Deutschland
Das Ende der Männerrepublik
Die Hälfte der Macht steht den Frauen zu. Niemand wird sie ihnen freiwillig geben – sie werden sie sich nehmen müssen
„Wir schaffen das“ – nicht
Auch fünf Jahre nach der „Flüchtlingskrise“ ist eine europäische Migrationspolitik nicht in Sicht
Hurra, wir kapitulieren
In einem Interview hat Gregor Gysi seine Partei zu außenpolitischen Kurskorrekturen aufgefordert, um regierungsfähig zu sein. Und beliebig zu werden?
Sind Sie der Messias?
Die neu konzipierte Dauerausstellung im Jüdischen Museum in Berlin ist facettenreich, multimedial und debattierfreudig
Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin: Black Names Matter
Wie unsere Erinnerungskultur aussehen soll, können wir selbst bestimmen. Deswegen wird in Berlin-Mitte eine Straße umbenannt – und das ist gut so
Leugnen muss sich wieder lohnen
Berlin hätte die Demonstration der Corona-Leugner nicht verbieten sollen. Der Stadt entgeht dadurch ein Riesengeschäft!
Eine neue Ostpolitik
Deutschland ist durch seine Mittellage zwischen Ost und West eine der bedeutendsten Weltmächte. Die Bundesregierung sollte diese Position verantwortungsvoller ausfüllen
Flugscham? Es braucht Zugstolz!
Die Mobilität der Zukunft liegt in einem europaweiten Schienen-Netzwerk mit Schwerpunkt auf Nachtzügen
1990: Irrungen, Wirrungen
Stets ist der 13. August als Tag des Mauerbaus mit Botschaften gut ausgestattet. Wie war das vor 30 Jahren, als zusammenwachsen sollte, was mutmaßlich zusammengehörte?
Schlimmer als der Kommunismus!1!11
Die Türkei und Polen wollen aus dem Abkommen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen austreten. Die Gründe dafür sind so durchsichtig wie hanebüchen
Möglichkeitssinn!
Verhalten sich Krise und Populismus wie Basis und Überbau? Ein Sammelband sucht Antworten
Zeitgeschichte 1970: Der „Moskauer Vertrag“, Egon Bahrs Sternstunde
Trotz teils konträrer Positionen in Grundfragen unterzeichnen die Sowjetunion und die BRD ein Abkommen über Gewaltverzicht und zeigen, wie Entspannung möglich ist
Russlanddeutsche Utopie
In der UdSSR verboten, ist „Wir selbst“ von Gerhard Sawatzky ein großer Gesellschaftsroman über die Wolgarepublik
Wackeliges Gedenken
Die ostdeutsche Revolution ist eine unvollendete Geschichte. Hätte man das verstanden, gäbe es heute keine AfD
Tönnies enteignen: für Klima, Tier und Mensch
Seit Jahren werden in der Branche politische Schranken umgangen. Es wird Zeit, nicht nur die Symptome zu bekämpfen
Doch nur Künstler
Vielen gilt Richard Wagner als klarer Antisemit. Moshe Zuckermann relativiert das
Verteidigung des Scheinesystems
Warum Schurken, Hochstapler und wahre Demokraten das Bargeld lieben
Alte Verbundenheit
Die ehemalige deutsche „Musterkolonie“ Togo leidet unter Korruption und autoritärer Herrschaft. Die Opposition hofft ausgerechnet auf Deutschland
Hitlers willige Partner
Deutsche Historiker konzentrieren sich häufig allein auf deutsche Täter. Das ist nicht zielführend, sagt ein polnischer Holocaustforscher
1945: Nationales Weiter-so
Allen Legenden zum Trotz gab es nach der NS-Diktatur in der evangelischen Kirche keine wirkliche Zäsur. Bischof Dibelius hielt am Nationalprotestantismus fest
Das Verschweigen brechen
Noch immer muss das Gedenken an die vom NS-Regime ermordeten Sinti und Roma erkämpft werden
Ideeller Gesamtkrimineller
Hashim Thaçi hielt sich als Kosovo-Präsident für unantastbar. Nun droht ihm eine Anklage in Den Haag
Ein Tauglichkeitstest
Wer Hilfe braucht, hat in der EU nicht den besten Ruf
Hochamt der Buchhalter
Die EU-Hilfe für die pandemiegebeutelte Wirtschaft ist zu klein und kommt zu spät – auch dank des unrühmlichen Gefeilsches der „geizigen Fünf“