für den Untergang des eigenen Landes, kurz bevor es 41 wird
Rhapsodie in Beton
In der DDR blieb „Erziehung eines Helden“ ungedruckt. Nun liegt der Roman vor